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		<title>Heimatlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 13:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1280" height="841" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1280x841.jpeg" class="wp-image-16659 avia-img-lazy-loading-not-16659 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Grauer Kater Socke mit blauen Augen, der entspannt zwischen Kabeln auf der Heizung." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1280x841.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-800x525.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-400x263.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-768x504.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1536x1009.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1500x985.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-705x463.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Heimatlos 1"></div>Wie viele Menschen wurden und werden heimatlos? Israel und die USA haben den Angriff gegen den Iran begonnen. Und die Menschheit lernt nichts. Mehr als vier Jahre russischer Angriffskrieg. Nicht alleine nur für viele Iraner und Iranerinnen, Ukrainerinnen und Ukrainer heißt das bestimmt wieder auch, heimatlos zu werden, weil die …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="841" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1280x841.jpeg" class="wp-image-16659 avia-img-lazy-loading-not-16659 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Grauer Kater Socke mit blauen Augen, der entspannt zwischen Kabeln auf der Heizung." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1280x841.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-800x525.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-400x263.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-768x504.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1536x1009.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-1500x985.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003-705x463.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0003.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Heimatlos 2"></div><p class="opener">Wie viele Menschen wurden und werden heimatlos? Israel und die USA haben den Angriff gegen den Iran begonnen. Und die Menschheit lernt nichts. Mehr als vier Jahre russischer Angriffskrieg. Nicht alleine nur für viele Iraner und Iranerinnen, Ukrainerinnen und Ukrainer heißt das bestimmt wieder auch, heimatlos zu werden, weil die Heimat gnadenlos zerstört wird. Von den unzähligen Menschenopfern ganz zu schweigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space">Jeder Krieg eskaliert. Unschuldige Menschen sind betroffen. Unschuldige, auf allen Seiten. Leid und Zerstörung. Vergeltung und Rache. </span></p>
<p>Und die Menschheit lernt nicht. Das Leben eines Menschen, einer einzelnen Person, hat keinen Wert. Jegliche Zivilisation, jegliches Nachdenken über Menschenrechte – und dem entsprechendem Handeln – scheinen in der Steinzeit stecken geblieben zu sein. Wir schauen einfach nicht hin, was es bedeutet, Menschen anzugreifen, Menschen zu vernichten, physisch und psychisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu viele glauben, etwas Besseres zu sein, besser als der oder die andere. Besonders die Reichen, aber auch viele, die kaum etwas haben, aber alles wollen, glauben, sich nehmen zu können, was sie für sich benötigen. Nur sind es heute keine Keulen mehr, mit denen wir aufeinander einschlagen, es sind gefährliche automatisierte Drohnensprengkörper, nukleare Waffensysteme, Atombomben und so weiter.</p>
<p>Es ist ein gefährliches Spiel, das wir spielen.</p>
<p>Das ist traumatisierend für die betroffenen Menschen und, und das wird viel zu wenig erkannt, für die folgenden Generationen. Denn aus dem Handeln, den Untaten der Vorfahren lernen sie nicht viel anderes, als dass mit Krieg und Gewalt das Recht des Stärkeren geltend gemacht wurde. Und wird. So legitimiert die Gewalt der Vergangenheit die Kriege der Zukunft. In einer nie endenden Spirale der Gewalt!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Menschen müssen vor dieser Gewalt fliehen. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, wenn sie einfach nur leben wollen. Auch andere Ursachen kommen dazu: die Folgen der globalen Umwelt- und Klimakatastrophe und wirtschaftliche Notlagen, weil die ausgebeuteten Nationen kaum von ihren Bodenschätzen profitieren. Den Profit stecken sich die „Industrienationen“ ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space">Keine Lösung ist es, </span><span style="caret-color: #0a0a0a;">Kohlenstoffdioxid</span><span class="Apple-converted-space"> (CO₂) einfach als nicht gesundheitsschädlich zu erklären, wie es der mächtigste Verbrecher der USA erdreistet. Wann wird es eine Welle der Auswanderung amerikanischer Staatsbürger geben, die vor ihrem Lügen-Präsidenten weglaufen? </span></p>
<p>Es ist doch keinem Menschen zu verübeln, wenn er oder sie in ihrer Notlage ihre Heimat verlässt und auf ein besseres Leben hofft. Oder einfach nur darauf neugierig sind, woanders zu leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber wir vergessen schnell, schauen einfach nicht hin, was das bedeutet, weil wir – noch – zu wenig oder nicht selbst betroffen sind. Und aus der Vergangenheit haben wir nichts, aber auch gar nichts gelernt.</p>
<p>Nichtsdestoweniger: Alle Menschen benötigen eine Heimat (das gilt übrigens auch für die Katzen, Hunde, Tiere, also alle Lebewesen): das Gefühl, zu Hause zu sein. Das Gefühl der Sicherheit. Eine Vertrautheit, die unseren tiefen Ängsten, wie der vor dem Verlassensein, vielleicht etwas entgegensetzt.</p>
<p>Die Welt wird immer kleiner, Informationen gehen blitzschnell um den Erdball. Globalisierung ist seit einigen Jahrzehnten eine entscheidende Entwicklung. Gerade deswegen aber, ist das Vertraute, die Heimat, besonders wichtig: Denn die Herausforderungen der Globalisierung benötigen als Gegenpol das Grundgefühl der Sicherheit, der Heimat, auf das, was wir kennen.</p>
<p>Heimat ist also ein wesentliches Grundbedürfnis. Aber nicht so, wie uns rechte Nationalisten weismachen wollen. Dass nur eine bestimmte Bevölkerungsschicht, die „echten“ Staatsangehörigen, die wahren Deutschen, einfach ihre Heimat wahren und verteidigen muss. Die anderen Nationalitäten, insbesondere nicht europäische Menschen, sind unsere Feinde, weil sie unsere Heimat bedrohen, mit ihrem anderen Glauben, ihrer Kultur. Und dann nehmen sie uns auch noch die Arbeit weg, was wollen die hier, sollen sie doch zu Hause bleiben, wird immer und immer wieder behauptet.</p>
<p>Und zu viele, sei es in den USA, in Israel, in China, in Russland, in der Türkei, wo auch immer, scheinen so zu denken. Sind es wirklich so viele, oder wird uns das immer und immer nur vorgespielt, damit wir so denken?</p>
<p>Verbrecher und Lügner dürfen regieren und machen, was sie wollen. Setzen sich über Urteile der Gerichte hinweg. Wie zuletzt das Urteil in den USA, dass ein Großteil der erhobenen Zölle wegen Unzuständigkeit des Präsidenten gegen die Gesetze verstößt.</p>
<h3>Welche Qualifikation haben die mächtigsten Menschen überhaupt?</h3>
<p>Verbrecher und Lügner beeinflussen die großen Unternehmen wie Microsoft, Google, Apple und Amazon, um ihre Macht auszuweiten, und werden bestimmt auch nicht von den wirtschaftlichen Interessen dieser Konzerne und ihrer Hinterleute gestoppt.</p>
<p>Menschen, die vertrieben werden, verlieren ihre Heimat. Menschen, die in der Fremde nicht mit offenen Armen empfangen werden, haben kaum eine Chance, eine Heimat zu finden, eine neue Heimat.</p>
<p>Diese Menschen werden doppelt bestraft. Wer gibt uns überhaupt das Recht dazu? Nur weil wir das Glück haben, als Einheimische geboren zu sein?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Ungerechtigkeit regt mich auf. Ungerechtigkeit ist schlimm, auch wenn es objektiv keine Gerechtigkeit geben wird. Wohl immer gibt es Menschen, die das Sagen haben, die bestimmen, wo es langgeht, die ihre Karten ausspielen und meinen, damit im Recht zu sein. Das Recht des Stärkeren. Und darunter leiden die Schwächeren, und fühlen sich ungerecht behandelt.</p>
<p>Deswegen waren wir Menschen eigentlich so klug, uns ein unabhängiges Rechtssystem zu schaffen, das in demokratisch regierten Ländern auch leidlich funktioniert. Aber Diktatoren brechen das Rechtssystem auf, beachten die Gesetze nicht, schaffen neue, ihnen genehme Vorschriften, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Unter diesen Bedingungen kann es noch weniger, als in einer funktionierenden Demokratie, Gerechtigkeit geben.</p>
<p>Heimatlos werdende Menschen, Vertriebene, werden nicht wirklich willkommen geheißen. Und noch schlimmer: Sie bekommen die Schuld aufgeladen. Sie werden ausgegrenzt, gettoisiert, abgeschoben. Zu ihren traumatischen Erlebnissen gesellen sich so alles an Zutaten, was einer menschlichen Seele kaum guttun kann, sondern eigentlich nur krankmachen kann.</p>
<p>Und da wundern wir uns, weil so manche Menschen dann eine Karriere als Verbrecher einschlagen? Wir sind doch selbst schuld, wir leben ihnen doch nichts anderes vor, wir behandeln sie doch nicht als Menschen!</p>
<p>Und dann muss die Strafe folgen, wenn sie nicht schon vorweggenommen wurde. Zurück in dein Heimatland klingt doch eher positiv in unseren Ohren. Du darfst in deine Heimat gehen, wird uns vorgemacht zu denken. „Remigration“ ist ein Schlagwort der AfD.</p>
<p>Aber die allerwenigsten der Schutzsuchenden haben noch eine – ursprüngliche – Heimat, in der sie willkommen sind und leben könnten. Die allermeisten von ihnen wären und sind heimatlos. Das gilt genauso für die seit einigen Generationen in Deutschland lebenden Menschen, Familien, die als „Gastarbeiter“ willkommen geheißen wurden und die bei Machtergreifung der „Rechten“ von „Remigration“, von Abschiebung bedroht sein würden.</p>
<h3>Heimat finden</h3>
<p>Dabei geht es um Migration. Ja. Auch wenn das unpopulär ist. Darum geht es. Wir müssen, meine ich, alles daran tun, Menschen willkommen zu heißen und sie in unserem Land einzuladen, zu bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Alle Menschen. Der Grund ihres Kommens darf keinen Ausschlag geben, alles ist schlimm, wenn Menschen fliehen müssen. Wir müssen ihnen anbieten, unsere Sprache zu lernen, damit sie verstehen und sich verständigen können. Wir müssen ihnen aber genauso ihre Kultur lassen, ihre religiösen Vorstellungen, ihre Gewohnheiten. Denn das ist ihre Geschichte, die sie geprägt hat. Wir dürfen darauf neugierig sein und es als Bereicherung empfinden, von anderen Kulturen zu lernen. Wie schön ist etwa die selbstverständliche Gastfreundschaft arabischer Länder!</p>
<p>Wenn es aber unseren moralischen und gesetzlichen Vorstellungen widerspricht, so braucht es auch ein gewisses Maß an Anpassung. Für alle. Wir und die zu uns kommenden sind eine Bereicherung für ein offenes, wachsendes Denken, das die Menschenrechte als oberstes Ziel hat.</p>
<p>Für mich benötige ich das Gefühl, eine Heimat zu haben. Hier, wo ich wohne, werde ich wahrscheinlich im kommenden Jahr wegziehen. Ich werde meine Heimat „West-Berlin“ verlassen, wie ich es eigentlich vor mehr als zehn Jahren getan habe. Ich bin in Berlin geboren, mein Vater kam aus Ostpreußen, meine Mutter aus Norddeutschland, ihre Vorfahren aus Schlesien. Mein Opa war Jahre seines Lebens auf den Weltmeeren unterwegs, ich habe ihn leider nicht kennengelernt (<a href="https://kuhrau.de/reisen/#Weltreise">Reisen</a>).</p>
<p>Das Woanderssein, das Reisen und das Wahrnehmen, dass es mehr gibt als den klitzekleinen Fleck, auf dem ich gerade lebe, sind wesentliche Lebenserfahrungen!</p>
<p>Meine Liebsten und ich planen, unsere Heimat in Mecklenburg zu finden. Hier kommt sie her. Heimat kann der Ort sein, wo man geboren wurde. Heimat ist aber veränderlich, je nachdem, was das Leben so mit einem vorhat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Heimat finden heißt, anzukommen. Das Gefühl, nicht nur angeschwemmt zu sein wie ein Ding, sondern in der Vertrautheit und auch Verantwortlichkeit Sicherheit zu finden.</p>
<p>Für mich bedeutet Freiheit, dass diese dort endet, wo die Freiheit eines anderen Menschen beeinträchtigt wird. Ich auf meiner Suche nach Heimat, nach Sicherheit, habe also kein Recht, so empfinde ich das, mir meine Heimat, meine Sicherheit einfach zu nehmen, wenn dies gleichzeitig bedeutet, dass ein anderer dies nicht darf oder daran gehindert wird.</p>
<p>Warum ist die Menschheit nicht in der Lage, nach diesem doch so einfachen Grundprinzip miteinander und solidarisch zusammenzuleben? Doch nur, wenn wir etwas mehr und immer mehr haben wollen, neidisch sind, unzufrieden mit dem, was wir haben. Und wenn uns die anderen mehr oder weniger egal sind, wir nicht empathisch sein können, egal mit wem.</p>
<p>Das bedeutet: Wir Deutschen, die wir so sehr auf uns als Nation stolz sind – und auch sein dürfen – und das wahre deutsche Leben wollen, was immer das auch sein mag, wir handeln als Verbrecher, wenn wir nicht alle anderen willkommen heißen.</p>
<p>Aber wer will sich schon die eigenen Unzulänglichkeiten anschauen, wer will sich bereits infrage stellen? Da ist es doch viel einfacher, den anderen die Schuld zu geben.</p>
<p>Eigentlich ist es immer dasselbe Prinzip. Das ist tatsächlich traurig. Und so führt es, wie ich glaube, unabdinglich zu dem ganzen endlosen Mumpitz des egozentrischen Machtgehabes der Verbrecher: Es wird den Untergang der Menschheit bedeuten, weil wir Menschen  permanent den Ast absägen, auf dem wir sitzen.</p>
<p>Dabei könnte es so einfach sein: weniger, viel weniger Hass und viel mehr Liebe. Und vor allem auch verzeihen. Vergeben. Kein Mensch ist fehlerfrei. Fehler machen ist besser als seinen Ruf. Alles hat seine Geschichte. Wann werden wir das endlich begreifen?</p>
<p>Unsere Gewalt, unsere Kriege, unsere Klimazerstörung, die Ausbeutung der Erde, die Vernichtung der Natur – und die Nichtanerkennung, dass jeder Mensch ein Recht auf seine Heimat hat – bringen uns am besten dazu, unsere ganze Heimat zu verlieren und heimatlos auszusterben. Aber im Angesicht des Todes ist alles egal, so leben wir Menschen. Setzen, ungenügend!</p>
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	<item>
		<title>Heimatlos (Update)</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/heimatlos/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:31:49 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Wie viele Menschen wurden und werden heimatlos? Israel und die USA haben den Angriff gegen den Iran begonnen. Und die Menschheit lernt nichts. Mehr als vier Jahre russischer Angriffskrieg. Nicht alleine nur für viele Iraner und Iranerinnen, Ukrainerinnen und Ukrainer heißt das bestimmt wieder auch, heimatlos zu werden, weil die …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="opener">Wie viele Menschen wurden und werden heimatlos? Israel und die USA haben den Angriff gegen den Iran begonnen. Und die Menschheit lernt nichts. Mehr als vier Jahre russischer Angriffskrieg. Nicht alleine nur für viele Iraner und Iranerinnen, Ukrainerinnen und Ukrainer heißt das bestimmt wieder auch, heimatlos zu werden, weil die Heimat gnadenlos zerstört wird. Von den unzähligen Menschenopfern ganz zu schweigen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space">Jeder Krieg eskaliert. Unschuldige Menschen sind betroffen. Unschuldige, auf allen Seiten. Leid und Zerstörung. Vergeltung und Rache. </span></p>
<p>Und die Menschheit lernt nicht. Das Leben eines Menschen, einer einzelnen Person, hat keinen Wert. Jegliche Zivilisation, jegliches Nachdenken über Menschenrechte – und dem entsprechendem Handeln – scheinen in der Steinzeit stecken geblieben zu sein. Wir schauen einfach nicht hin, was es bedeutet, Menschen anzugreifen, Menschen zu vernichten, physisch und psychisch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu viele glauben, etwas Besseres zu sein, besser als der oder die andere. Besonders die Reichen, aber auch viele, die kaum etwas haben, aber alles wollen, glauben, sich nehmen zu können, was sie für sich benötigen. Nur sind es heute keine Keulen mehr, mit denen wir aufeinander einschlagen, es sind gefährliche automatisierte Drohnensprengkörper, nukleare Waffensysteme, Atombomben und so weiter.</p>
<p>Es ist ein gefährliches Spiel, das wir spielen.</p>
<p>Das ist traumatisierend für die betroffenen Menschen und, und das wird viel zu wenig erkannt, für die folgenden Generationen. Denn aus dem Handeln, den Untaten der Vorfahren lernen sie nicht viel anderes, als dass mit Krieg und Gewalt das Recht des Stärkeren geltend gemacht wurde. Und wird. So legitimiert die Gewalt der Vergangenheit die Kriege der Zukunft. In einer nie endenden Spirale der Gewalt!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Menschen müssen vor dieser Gewalt fliehen. Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, wenn sie einfach nur leben wollen. Auch andere Ursachen kommen dazu: die Folgen der globalen Umwelt- und Klimakatastrophe und wirtschaftliche Notlagen, weil die ausgebeuteten Nationen kaum von ihren Bodenschätzen profitieren. Den Profit stecken sich die „Industrienationen“ ein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space">Keine Lösung ist es, </span><span style="caret-color: #0a0a0a;">Kohlenstoffdioxid</span><span class="Apple-converted-space"> (CO₂) einfach als nicht gesundheitsschädlich zu erklären, wie es der mächtigste Verbrecher der USA erdreistet. Wann wird es eine Welle der Auswanderung amerikanischer Staatsbürger geben, die vor ihrem Lügen-Präsidenten weglaufen? </span></p>
<p>Es ist doch keinem Menschen zu verübeln, wenn er oder sie in ihrer Notlage ihre Heimat verlässt und auf ein besseres Leben hofft. Oder einfach nur darauf neugierig sind, woanders zu leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber wir vergessen schnell, schauen einfach nicht hin, was das bedeutet, weil wir – noch – zu wenig oder nicht selbst betroffen sind. Und aus der Vergangenheit haben wir nichts, aber auch gar nichts gelernt.</p>
<p>Nichtsdestoweniger: Alle Menschen benötigen eine Heimat (das gilt übrigens auch für die Katzen, Hunde, Tiere, also alle Lebewesen): das Gefühl, zu Hause zu sein. Das Gefühl der Sicherheit. Eine Vertrautheit, die unseren tiefen Ängsten, wie der vor dem Verlassensein, vielleicht etwas entgegensetzt.</p>
<p>Die Welt wird immer kleiner, Informationen gehen blitzschnell um den Erdball. Globalisierung ist seit einigen Jahrzehnten eine entscheidende Entwicklung. Gerade deswegen aber, ist das Vertraute, die Heimat, besonders wichtig: Denn die Herausforderungen der Globalisierung benötigen als Gegenpol das Grundgefühl der Sicherheit, der Heimat, auf das, was wir kennen.</p>
<p>Heimat ist also ein wesentliches Grundbedürfnis. Aber nicht so, wie uns rechte Nationalisten weismachen wollen. Dass nur eine bestimmte Bevölkerungsschicht, die „echten“ Staatsangehörigen, die wahren Deutschen, einfach ihre Heimat wahren und verteidigen muss. Die anderen Nationalitäten, insbesondere nicht europäische Menschen, sind unsere Feinde, weil sie unsere Heimat bedrohen, mit ihrem anderen Glauben, ihrer Kultur. Und dann nehmen sie uns auch noch die Arbeit weg, was wollen die hier, sollen sie doch zu Hause bleiben, wird immer und immer wieder behauptet.</p>
<p>Und zu viele, sei es in den USA, in Israel, in China, in Russland, in der Türkei, wo auch immer, scheinen so zu denken. Sind es wirklich so viele, oder wird uns das immer und immer nur vorgespielt, damit wir so denken?</p>
<p>Verbrecher und Lügner dürfen regieren und machen, was sie wollen. Setzen sich über Urteile der Gerichte hinweg. Wie zuletzt das Urteil in den USA, dass ein Großteil der erhobenen Zölle wegen Unzuständigkeit des Präsidenten gegen die Gesetze verstößt.</p>
<h3>Welche Qualifikation haben die mächtigsten Menschen überhaupt?</h3>
<p>Verbrecher und Lügner beeinflussen die großen Unternehmen wie Microsoft, Google, Apple und Amazon, um ihre Macht auszuweiten, und werden bestimmt auch nicht von den wirtschaftlichen Interessen dieser Konzerne und ihrer Hinterleute gestoppt.</p>
<p>Menschen, die vertrieben werden, verlieren ihre Heimat. Menschen, die in der Fremde nicht mit offenen Armen empfangen werden, haben kaum eine Chance, eine Heimat zu finden, eine neue Heimat.</p>
<p>Diese Menschen werden doppelt bestraft. Wer gibt uns überhaupt das Recht dazu? Nur weil wir das Glück haben, als Einheimische geboren zu sein?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Ungerechtigkeit regt mich auf. Ungerechtigkeit ist schlimm, auch wenn es objektiv keine Gerechtigkeit geben wird. Wohl immer gibt es Menschen, die das Sagen haben, die bestimmen, wo es langgeht, die ihre Karten ausspielen und meinen, damit im Recht zu sein. Das Recht des Stärkeren. Und darunter leiden die Schwächeren, und fühlen sich ungerecht behandelt.</p>
<p>Deswegen waren wir Menschen eigentlich so klug, uns ein unabhängiges Rechtssystem zu schaffen, das in demokratisch regierten Ländern auch leidlich funktioniert. Aber Diktatoren brechen das Rechtssystem auf, beachten die Gesetze nicht, schaffen neue, ihnen genehme Vorschriften, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Unter diesen Bedingungen kann es noch weniger, als in einer funktionierenden Demokratie, Gerechtigkeit geben.</p>
<p>Heimatlos werdende Menschen, Vertriebene, werden nicht wirklich willkommen geheißen. Und noch schlimmer: Sie bekommen die Schuld aufgeladen. Sie werden ausgegrenzt, gettoisiert, abgeschoben. Zu ihren traumatischen Erlebnissen gesellen sich so alles an Zutaten, was einer menschlichen Seele kaum guttun kann, sondern eigentlich nur krankmachen kann.</p>
<p>Und da wundern wir uns, weil so manche Menschen dann eine Karriere als Verbrecher einschlagen? Wir sind doch selbst schuld, wir leben ihnen doch nichts anderes vor, wir behandeln sie doch nicht als Menschen!</p>
<p>Und dann muss die Strafe folgen, wenn sie nicht schon vorweggenommen wurde. Zurück in dein Heimatland klingt doch eher positiv in unseren Ohren. Du darfst in deine Heimat gehen, wird uns vorgemacht zu denken. „Remigration“ ist ein Schlagwort der AfD.</p>
<p>Aber die allerwenigsten der Schutzsuchenden haben noch eine – ursprüngliche – Heimat, in der sie willkommen sind und leben könnten. Die allermeisten von ihnen wären und sind heimatlos. Das gilt genauso für die seit einigen Generationen in Deutschland lebenden Menschen, Familien, die als „Gastarbeiter“ willkommen geheißen wurden und die bei Machtergreifung der „Rechten“ von „Remigration“, von Abschiebung bedroht sein würden.</p>
<h3>Heimat finden</h3>
<p>Dabei geht es um Migration. Ja. Auch wenn das unpopulär ist. Darum geht es. Wir müssen, meine ich, alles daran tun, Menschen willkommen zu heißen und sie in unserem Land einzuladen, zu bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Alle Menschen. Der Grund ihres Kommens darf keinen Ausschlag geben, alles ist schlimm, wenn Menschen fliehen müssen. Wir müssen ihnen anbieten, unsere Sprache zu lernen, damit sie verstehen und sich verständigen können. Wir müssen ihnen aber genauso ihre Kultur lassen, ihre religiösen Vorstellungen, ihre Gewohnheiten. Denn das ist ihre Geschichte, die sie geprägt hat. Wir dürfen darauf neugierig sein und es als Bereicherung empfinden, von anderen Kulturen zu lernen. Wie schön ist etwa die selbstverständliche Gastfreundschaft arabischer Länder!</p>
<p>Wenn es aber unseren moralischen und gesetzlichen Vorstellungen widerspricht, so braucht es auch ein gewisses Maß an Anpassung. Für alle. Wir und die zu uns kommenden sind eine Bereicherung für ein offenes, wachsendes Denken, das die Menschenrechte als oberstes Ziel hat.</p>
<p>Für mich benötige ich das Gefühl, eine Heimat zu haben. Hier, wo ich wohne, werde ich wahrscheinlich im kommenden Jahr wegziehen. Ich werde meine Heimat „West-Berlin“ verlassen, wie ich es eigentlich vor mehr als zehn Jahren getan habe. Ich bin in Berlin geboren, mein Vater kam aus Ostpreußen, meine Mutter aus Norddeutschland, ihre Vorfahren aus Schlesien. Mein Opa war Jahre seines Lebens auf den Weltmeeren unterwegs, ich habe ihn leider nicht kennengelernt (<a href="https://kuhrau.de/reisen/#Weltreise">Reisen</a>).</p>
<p>Das Woanderssein, das Reisen und das Wahrnehmen, dass es mehr gibt als den klitzekleinen Fleck, auf dem ich gerade lebe, sind wesentliche Lebenserfahrungen!</p>
<p>Meine Liebsten und ich planen, unsere Heimat in Mecklenburg zu finden. Hier kommt sie her. Heimat kann der Ort sein, wo man geboren wurde. Heimat ist aber veränderlich, je nachdem, was das Leben so mit einem vorhat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Heimat finden heißt, anzukommen. Das Gefühl, nicht nur angeschwemmt zu sein wie ein Ding, sondern in der Vertrautheit und auch Verantwortlichkeit Sicherheit zu finden.</p>
<p>Für mich bedeutet Freiheit, dass diese dort endet, wo die Freiheit eines anderen Menschen beeinträchtigt wird. Ich auf meiner Suche nach Heimat, nach Sicherheit, habe also kein Recht, so empfinde ich das, mir meine Heimat, meine Sicherheit einfach zu nehmen, wenn dies gleichzeitig bedeutet, dass ein anderer dies nicht darf oder daran gehindert wird.</p>
<p>Warum ist die Menschheit nicht in der Lage, nach diesem doch so einfachen Grundprinzip miteinander und solidarisch zusammenzuleben? Doch nur, wenn wir etwas mehr und immer mehr haben wollen, neidisch sind, unzufrieden mit dem, was wir haben. Und wenn uns die anderen mehr oder weniger egal sind, wir nicht empathisch sein können, egal mit wem.</p>
<p>Das bedeutet: Wir Deutschen, die wir so sehr auf uns als Nation stolz sind – und auch sein dürfen – und das wahre deutsche Leben wollen, was immer das auch sein mag, wir handeln als Verbrecher, wenn wir nicht alle anderen willkommen heißen.</p>
<p>Aber wer will sich schon die eigenen Unzulänglichkeiten anschauen, wer will sich bereits infrage stellen? Da ist es doch viel einfacher, den anderen die Schuld zu geben.</p>
<p>Eigentlich ist es immer dasselbe Prinzip. Das ist tatsächlich traurig. Und so führt es, wie ich glaube, unabdinglich zu dem ganzen endlosen Mumpitz des egozentrischen Machtgehabes der Verbrecher: Es wird den Untergang der Menschheit bedeuten, weil wir Menschen  permanent den Ast absägen, auf dem wir sitzen.</p>
<p>Dabei könnte es so einfach sein: weniger, viel weniger Hass und viel mehr Liebe. Und vor allem auch verzeihen. Vergeben. Kein Mensch ist fehlerfrei. Fehler machen ist besser als seinen Ruf. Alles hat seine Geschichte. Wann werden wir das endlich begreifen?</p>
<p>Unsere Gewalt, unsere Kriege, unsere Klimazerstörung, die Ausbeutung der Erde, die Vernichtung der Natur – und die Nichtanerkennung, dass jeder Mensch ein Recht auf seine Heimat hat – bringen uns am besten dazu, unsere ganze Heimat zu verlieren und heimatlos auszusterben. Aber im Angesicht des Todes ist alles egal, so leben wir Menschen. Setzen, ungenügend!</p>
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		<title>Die Zärtlichkeit einer Katze</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/die-zaertlichkeit-einer-katze/</link>
					<comments>https://kuhrau.de/gedanken/die-zaertlichkeit-einer-katze/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 16:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1280x960.jpeg" class="wp-image-16647 avia-img-lazy-loading-not-16647 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit flauschigem Fell, die auf einem Bett liegt und entspannt aussieht." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Die Zärtlichkeit einer Katze 3"></div>Katze Karo liebt es, sich im frühen Morgen auf mein Kopfkissen zu legen, gerade auch, wenn ich noch daraufliege. Fleißig am Arbeiten schleppt Karo sehr gerne Stoffmäuse umher, genau wissend,  wo ihr Spielzeug zu suchen ist. Nicht selten bringt sie eine Maus auch mit ins Bett. Mit einer Selbstverständlichkeit, die …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1280x960.jpeg" class="wp-image-16647 avia-img-lazy-loading-not-16647 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit flauschigem Fell, die auf einem Bett liegt und entspannt aussieht." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0005-1.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Die Zärtlichkeit einer Katze 4"></div><p class="opener">Katze Karo liebt es, sich im frühen Morgen auf mein Kopfkissen zu legen, gerade auch, wenn ich noch daraufliege.</p>
<p>Fleißig am Arbeiten schleppt Karo sehr gerne Stoffmäuse umher, genau wissend,  wo ihr Spielzeug zu suchen ist. Nicht selten bringt sie eine Maus auch mit ins Bett.</p>
<p>Mit einer Selbstverständlichkeit, die mich immer wieder tief berührt, beansprucht sie ihren Platz auf dem Kissen. Schlafe ich, werde ich mit einem sanften bis energischen Miauen geweckt. Oder eine Pfote streichelt, manchmal, mit ausgefahrenen Krallen, gibt es eine Akupunkturbehandlung auf der Haut. Ein Sauberlecken meiner Nase ist auch eine Möglichkeit, mich wachzubekommen.</p>
<p>Natürlich sucht sie den Blickkontakt, schnurrt sie, Auge in Auge. Karo kuschelt sich in meine Armbeuge und möchte gestreichelt werden. Sie rekelt sich, schnurrt und schnurrt, bis sie einschläft.</p>
<p>Wenn es ihr zu viel wird, dann kann sie schon mal zuschnappen. Selten auch im Spiel zeigt sie ihre am Korb oder Teppich geschärften Krallen.</p>
<p>Wenn es ihr zu viel wird, zieht sie sich zurück. Legt sich auf einen Stuhl, unsere rote Bank oder einen anderen Lieblingsplatz.</p>
<p>Wenn Karo nicht kommt, wundere ich mich sehr, dann fehlt etwas ausgesprochen Wichtiges.</p>
<p>Ich habe lange gesucht, nach Zärtlichkeit. Mit meiner Liebsten lebt dieses wunderbare Gefühl der Liebe jeden Tag. Ein zärtlicher Kuss am Morgen ist für mich der perfekte Start in den Tag. Und beim Fernsehen liebe ich es, ihre Beine zu streicheln – dem werde ich nie müde. Körperliche Nähe ist für mich einfach unglaublich wichtig und bereichert mein Leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Männer verwechseln Zärtlichkeit nicht selten mit Sexualität und wollen mehr. Dabei ist Zärtlichkeit doch etwas ganz anderes – sie ist der Ausdruck von Nähe und Vertrauen zwischen Menschen.</p>
<p>Wir Menschen sind nicht einzigartig und alleine mit unseren Gefühlen. Katze Karo sucht jeden Morgen die Nähe, die sie benötigt – genauso wie wir alle.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie benötigt ihre Streicheleinheiten, genauso wie Mahlzeiten, ihre Spielzeit, ihren Schlaf, ihre Abenteuer und Neugier. Für Katze Karo ist es ein Geschenk des Vertrauens, das sie uns Menschen entgegenbringt.</p>
<p>Was also für uns Menschen gilt, gilt auch für Tiere! Tiere und Menschen haben viel gemeinsam – wir sind alle fühlende Wesen! Wir können Freude empfinden, Schmerz spüren und haben die verschiedensten Befindlichkeiten. Das verbindet uns und macht alle Lebewesen zu etwas ganz Besonderem.</p>
<p>Uneingeschränkt alle Lebewesen! Ich möchte das unbedingt verallgemeinern, unabhängig davon, dass nichts eindimensional nur das eine ist.</p>
<p>Aber die Arroganz der Menschen ist kaum zu übertreffen. Wir stellen uns über alles Leben und vergessen dabei, wie vielfältig und wunderbar die Natur und das Leben selbst sind. Es fehlt uns Menschen an Demut, primär an Leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dafür ist auch Zärtlichkeit ein Schlüssel. Ein Fühlen ohne Berechnung, voller Liebe für das Leben. Eine Menschheit, die das nicht empfinden kann, ist verloren.</p>
<p><a href="https://kuhrau.de/katzen/">https://kuhrau.de/katzen/</a></p>
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		<title>Die Zärtlichkeit einer Katze (Update)</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:52:37 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Katze Karo liebt es, sich im frühen Morgen auf mein Kopfkissen zu legen, gerade auch, wenn ich noch daraufliege. Fleißig am Arbeiten schleppt Karo sehr gerne Stoffmäuse umher, genau wissend,  wo ihr Spielzeug zu suchen ist. Nicht selten bringt sie eine Maus auch mit ins Bett. Mit einer Selbstverständlichkeit, die …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="opener">Katze Karo liebt es, sich im frühen Morgen auf mein Kopfkissen zu legen, gerade auch, wenn ich noch daraufliege.</p>
<p>Fleißig am Arbeiten schleppt Karo sehr gerne Stoffmäuse umher, genau wissend,  wo ihr Spielzeug zu suchen ist. Nicht selten bringt sie eine Maus auch mit ins Bett.</p>
<p>Mit einer Selbstverständlichkeit, die mich immer wieder tief berührt, beansprucht sie ihren Platz auf dem Kissen. Schlafe ich, werde ich mit einem sanften bis energischen Miauen geweckt. Oder eine Pfote streichelt, manchmal, mit ausgefahrenen Krallen, gibt es eine Akupunkturbehandlung auf der Haut. Ein Sauberlecken meiner Nase ist auch eine Möglichkeit, mich wachzubekommen.</p>
<p>Natürlich sucht sie den Blickkontakt, schnurrt sie, Auge in Auge. Karo kuschelt sich in meine Armbeuge und möchte gestreichelt werden. Sie rekelt sich, schnurrt und schnurrt, bis sie einschläft.</p>
<p>Wenn es ihr zu viel wird, dann kann sie schon mal zuschnappen. Selten auch im Spiel zeigt sie ihre am Korb oder Teppich geschärften Krallen.</p>
<p>Wenn es ihr zu viel wird, zieht sie sich zurück. Legt sich auf einen Stuhl, unsere rote Bank oder einen anderen Lieblingsplatz.</p>
<p>Wenn Karo nicht kommt, wundere ich mich sehr, dann fehlt etwas ausgesprochen Wichtiges.</p>
<p>Ich habe lange gesucht, nach Zärtlichkeit. Mit meiner Liebsten lebt dieses wunderbare Gefühl der Liebe jeden Tag. Ein zärtlicher Kuss am Morgen ist für mich der perfekte Start in den Tag. Und beim Fernsehen liebe ich es, ihre Beine zu streicheln – dem werde ich nie müde. Körperliche Nähe ist für mich einfach unglaublich wichtig und bereichert mein Leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Männer verwechseln Zärtlichkeit nicht selten mit Sexualität und wollen mehr. Dabei ist Zärtlichkeit doch etwas ganz anderes – sie ist der Ausdruck von Nähe und Vertrauen zwischen Menschen.</p>
<p>Wir Menschen sind nicht einzigartig und alleine mit unseren Gefühlen. Katze Karo sucht jeden Morgen die Nähe, die sie benötigt – genauso wie wir alle.<span class="Apple-converted-space"> </span>Sie benötigt ihre Streicheleinheiten, genauso wie Mahlzeiten, ihre Spielzeit, ihren Schlaf, ihre Abenteuer und Neugier. Für Katze Karo ist es ein Geschenk des Vertrauens, das sie uns Menschen entgegenbringt.</p>
<p>Was also für uns Menschen gilt, gilt auch für Tiere! Tiere und Menschen haben viel gemeinsam – wir sind alle fühlende Wesen! Wir können Freude empfinden, Schmerz spüren und haben die verschiedensten Befindlichkeiten. Das verbindet uns und macht alle Lebewesen zu etwas ganz Besonderem.</p>
<p>Uneingeschränkt alle Lebewesen! Ich möchte das unbedingt verallgemeinern, unabhängig davon, dass nichts eindimensional nur das eine ist.</p>
<p>Aber die Arroganz der Menschen ist kaum zu übertreffen. Wir stellen uns über alles Leben und vergessen dabei, wie vielfältig und wunderbar die Natur und das Leben selbst sind. Es fehlt uns Menschen an Demut, primär an Leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dafür ist auch Zärtlichkeit ein Schlüssel. Ein Fühlen ohne Berechnung, voller Liebe für das Leben. Eine Menschheit, die das nicht empfinden kann, ist verloren.</p>
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		<title>Ich wurde nicht geboren, um unglücklich zu sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 13:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Problem und Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick auf mein Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="737" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1280x737.jpeg" class="wp-image-16584 avia-img-lazy-loading-not-16584 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Terrakotta-Sonnensymbol mit zwei Gesichtern, das an einer Wand befestigt ist, umgeben von grünen Blättern und einer pinken Blüte." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1280x737.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-800x460.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-400x230.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-768x442.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1536x884.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1500x863.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-705x406.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Ich wurde nicht geboren, um unglücklich zu sein 5"></div>Ich bin das nicht, ich bin nicht auf dieser Welt, um nicht glücklich zu sein. Insbesondere wir Deutschen glauben oft das Gegenteil. So viele jammern und schimpfen, und scheinbar finden manche darin ihr Lebenselixier. Ach, der Nachbar hatte Pech, aber mir geht es noch viel schlechter. Sagt man etwas dagegen, …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="737" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1280x737.jpeg" class="wp-image-16584 avia-img-lazy-loading-not-16584 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Terrakotta-Sonnensymbol mit zwei Gesichtern, das an einer Wand befestigt ist, umgeben von grünen Blättern und einer pinken Blüte." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1280x737.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-800x460.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-400x230.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-768x442.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1536x884.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-1500x863.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464-705x406.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1464.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Ich wurde nicht geboren, um unglücklich zu sein 6"></div><p class="opener">Ich bin das nicht, ich bin nicht auf dieser Welt, um nicht glücklich zu sein. Insbesondere wir Deutschen glauben oft das Gegenteil. So viele jammern und schimpfen, und scheinbar finden manche darin ihr Lebenselixier.</p>
<p>Ach, der Nachbar hatte Pech, aber mir geht es noch viel schlechter. Sagt man etwas dagegen, dann wird einem das noch schlimmere Leid angetragen. Du verstehst das nicht. Komme erst mal in mein Alter. Du hast nicht erlebt, was ich erlitten habe. Ein Freund aus vergangenen Zeiten meinte, man kann Schlechtes nicht mit noch Schlechtem vergleichen. Was soll man auch dagegen halten?</p>
<h3>Ich bin, was ich denke und fühle</h3>
<p>Wer etwas nicht hören will, der kann, der will das nicht. Aber: Ich bin die Persönlichkeit, wie ich denke und fühle. Mein Gehirn, die biologischen Prozesse funktionieren genauso. Denke ich einseitig, so werde ich auch eindimensional leben. Öffne ich meine Gedanken in alle Himmelsrichtungen, erkenne ich in dieser Vielfalt eine unendlich große „Wahrhaftigkeit“.</p>
<p>Ein jeder Mensch ist mehr als „nur“ männlich oder „bloß“ weiblich. Das vielleicht größte Problem, gerade auch für Männer, ist es, mit den unterschiedlichsten Gefühlen und Denkmustern konfrontiert zu werden, weil dies bedeuten könnte, das eigene Leben gegebenenfalls völlig infrage stellen zu müssen. Dann lieber verdrängen und ein &#8222;echter&#8220; Mann sein, um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen – und das als Ideal für alle Männer zu bestimmen.</p>
<p>Die Reduzierung, die Mechanismen der Vereinfachung, verwenden politische Gruppierungen, besonders rechte Fundamentalisten, aber auch linke Extremisten, um uns in dem zu bestärken, was wir denken sollen, in ihrem Sinne. Und das Bunte und die anderen schlechtmachen. Und noch schlechter. Um die Situationen zu polarisieren. Unsere Gesellschaft zu spalten. Bist du nicht dafür, bist du dagegen.</p>
<p>Welche Ziele hat eine Partei wie die AfD? Nichts von ihren wirklichen Plänen steht im Wahlprogramm, so schlau sind sie. Wenn die Katastrophe kocht, werden sie als die erscheinen, die das Heil bringen. Zuckerbrot und Peitsche. Damit es weniger schlimm scheint, wenn sie ihr wahres Gesicht zeigen werden: die hässliche Fratze der menschenverachtenden Macht.</p>
<p>Und die Unglücklichen glauben ihnen. Weil es so einfach ist. Natürlich ist es narrensicher, möglichst unkompliziert zu denken, eben eher in Schwarz oder Weiß, in dieser komplexen Welt, wo kein Kopf mehr alles wirklich durchblicken kann.</p>
<p>Alle, mit unserem Unglücklichsein, sind dabei besonders gefährdet. Und das wird erbarmungslos geschürt und ausgenutzt. Verbrecher wie Trump und Konsorten, aber auch die AfD saugen unser Glück wie Honig erbarmungslos aus, machen uns unglücklich. Das ist die Falle, in die wir tappen sollen. Und je unglücklicher wir sind, desto größer ist ihre Chance, uns zu beeinflussen. Denn jeder sehnt sich doch nach Glück, auch wenn jeder Mensch darunter etwas anderes verstehen wird.</p>
<p>Aber Fundamentalisten geht es nicht darum, dass wir glücklich sind. Denn wenn ich zufrieden bin, bin ich kein geeignetes Werkzeug, viel eher eine Bedrohung. Allein schon deswegen gibt es vielleicht etwas, was wir entgegensetzen können: das Glück im Unglück.</p>
<p>Jede Ideologie birgt diese Gefahr. Was anders ist, was nicht hereinpasst, gehört nicht dazu, muss bekämpft werden, verboten werden, ausgerottet werden. Beispielsweise ist der reale Sozialismus gescheitert, weil es keine Gerechtigkeit gab. Und nie alle vermeintlich gegnerischen Kräfte werden verstummen, irgendwann entfalten sie sich. Das ist meine Hoffnung. Und dann ist es ein großes Glück, wenn es dabei friedlich bleibt.</p>
<p>Was wollten die Nazis im Zweiten Weltkrieg? Sie ermordeten mehr als sechs Millionen Menschen, weitere Millionen wurden verwundet und getötet im Krieg. Weil sie meinten und meinen, nur eine Rasse Menschen seien die wahren Menschen, die Auserwählten, die ausbeuten dürfen, rauben können, was die Erde an Reichtum gibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bei gesundem Menschenverstand merkt man doch, dass das nicht funktionieren kann. Denn allein schon: Wer legt denn die „Kriterien“ fest? Die selbst, die meinen, dass sie dazugehören. Wenn sie das dann glauben machen wollen, dann finden sich immer Argumente, die alles belegen. Gesetze, die das „Andere“ verbieten und bestrafen. Und wer mit dem Finger auf die Lügen zeigt, wird eingeschüchtert: mit Angst und Schrecken, seelischer und psychischer Gewalt, und immer auch mit dem Tod.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was soll ohne Vielfalt, in einem Inzest unter „Gleichen“, denn überhaupt an „Gesundheit und Glück“ entstehen können?</p>
<p>Wohlstand und Frieden unter Gleichen? Sicherheit ohne Bedrohung durch andere? Genau das reden uns die Rechten ein. Wir sollen es glauben. Unsere Gehirne werden weichgespült. Die neuen medialen Möglichkeiten machen es noch einfacher. Die künstliche Intelligenz wird auch als ein Werkzeug missbraucht, das genau denen in die Hände spielt.</p>
<p>Übersehen wird dabei, dass es nur ein „falsches“ Wort brauchen wird, und du stehst am Pranger. Wirst wie eine Hexe im Mittelalter verbrannt. Diese Macht ist willkürlich.</p>
<h3>Leben ist etwas ganz anderes, glückliches Leben</h3>
<p>Blicke ich in die Vielfalt der Natur. Sehe ich auf die unendlichen Unterschiede, stelle ich doch fest, dass es anders ist. Nicht das Gleiche, die Gleichmacherei zählt, sondern die bunte Vielfalt.</p>
<p>Kein Mensch ist, denkt und fühlt, genauso wie ich als Person. Absolut keiner, jeder ist anders. Und das ist gut so. Denn ich bin ein kleines, unbedeutendes Wesen auf dieser Erde. Nicht unwichtig – denn jedes Leben zählt –, aber auch in keinem Maße essenziell, dass ohne mich irgendetwas nicht sein könnte. Demut stünde den Menschen wirklich gut.</p>
<p>Aber einem Egozentriker, der sich als Mittelpunkt der Welt sieht, der seine Macht genau deswegen braucht, wie Wasser, Luft und Nahrung, geht das völlig am Dups vorbei. Dabei vergessen wir, blenden es einfach aus, dass wir ohne Natur um uns, nicht auf dieser Welt wären und sein könnten. Wir sind und bleiben ein Teil der Natur!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meines Wissens nach ist es nur unsere Erde, über Millionen Jahre entwickelt, die Leben ermöglicht.</p>
<p>Wenn man das verdrängt, ja, natürlich braucht man dann irgendwelche anderen Mechanismen, um glücklich zu sein. Männer sind auf den Trichter gekommen, ihre Männlichkeit als Stärke einzusetzen. Auch zur Unterdrückung. Als Macht. Aber macht Macht glücklich?</p>
<p>Auch Geld macht nicht wirklich glücklich. Selbst wenn es in manchen Situationen die Nerven beruhigt. Aufwachen ohne finanzielle Sorgen ist schon ein angenehmes Gefühl. Aber wirkliches Glück ist etwas anderes.</p>
<p>Ich bin nicht glücklich, wenn sich Leben nicht entfalten kann. Wenn Frauen unter Männern leiden. Wenn queere Menschen nicht ihr Leben leben dürfen. Oder Kinder sich nicht neugierig entwickeln können. Und Alte nicht die Anerkennung finden, die ihnen für ihre Lebensleistung zusteht. Wenn Migranten und Flüchtlinge in ihrem Leid nicht empfangen werden. Weil wir sie nicht einladen können, zu bleiben, weil wir Angst vor ihnen haben, ihrer anderen Kultur, ohne den offenen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Und weil wir uns in unserem Wohlstand bedroht sehen, wenn wir aufgefordert werden, zu teilen. Alles Unmenschliche macht mich zutiefst unglücklich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bin glücklich, weil ich auf mein Leben blicken kann und sehe, dass ich innerlich nicht stehenbleibe. Dass ich ein Mensch bin, der liebt. Dass ich vor meinen Gedanken und mir nicht weglaufe. Und ich diese hier aufschreiben kann. Für mich.</p>
<p>Ich bin glücklich, denn ich werde geliebt. Ich bin glücklich, mit meiner Liebsten an meiner Seite. Die mich so annimmt, wie ich bin, aus mir nicht etwas machen möchte, was ich nicht bin. Denn ich kann mich nur aus mir heraus verändern, von außen kann man sich „nur“ helfen, wenn es in einem selbst, von innen heraus, wachsen kann. Ich bin glücklich, weil genau das auf Gegenseitigkeit beruht.</p>
<p>Ich bin glücklich darüber, zu sehen, was ich aus meinem kleinen Leben gemacht habe. Ich bin stolz darauf, beispielsweise nicht wie mein Vater, keiner Sucht verfallen zu sein und so wie er enden zu werden. Und auch, wenn ich als Jugendlicher hautnah dabei war, als er starb, gibt es mir ein kleines Glück, dass er vielleicht noch schöne, letzte Tage am Meer hatte (<a href="https://kuhrau.de/geschichten/vater-und-sohn/">Vater und Sohn</a>).</p>
<p>Ich lasse mich nicht unterkriegen und suche mein Glück. Und noch besser. Ich habe es gefunden. Ich bin glücklich, weil ich im Frieden leben kann. Noch.</p>
<p>Ihr Extremen, ihr Radikalen, ihr Verbrecher, die ihr unser Leben bedroht, ihr könnt die Umwelt, das Klima, die Natur zerstören, ihr könnt mir alles nehmen, mich auch in tiefste Traurigkeit stoßen, ihr könnt mich bedrohen. Ihr könnt mir das Leben meiner Liebsten und mein Leben nehmen. Aber nicht: meine Liebe, die sich gegen euren Hass stellen wird, mein wirkliches Glück.</p>
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	<item>
		<title>Ich wurde nicht geboren, um unglücklich zu sein (Update)</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/ich-bin-nicht-geboren-um-ungluecklich-zu-sein/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 13:45:49 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Ich bin das nicht, ich bin nicht auf dieser Welt, um nicht glücklich zu sein. Insbesondere wir Deutschen glauben oft das Gegenteil. So viele jammern und schimpfen, und scheinbar finden manche darin ihr Lebenselixier. Ach, der Nachbar hatte Pech, aber mir geht es noch viel schlechter. Sagt man etwas dagegen, …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="opener">Ich bin das nicht, ich bin nicht auf dieser Welt, um nicht glücklich zu sein. Insbesondere wir Deutschen glauben oft das Gegenteil. So viele jammern und schimpfen, und scheinbar finden manche darin ihr Lebenselixier.</p>
<p>Ach, der Nachbar hatte Pech, aber mir geht es noch viel schlechter. Sagt man etwas dagegen, dann wird einem das noch schlimmere Leid angetragen. Du verstehst das nicht. Komme erst mal in mein Alter. Du hast nicht erlebt, was ich erlitten habe. Ein Freund aus vergangenen Zeiten meinte, man kann Schlechtes nicht mit noch Schlechtem vergleichen. Was soll man auch dagegen halten?</p>
<h3>Ich bin, was ich denke und fühle</h3>
<p>Wer etwas nicht hören will, der kann, der will das nicht. Aber: Ich bin die Persönlichkeit, wie ich denke und fühle. Mein Gehirn, die biologischen Prozesse funktionieren genauso. Denke ich einseitig, so werde ich auch eindimensional leben. Öffne ich meine Gedanken in alle Himmelsrichtungen, erkenne ich in dieser Vielfalt eine unendlich große „Wahrhaftigkeit“.</p>
<p>Ein jeder Mensch ist mehr als „nur“ männlich oder „bloß“ weiblich. Das vielleicht größte Problem, gerade auch für Männer, ist es, mit den unterschiedlichsten Gefühlen und Denkmustern konfrontiert zu werden, weil dies bedeuten könnte, das eigene Leben gegebenenfalls völlig infrage stellen zu müssen. Dann lieber verdrängen und ein &#8222;echter&#8220; Mann sein, um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen – und das als Ideal für alle Männer zu bestimmen.</p>
<p>Die Reduzierung, die Mechanismen der Vereinfachung, verwenden politische Gruppierungen, besonders rechte Fundamentalisten, aber auch linke Extremisten, um uns in dem zu bestärken, was wir denken sollen, in ihrem Sinne. Und das Bunte und die anderen schlechtmachen. Und noch schlechter. Um die Situationen zu polarisieren. Unsere Gesellschaft zu spalten. Bist du nicht dafür, bist du dagegen.</p>
<p>Welche Ziele hat eine Partei wie die AfD? Nichts von ihren wirklichen Plänen steht im Wahlprogramm, so schlau sind sie. Wenn die Katastrophe kocht, werden sie als die erscheinen, die das Heil bringen. Zuckerbrot und Peitsche. Damit es weniger schlimm scheint, wenn sie ihr wahres Gesicht zeigen werden: die hässliche Fratze der menschenverachtenden Macht.</p>
<p>Und die Unglücklichen glauben ihnen. Weil es so einfach ist. Natürlich ist es narrensicher, möglichst unkompliziert zu denken, eben eher in Schwarz oder Weiß, in dieser komplexen Welt, wo kein Kopf mehr alles wirklich durchblicken kann.</p>
<p>Alle, mit unserem Unglücklichsein, sind dabei besonders gefährdet. Und das wird erbarmungslos geschürt und ausgenutzt. Verbrecher wie Trump und Konsorten, aber auch die AfD saugen unser Glück wie Honig erbarmungslos aus, machen uns unglücklich. Das ist die Falle, in die wir tappen sollen. Und je unglücklicher wir sind, desto größer ist ihre Chance, uns zu beeinflussen. Denn jeder sehnt sich doch nach Glück, auch wenn jeder Mensch darunter etwas anderes verstehen wird.</p>
<p>Aber Fundamentalisten geht es nicht darum, dass wir glücklich sind. Denn wenn ich zufrieden bin, bin ich kein geeignetes Werkzeug, viel eher eine Bedrohung. Allein schon deswegen gibt es vielleicht etwas, was wir entgegensetzen können: das Glück im Unglück.</p>
<p>Jede Ideologie birgt diese Gefahr. Was anders ist, was nicht hereinpasst, gehört nicht dazu, muss bekämpft werden, verboten werden, ausgerottet werden. Beispielsweise ist der reale Sozialismus gescheitert, weil es keine Gerechtigkeit gab. Und nie alle vermeintlich gegnerischen Kräfte werden verstummen, irgendwann entfalten sie sich. Das ist meine Hoffnung. Und dann ist es ein großes Glück, wenn es dabei friedlich bleibt.</p>
<p>Was wollten die Nazis im Zweiten Weltkrieg? Sie ermordeten mehr als sechs Millionen Menschen, weitere Millionen wurden verwundet und getötet im Krieg. Weil sie meinten und meinen, nur eine Rasse Menschen seien die wahren Menschen, die Auserwählten, die ausbeuten dürfen, rauben können, was die Erde an Reichtum gibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bei gesundem Menschenverstand merkt man doch, dass das nicht funktionieren kann. Denn allein schon: Wer legt denn die „Kriterien“ fest? Die selbst, die meinen, dass sie dazugehören. Wenn sie das dann glauben machen wollen, dann finden sich immer Argumente, die alles belegen. Gesetze, die das „Andere“ verbieten und bestrafen. Und wer mit dem Finger auf die Lügen zeigt, wird eingeschüchtert: mit Angst und Schrecken, seelischer und psychischer Gewalt, und immer auch mit dem Tod.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was soll ohne Vielfalt, in einem Inzest unter „Gleichen“, denn überhaupt an „Gesundheit und Glück“ entstehen können?</p>
<p>Wohlstand und Frieden unter Gleichen? Sicherheit ohne Bedrohung durch andere? Genau das reden uns die Rechten ein. Wir sollen es glauben. Unsere Gehirne werden weichgespült. Die neuen medialen Möglichkeiten machen es noch einfacher. Die künstliche Intelligenz wird auch als ein Werkzeug missbraucht, das genau denen in die Hände spielt.</p>
<p>Übersehen wird dabei, dass es nur ein „falsches“ Wort brauchen wird, und du stehst am Pranger. Wirst wie eine Hexe im Mittelalter verbrannt. Diese Macht ist willkürlich.</p>
<h3>Leben ist etwas ganz anderes, glückliches Leben</h3>
<p>Blicke ich in die Vielfalt der Natur. Sehe ich auf die unendlichen Unterschiede, stelle ich doch fest, dass es anders ist. Nicht das Gleiche, die Gleichmacherei zählt, sondern die bunte Vielfalt.</p>
<p>Kein Mensch ist, denkt und fühlt, genauso wie ich als Person. Absolut keiner, jeder ist anders. Und das ist gut so. Denn ich bin ein kleines, unbedeutendes Wesen auf dieser Erde. Nicht unwichtig – denn jedes Leben zählt –, aber auch in keinem Maße essenziell, dass ohne mich irgendetwas nicht sein könnte. Demut stünde den Menschen wirklich gut.</p>
<p>Aber einem Egozentriker, der sich als Mittelpunkt der Welt sieht, der seine Macht genau deswegen braucht, wie Wasser, Luft und Nahrung, geht das völlig am Dups vorbei. Dabei vergessen wir, blenden es einfach aus, dass wir ohne Natur um uns, nicht auf dieser Welt wären und sein könnten. Wir sind und bleiben ein Teil der Natur!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meines Wissens nach ist es nur unsere Erde, über Millionen Jahre entwickelt, die Leben ermöglicht.</p>
<p>Wenn man das verdrängt, ja, natürlich braucht man dann irgendwelche anderen Mechanismen, um glücklich zu sein. Männer sind auf den Trichter gekommen, ihre Männlichkeit als Stärke einzusetzen. Auch zur Unterdrückung. Als Macht. Aber macht Macht glücklich?</p>
<p>Auch Geld macht nicht wirklich glücklich. Selbst wenn es in manchen Situationen die Nerven beruhigt. Aufwachen ohne finanzielle Sorgen ist schon ein angenehmes Gefühl. Aber wirkliches Glück ist etwas anderes.</p>
<p>Ich bin nicht glücklich, wenn sich Leben nicht entfalten kann. Wenn Frauen unter Männern leiden. Wenn queere Menschen nicht ihr Leben leben dürfen. Oder Kinder sich nicht neugierig entwickeln können. Und Alte nicht die Anerkennung finden, die ihnen für ihre Lebensleistung zusteht. Wenn Migranten und Flüchtlinge in ihrem Leid nicht empfangen werden. Weil wir sie nicht einladen können, zu bleiben, weil wir Angst vor ihnen haben, ihrer anderen Kultur, ohne den offenen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Und weil wir uns in unserem Wohlstand bedroht sehen, wenn wir aufgefordert werden, zu teilen. Alles Unmenschliche macht mich zutiefst unglücklich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bin glücklich, weil ich auf mein Leben blicken kann und sehe, dass ich innerlich nicht stehenbleibe. Dass ich ein Mensch bin, der liebt. Dass ich vor meinen Gedanken und mir nicht weglaufe. Und ich diese hier aufschreiben kann. Für mich.</p>
<p>Ich bin glücklich, denn ich werde geliebt. Ich bin glücklich, mit meiner Liebsten an meiner Seite. Die mich so annimmt, wie ich bin, aus mir nicht etwas machen möchte, was ich nicht bin. Denn ich kann mich nur aus mir heraus verändern, von außen kann man sich „nur“ helfen, wenn es in einem selbst, von innen heraus, wachsen kann. Ich bin glücklich, weil genau das auf Gegenseitigkeit beruht.</p>
<p>Ich bin glücklich darüber, zu sehen, was ich aus meinem kleinen Leben gemacht habe. Ich bin stolz darauf, beispielsweise nicht wie mein Vater, keiner Sucht verfallen zu sein und so wie er enden zu werden. Und auch, wenn ich als Jugendlicher hautnah dabei war, als er starb, gibt es mir ein kleines Glück, dass er vielleicht noch schöne, letzte Tage am Meer hatte (<a href="https://kuhrau.de/geschichten/vater-und-sohn/">Vater und Sohn</a>).</p>
<p>Ich lasse mich nicht unterkriegen und suche mein Glück. Und noch besser. Ich habe es gefunden. Ich bin glücklich, weil ich im Frieden leben kann. Noch.</p>
<p>Ihr Extremen, ihr Radikalen, ihr Verbrecher, die ihr unser Leben bedroht, ihr könnt die Umwelt, das Klima, die Natur zerstören, ihr könnt mir alles nehmen, mich auch in tiefste Traurigkeit stoßen, ihr könnt mich bedrohen. Ihr könnt mir das Leben meiner Liebsten und mein Leben nehmen. Aber nicht: meine Liebe, die sich gegen euren Hass stellen wird, mein wirkliches Glück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	</item>
		<item>
		<title>Liebe &#038; Humor sind ein gutes Team</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 12:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung und Erfahrung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1280x960.jpeg" class="wp-image-16622 avia-img-lazy-loading-not-16622 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Tafel mit der Aufschrift &#039;Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.&#039; in einem Garten." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Liebe &amp; Humor sind ein gutes Team 7"></div>Egal, wer du bist, was du wie fühlst, denkst, kannst oder auch nicht: Es ist völlig Jacke wie Hose. Du als Mensch und dein Leben sind wertvoll. Bist du genial, bist du eher schlicht, und alles dazwischen, es macht dich aus. Du bist einzigartig, allein schon das ist es! „Jeder …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1280x960.jpeg" class="wp-image-16622 avia-img-lazy-loading-not-16622 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Tafel mit der Aufschrift &#039;Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.&#039; in einem Garten." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1695.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Liebe &amp; Humor sind ein gutes Team 8"></div><p class="opener">Egal, wer du bist, was du wie fühlst, denkst, kannst oder auch nicht: Es ist völlig Jacke wie Hose. Du als Mensch und dein Leben sind wertvoll. Bist du genial, bist du eher schlicht, und alles dazwischen, es macht dich aus. Du bist einzigartig, allein schon das ist es!</p>
<blockquote>
<h3>„Jeder Mensch hat einen Namen&#8220;</h3>
<p><em>Zelda Schneerson Mishkovsky</em> (geb. 20. Juni 1914 in Tschernihiw; gest. 30. April 1984 in Jerusalem; weithin bekannt unter ihrem Vornamen Zelda, war eine israelische Dichterin und Schriftstellerin).</p></blockquote>
<p><a href="https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/08/zelda-jeder-mensch-hat-einen-namen-le-chol-isch-jesch-schem.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/08/zelda-jeder-mensch-hat-einen-namen-le-chol-isch-jesch-schem.pdf</a></p>
<p>In der Zeit vor meinem Studium habe ich ein paar Monate als Fahrer bei einem Fahrdienst gearbeitet. Autofahren kann ich einigermaßen, dachte ich. Ich durfte einen Mercedes-Benz 207 fahren, den sich der Chef mal zurechtgemacht hatte: Schwarz, extra Leuchten auf dem Dach, Ledersitze.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Na ja, besonders gut fahren konnte ich nicht. In einer engen Auffahrt in Dahlem fuhr ich die Klinke der Schiebetür ab. Nicht weit genug ausgeholt für diese Millimeterarbeit. Der Firmeninhaber blieb cool, hielt mir keine Standpauke. Der Griff war schnell repariert.</p>
<p>Einen jungen Mann holte ich in seinem Rollstuhl in Zehlendorf ab, nahe Bahnhof Wannsee. Er freute sich immer, egal wie früh es war. Andere meinten, er sei etwas schwierig, ich fand sein Lächeln über meine Scherze super: Soll ich dich abholen, in der Nacht, dann sägen wir alle roten Ampeln ab.</p>
<p>Eine andere junge Frau holte ich in Berlin-Frohnau ab und brachte sie ans andere Ende der Stadt nach Neukölln. Sie konnte kaum etwas, nicht sprechen, nicht laufen, nicht greifen. Und sie konnte so viel: Wenn wir bei „Sarotti“ vorbeifuhren und ich erzählte, wie es heute wieder nach Schokolade riecht, da reagierte sie auf ihre Art.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Einen gehandicapten Menschen zu begleiten, zu pflegen, täglich in der Familie zu helfen, bedarf unendlich viel Kraft. Und sehr viele Momente, in denen es heißt, sich selbst als Menschen hintenanzustellen, für das Wohl, die Bedürfnisse dieses Menschen. Einzig die Liebe kann das tragen, das sehen, dass jeder Mensch, uneingeschränkt wertvoll ist. Und wenn wir uns in unserer Liebe für den anderen zusammentun, dann wird es für alle einfacher.</p>
<p>Wenn nun einer – oftmals ein Mann – behauptet, du bist nicht richtig, du bist schlecht, du bist ungeeignet oder was auch immer. Er spricht so oft, und er macht es sich selten bewusst, um sich selbst zu erhöhen, um besser zu leuchten, indem er dich herabsetzt. Auch daraus speist sich seine Macht, seine Geltung. So fühlt er sich felsenfest.</p>
<p>Unter anderem deswegen, so glaube ich, gibt es die Probleme, nicht nur unserer Zeit. Menschen sind derart verblendet, in ihrer Machtbesessenheit, dass sie buchstäblich über Leichen gehen.</p>
<p>Also müssen wir die Wege finden, die uns aus diesem Denken befreien. Wir müssen unsere Werte leben. Daran führt kein Weg vorbei, wenn wir uns Menschen und unsere Welt nicht zerstören wollen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Denn es ist so: Du bist genau richtig, wie du bist, in deiner Einzigartigkeit. Allein, dieses Vertrauen in dich schon, nimmt den Wind aus den Segeln, bei denen, die meinen, dich aus- und benutzen zu können.</p>
<p>Deine Liebe wischt das Böse weg. Einfach indem du dich selbst liebst, genauso wie du bist, deine Nächsten, aber auch die Fremden auf der Straße, die so nett lächeln. Und ohne dass du mit deiner Liebe Erwartungen verbindest. Denn Liebe ist keine Währung, mit der du eine Ware bezahlst und bekommst.</p>
<p>Siehst du einen Trump, einen Putin aus vollem Herzen lachen? Ein Lachen, ohne sich über andere lustig zu machen, sich über sie zu erheben? Wie versteinert wirken ihre Gesichter. Graue Menschen, die auf dem Weg der Macht ihre Fähigkeit verlieren, dem Gegenüber mit Humor und Liebe zu begegnen. Das ist ein bitterer Preis, den diese Machthaber zahlen, ihre Persönlichkeit betreffend.</p>
<p>Aber wir können daraus lernen: Wir dürfen unseren Humor nicht verlieren. Wir dürfen feiern, wir dürfen Spaß haben. Liebe und Humor sind ein gutes Team. Die Liebe, die den anderen sieht. Der Humor, der eine Leichtigkeit ausdrückt, ohne auf Kosten anderer sich über sie zu stellen.</p>
<p>Mit Liebe und Humor wird alles gut!</p>
<h3>Der große, alte, weiße Mann</h3>
<p>Der große alte weiße Mann ist wieder da. Er war bestimmt nie wirklich weg. Vielleicht nur etwas im Hintergrund, beispielsweise vor den Frauen, die mehr und mehr<span class="Apple-converted-space">  </span>Emanzipation und Gleichberechtigung fordern und leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und jetzt? Mit dem Rückenwind des Verbrechers Trump als mächtigem Mann der Vereinigten Staaten von Amerika werden die Rechte von Frauen, von Queeren, von vermeintlichen Minderheiten zurückgenommen.</p>
<p>Der Verbrecher und seine Hinterleute zeigen Muskeln. Mit ihren Worten „Stärke“. Und schaffen eine Stimmung der Angst und des Schreckens, um so ihre Macht weiter auszubauen und zu festigen. Alles andere ist eine Gefahr. Also weg damit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Menschen waren weiter. Die Emanzipation war weiter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Komischerweise bin ich auch<span class="Apple-converted-space">  </span>bald 66 Jahre alt, weiß und männlich. Und dennoch verstehe ich es nicht. Fühle mich zu dieser Spezies Mensch nicht dazugehörig. Sondern ich verurteile diese Sichtweise.</p>
<p>Auch wenn ich eigentlich denke, wir müssen als Menschen alle Meinungen zulassen und aushalten. Aber hier geht es nicht mehr „nur“ um eine Meinung, hier geht es um Unterdrückung, um den Verlust der Freiheit, hier werden die Grundrechte aller Menschen zutiefst genommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das, was uneingeschränkt allen Menschen zusteht, ist das Recht, dass sie in Freiheit sicher leben können. Die Grenze wird allein dort gezogen, wo die Freiheit eines anderen verletzt wird. Beides gehört zusammen. Das ist für mich die schon jahrhundertealte Grundfeste von Freiheit.</p>
<p>Liebe Frauen, liebe Männer, die wie ich nicht „stark“ (im Sinne der großen, alten weißen Männer) sein müssen. Die anders sein wollen. Und all ihr Lieben dazwischen. Lass es uns deutlich machen. Die Gedanken und das Handeln der alten, weißen Männer sind am Ende zerstörerisch und haben in unserer Zeit nichts mehr zu suchen. Es ist anachronistisch, aber leider ist es auch eine tragende<span class="Apple-converted-space">  </span>Triebkraft des Kapitalismus.</p>
<p>Lasst es uns anders machen. Lasst es uns so gut machen, wie wir können. Mit Liebe und auch mit Humor. Mit allen anderen gewaltfreien Können, was jeder von uns, und daran glaube ich fest, in sich trägt, wenn es nicht im Licht der Verblendung ungesehen bleibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<hr />
<p>Ich möchte vielen Menschen aus der Öffentlichkeit danken, wie Pierre M. Krause, Sebastian Pufpaff, Torsten Sträter, Hape Kerkeling, Miss Allie, Herman van Veen, Reinhard Mey, Konstantin Wecker und anderen. Sie inspirieren nicht nur meine Gedanken mit ihrer Menschlichkeit.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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	<item>
		<title>Liebe &#038; Humor sind ein gutes Team (Update)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:28:05 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Egal, wer du bist, was du wie fühlst, denkst, kannst oder auch nicht: Es ist völlig Jacke wie Hose. Du als Mensch und dein Leben sind wertvoll. Bist du genial, bist du eher schlicht, und alles dazwischen, es macht dich aus. Du bist einzigartig, allein schon das ist es! „Jeder …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="opener">Egal, wer du bist, was du wie fühlst, denkst, kannst oder auch nicht: Es ist völlig Jacke wie Hose. Du als Mensch und dein Leben sind wertvoll. Bist du genial, bist du eher schlicht, und alles dazwischen, es macht dich aus. Du bist einzigartig, allein schon das ist es!</p>
<blockquote>
<h3>„Jeder Mensch hat einen Namen&#8220;</h3>
<p><em>Zelda Schneerson Mishkovsky</em> (geb. 20. Juni 1914 in Tschernihiw; gest. 30. April 1984 in Jerusalem; weithin bekannt unter ihrem Vornamen Zelda, war eine israelische Dichterin und Schriftstellerin).</p></blockquote>
<p><a href="https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/08/zelda-jeder-mensch-hat-einen-namen-le-chol-isch-jesch-schem.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/08/zelda-jeder-mensch-hat-einen-namen-le-chol-isch-jesch-schem.pdf</a></p>
<p>In der Zeit vor meinem Studium habe ich ein paar Monate als Fahrer bei einem Fahrdienst gearbeitet. Autofahren kann ich einigermaßen, dachte ich. Ich durfte einen Mercedes-Benz 207 fahren, den sich der Chef mal zurechtgemacht hatte: Schwarz, extra Leuchten auf dem Dach, Ledersitze.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Na ja, besonders gut fahren konnte ich nicht. In einer engen Auffahrt in Dahlem fuhr ich die Klinke der Schiebetür ab. Nicht weit genug ausgeholt für diese Millimeterarbeit. Der Firmeninhaber blieb cool, hielt mir keine Standpauke. Der Griff war schnell repariert.</p>
<p>Einen jungen Mann holte ich in seinem Rollstuhl in Zehlendorf ab, nahe Bahnhof Wannsee. Er freute sich immer, egal wie früh es war. Andere meinten, er sei etwas schwierig, ich fand sein Lächeln über meine Scherze super: Soll ich dich abholen, in der Nacht, dann sägen wir alle roten Ampeln ab.</p>
<p>Eine andere junge Frau holte ich in Berlin-Frohnau ab und brachte sie ans andere Ende der Stadt nach Neukölln. Sie konnte kaum etwas, nicht sprechen, nicht laufen, nicht greifen. Und sie konnte so viel: Wenn wir bei „Sarotti“ vorbeifuhren und ich erzählte, wie es heute wieder nach Schokolade riecht, da reagierte sie auf ihre Art.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Einen gehandicapten Menschen zu begleiten, zu pflegen, täglich in der Familie zu helfen, bedarf unendlich viel Kraft. Und sehr viele Momente, in denen es heißt, sich selbst als Menschen hintenanzustellen, für das Wohl, die Bedürfnisse dieses Menschen. Einzig die Liebe kann das tragen, das sehen, dass jeder Mensch, uneingeschränkt wertvoll ist. Und wenn wir uns in unserer Liebe für den anderen zusammentun, dann wird es für alle einfacher.</p>
<p>Wenn nun einer – oftmals ein Mann – behauptet, du bist nicht richtig, du bist schlecht, du bist ungeeignet oder was auch immer. Er spricht so oft, und er macht es sich selten bewusst, um sich selbst zu erhöhen, um besser zu leuchten, indem er dich herabsetzt. Auch daraus speist sich seine Macht, seine Geltung. So fühlt er sich felsenfest.</p>
<p>Unter anderem deswegen, so glaube ich, gibt es die Probleme, nicht nur unserer Zeit. Menschen sind derart verblendet, in ihrer Machtbesessenheit, dass sie buchstäblich über Leichen gehen.</p>
<p>Also müssen wir die Wege finden, die uns aus diesem Denken befreien. Wir müssen unsere Werte leben. Daran führt kein Weg vorbei, wenn wir uns Menschen und unsere Welt nicht zerstören wollen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Denn es ist so: Du bist genau richtig, wie du bist, in deiner Einzigartigkeit. Allein, dieses Vertrauen in dich schon, nimmt den Wind aus den Segeln, bei denen, die meinen, dich aus- und benutzen zu können.</p>
<p>Deine Liebe wischt das Böse weg. Einfach indem du dich selbst liebst, genauso wie du bist, deine Nächsten, aber auch die Fremden auf der Straße, die so nett lächeln. Und ohne dass du mit deiner Liebe Erwartungen verbindest. Denn Liebe ist keine Währung, mit der du eine Ware bezahlst und bekommst.</p>
<p>Siehst du einen Trump, einen Putin aus vollem Herzen lachen? Ein Lachen, ohne sich über andere lustig zu machen, sich über sie zu erheben? Wie versteinert wirken ihre Gesichter. Graue Menschen, die auf dem Weg der Macht ihre Fähigkeit verlieren, dem Gegenüber mit Humor und Liebe zu begegnen. Das ist ein bitterer Preis, den diese Machthaber zahlen, ihre Persönlichkeit betreffend.</p>
<p>Aber wir können daraus lernen: Wir dürfen unseren Humor nicht verlieren. Wir dürfen feiern, wir dürfen Spaß haben. Liebe und Humor sind ein gutes Team. Die Liebe, die den anderen sieht. Der Humor, der eine Leichtigkeit ausdrückt, ohne auf Kosten anderer sich über sie zu stellen.</p>
<p>Mit Liebe und Humor wird alles gut!</p>
<h3>Der große, alte, weiße Mann</h3>
<p>Der große alte weiße Mann ist wieder da. Er war bestimmt nie wirklich weg. Vielleicht nur etwas im Hintergrund, beispielsweise vor den Frauen, die mehr und mehr<span class="Apple-converted-space">  </span>Emanzipation und Gleichberechtigung fordern und leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und jetzt? Mit dem Rückenwind des Verbrechers Trump als mächtigem Mann der Vereinigten Staaten von Amerika werden die Rechte von Frauen, von Queeren, von vermeintlichen Minderheiten zurückgenommen.</p>
<p>Der Verbrecher und seine Hinterleute zeigen Muskeln. Mit ihren Worten „Stärke“. Und schaffen eine Stimmung der Angst und des Schreckens, um so ihre Macht weiter auszubauen und zu festigen. Alles andere ist eine Gefahr. Also weg damit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Menschen waren weiter. Die Emanzipation war weiter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Komischerweise bin ich auch<span class="Apple-converted-space">  </span>bald 66 Jahre alt, weiß und männlich. Und dennoch verstehe ich es nicht. Fühle mich zu dieser Spezies Mensch nicht dazugehörig. Sondern ich verurteile diese Sichtweise.</p>
<p>Auch wenn ich eigentlich denke, wir müssen als Menschen alle Meinungen zulassen und aushalten. Aber hier geht es nicht mehr „nur“ um eine Meinung, hier geht es um Unterdrückung, um den Verlust der Freiheit, hier werden die Grundrechte aller Menschen zutiefst genommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das, was uneingeschränkt allen Menschen zusteht, ist das Recht, dass sie in Freiheit sicher leben können. Die Grenze wird allein dort gezogen, wo die Freiheit eines anderen verletzt wird. Beides gehört zusammen. Das ist für mich die schon jahrhundertealte Grundfeste von Freiheit.</p>
<p>Liebe Frauen, liebe Männer, die wie ich nicht „stark“ (im Sinne der großen, alten weißen Männer) sein müssen. Die anders sein wollen. Und all ihr Lieben dazwischen. Lass es uns deutlich machen. Die Gedanken und das Handeln der alten, weißen Männer sind am Ende zerstörerisch und haben in unserer Zeit nichts mehr zu suchen. Es ist anachronistisch, aber leider ist es auch eine tragende<span class="Apple-converted-space">  </span>Triebkraft des Kapitalismus.</p>
<p>Lasst es uns anders machen. Lasst es uns so gut machen, wie wir können. Mit Liebe und auch mit Humor. Mit allen anderen gewaltfreien Können, was jeder von uns, und daran glaube ich fest, in sich trägt, wenn es nicht im Licht der Verblendung ungesehen bleibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<hr />
<p>Ich möchte vielen Menschen aus der Öffentlichkeit danken, wie Pierre M. Krause, Sebastian Pufpaff, Torsten Sträter, Hape Kerkeling, Miss Allie, Herman van Veen, Reinhard Mey, Konstantin Wecker und anderen. Sie inspirieren nicht nur meine Gedanken mit ihrer Menschlichkeit.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Was macht mich stark?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 12:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1280x960.jpeg" class="wp-image-16575 avia-img-lazy-loading-not-16575 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit langem Fell sitzt auf einem Tisch und schaut direkt in die Kamera. Im Hintergrund sind ein Kerzenhalter und ein Buch sichtbar." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Was macht mich stark? 9"></div>Macht es mich stark, wenn unsere Wirtschaft stark ist? Wenn es wirtschaftliches Wachstum gibt? Wenn wir diesem Gedanken blindlings glauben: Dass ich im finanziellen Wohlstand leben muss, um glücklich zu sein? CDU-Wirtschaftsrat Steuersenkungen und Kahlschlag im Sozialen gefordert Stand: 01.02.2026 10:02 Uhr Viele Arbeitslose, die Wirtschaft in der Krise und …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1280x960.jpeg" class="wp-image-16575 avia-img-lazy-loading-not-16575 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit langem Fell sitzt auf einem Tisch und schaut direkt in die Kamera. Im Hintergrund sind ein Kerzenhalter und ein Buch sichtbar." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_1528.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Was macht mich stark? 10"></div><p class="opener">Macht es mich stark, wenn unsere Wirtschaft stark ist? Wenn es wirtschaftliches Wachstum gibt? Wenn wir diesem Gedanken blindlings glauben: Dass ich im finanziellen Wohlstand leben muss, um glücklich zu sein?</p>
<blockquote><p>CDU-Wirtschaftsrat</p>
<h3>Steuersenkungen und Kahlschlag im Sozialen gefordert</h3>
<p>Stand: 01.02.2026 10:02 Uhr</p>
<p>Viele Arbeitslose, die Wirtschaft in der Krise und kein Aufschwung in Sicht. Daher fordert der Wirtschaftsrat der CDU Steuersenkungen und die Streichung von Sozialleistungen &#8211; selbst Zahnarztbesuche sollten privat bezahlt werden müssen.</p>
<p>Der Wirtschaftsrat der CDU erhöht nach einem Bericht der Bild am Sonntag den Druck auf die Bundesregierung und fordert eine „Agenda für Arbeitnehmer“&#8230;..</p></blockquote>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/wirtschaftrat-steuersenkung-100.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/wirtschaftrat-steuersenkung-100.html</a></p>
<p>Macht mich eine einseitige „Agenda für Arbeitnehmer“ stark, für Menschen, die immer mehr verdienen werden müssen, um sich die Zahnbehandlung leisten zu können?<span class="Apple-converted-space"> Gegen Menschen, die sich insbesondere Gesundheit nicht mehr leisten können.</span></p>
<p>Wird das die Kluft zwischen sozialen Schichten nicht weiter vergrößern? Wer gewinnt dabei?</p>
<p>Was macht mich stark? Ist es wirklich das materielle Einkommen, das ich habe? Das, was ich mir leisten kann? Oder muss? Das, was ich mir immer wieder Neues gekauft habe?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Oder ist es die Macht, die ich habe? Die Menschen, die mir folgen? Die Leute, die für mich arbeiten, die zu mir hochblicken?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ist meine Stärke die Schönheit des Zeitgeschmacks, die ich erfülle? Meine Muskeln, meine sexuelle Anziehungskraft. Oder die Möglichkeit, mir als Mann andere Menschen und alles überhaupt zu nehmen?</p>
<p>Für viele Menschen scheint das so. Auch aus der Sicht der Wirtschaft: Sie badet in ihrer Macht und ihrem Luxus. Es ist eine Sucht, wir benötigen immer mehr. Das Auto ist zu alt, ist zu wenig exklusiv, das Haus ist zu klein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und der andere hat doch viel mehr. Das will ich auch, in meiner Eifersucht.</p>
<p>Sieh doch: Die Angestellten arbeiten viel zu selbstständig. Suchen ihren eigenen Vorteil. Also muss ich meine Autorität zeigen. Stärke zeigen macht mich stark.</p>
<p>So glauben viele. Bestimmt auch, weil das Prinzip der Leistungsgesellschaft ist, des Kapitalismus, in dem wir leben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Problem unserer Zeit</h3>
<p>Aber, und das ist das Problem unseres Zeitalters, trübt dieses Denken meiner Ansicht nach den Blick auf das, was uns eigentlich stark macht. Auf das, worum es wirklich geht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stark macht mich, dass ich authentisch bin. Dass die Menschen mich sehen können und dürfen. Dass ich mich nicht hinter Schein und Lügen verstecken muss. Nicht vor dem, der ich sein möchte. Nicht vor denen, die mich sehen möchten. Mich dabei nicht einfach aufzwingen, sondern hinzuschauen, was ist und sein kann.</p>
<p>Stark macht mich das Leid, das ich erfahren habe. Stark macht mich der kaputte Vater meiner Kindheit. Weniger er als Mensch. Viel mehr die Gedanken, die Auseinandersetzung über ihn.</p>
<p>Stark macht mich der Schmerz, den ich erfahren musste, auch die Leere und Verzweiflung. Nicht weil ich masochistisch veranlagt bin. Sondern weil all das mich anregt, auf meiner Suche zu sein nach meinen Werten, nach meiner Persönlichkeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stark macht mich das erlebte Alleinsein. Weil ich so weiß, dass ich auch alleine zu Recht kommen kann. Ich kann selbstständig handeln. Brauche davor keine Angst zu haben, zu verhungern oder zu verwahrlosen.</p>
<p>Mich macht stark, weil ich lieben kann. Sehe, wie wichtig, wesentlich und wertvoll Liebe ist. Liebe macht uns stark. Es ist für mich der Grund zu leben. Warum wir leben. Weil in Liebe neues Leben entstehen kann. Liebende Eltern, die ihre Kinder in die Welt begleiten. Ihnen den Rücken stärken, ihren eigenen Weg zu finden.</p>
<p>Kraft gibt mir das Gefühl, mitfühlen zu können. Mitfühlen. Nicht immer weiß ich, wie ich mich richtig verhalten kann. Kaum kann ich die Erwartungen anderer erfüllen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stark macht mich, „Fehler“ nicht als „Fehler“ zu sehen. In nichts einseitig, nur das eine zu sehen. Alles hat viele Seiten, ist nicht nur gut oder ausschließlich schlecht. Und mein Kopf ist rund, um die Richtung des Denkens zu wechseln. Nicht, um inkonsequent meine Fahne im Wind zu halten. Vielmehr, um möglichst viele Seiten zu beleuchten, möglichst keinen Vorurteilen zu folgen und nicht vorzuverurteilen.</p>
<p>Stark macht mich schon, eine Haltung zu haben. Aber keinen anderen, den Weg zu verachten, den es braucht, damit seine Haltung Ausdruck findet. Oft braucht es eben Wendungen und Irrwege, nicht selten nahe am Abgrund.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stark macht es mich, zu wissen, dass ich wie kein anderer perfekt bin. Was heißt das auch? Wir sind auf dem Weg. Das Leben ist ein Prozess der Veränderung.</p>
<p>Stark macht mich zu wissen, dass wir immer auch von den Umständen und dem Zeitgeschehen, dem vorherrschenden Denken, abhängig sind. Wenn um mich herum bestimmte Werte vermittelt werden, ist es oft sehr schwer, sich aus diesen zu lösen. Auch Freiheit ist relativ.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Stark macht es mich, zu versuchen, das Leben in diesem Licht einzuordnen. Ich bin ein Teil der Gesellschaft. In dieser Zeit. Wenn ich in einer anderen Zeit leben würde, wäre mein Denken, mein Leben ein anderes.</p>
<p>Stark macht es mich aber auch zu denken, dass vieles nicht gut ist, was heute passiert. Aber einiges doch. Paradox ist zu sehen, dass wir in einer sehr gefährlichen Zeit leben, in der sich das Recht des Einzelnen gegen ein soziales und solidarisches Miteinander durchzusetzen scheint. Wie anders ist nicht nur der CDU-Wirtschaftsrat wohl zu verstehen?</p>
<p>Stark macht mich die fassungslose Traurigkeit darüber. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Einzelne möchten in ihrem Wahn alles unterwerfen, alleine, um ihren persönlichen Egoismus zu befriedigen und unsterblich zu werden.</p>
<p>Gegen jegliche Vernunft für ein <a title="Recht zu Leben" href="https://kuhrau.de/recht-zu-leben/" target="_blank" rel="noopener">Recht zu leben</a>.</p>
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		<title>Europa &#8211; Lied von Miss Allie ‧ 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 11:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg" class="wp-image-16552 avia-img-lazy-loading-not-16552 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit gelben Augen." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Europa - Lied von Miss Allie ‧ 2025 11"></div>„Europa“ ist ein Lied der Singer-Songwriterin Miss Allie aus ihrem Album Paradiesvogel (2025). &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg" class="wp-image-16552 avia-img-lazy-loading-not-16552 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit gelben Augen." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Europa - Lied von Miss Allie ‧ 2025 12"></div><p class="opener">„Europa“ ist ein Lied der Singer-Songwriterin <a title="Miss Allie" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Miss_Allie" target="_blank" rel="noopener">Miss Allie</a> aus ihrem Album <i>Paradiesvogel (2025)</i>.</p>
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