Es war einmal

Blog Tatendurstig

So fangen viele Märchen an. Wortbilder. Geschichten, die einem die Vielfältigkeit, die Unendlichkeit der Phantasie, Ausdruck verleihen kann. Und in denen oft eine Wahrheit steckt, spielerisch verpackt. Mal leicht, mal schwer. Auch mal komisch oder ernst. Vielleicht auch mal sinnlos. Wortbilder können einen anders erreichen. Können einen, ohne erhobenen Zeigefinger, eine Tür öffnen. Auf dem Weg zu sich selbst. Um das geht es im Leben: Auf dem Weg sein zu sich selbst.

Amsel

Kriegskind

1942
Wo ist mein Vater?
Wegweiser

Zutrauen und vertrauen

Vertrauen heißt, die Zeichen des Weges zu sehen, zu erkennen, zu deuten, und denen, den Menschen, den Fremden, den Freunden, die diese Zeichen gesetzt haben, zu glauben. Zutrauen, auch wenn die Zeit, die vergangen ist, die Zeit die Zeichen verändert hat, sie sind da, die Menschen. die Zeichen. Man…
Willst Du Kinder erziehen musst Du Kind mit Ihnen werden

Verantwortung

Als sein Onkel konnte ich ihm nicht helfen. Spätestens nach seinem ersten Suizidversuch, aber bestimmt noch viel früher, hätte ich zu ihm Kontakt aufnehmen müssen. Hätte ihn begleiten müssen. Aber ich habe das nicht getan. Ich kann versuchen mich dafür zu entschuldigen. Es gibt Gründe. Meine…
Hiddensee 2024

Vater und Sohn

Sein Vater starb mit Mitte fünfzig. Jünger, als nun er jetzt ist. Aber er hat ihm nichts vorzuwerfen, nichts zu verzeihen. Der Sohn dem Vater. Weil er versucht zu verstehen. Vater war Alkoholiker. Keine Feier ohne Bier und Schnaps. Das gehörte dazu. Um lustig zu sein. Spaß zu haben. Indessen macht…
Nebel

Langweilig

Bin ich dir zu langweilig? Nein. Denn du bist ehrlich. Ohne Falschheit. Ohne Lüge. Du bist natürlich. Authentisch. Zärtlich. Voller Gefühle. Mit dir lebt eine Zeitlosigkeit. Ein Stillstehen der Uhren. Eine Offenheit. Ohne Maske. Ohne verstecken. Ein schöner Humor. Eine leise Person. Nichts Großes.…
Katzen

Leben

Wenn ein Kind nicht klar ein Ja oder Nein erfährt, kann es nicht einschätzen, was ein Ja oder Nein bedeutet. Es findet schwer seinen Halt. Alles braucht seinen klaren Rahmen. Es braucht die Klarheit, nicht Worte und Taten, Gefühle und Leben als Widerspruch zu empfinden. Und somit schwer einordnen…