Ein tolles Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Ein tolles Land: Die Vereinigten Staaten von Amerika. Ein jeder hat hier enorme Chancen, sein persönliches Glück zu finden. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Bei Nordamerika denkt man sofort an unendliche Weiten mit einer mannigfachen und facettenreichen Natur.
Erhabene Gebirge wie die Rocky Montains. Urwälder mit Mammutbäumen, wie der wunderschöne Nationalpark Hoh Rain Forest, den ich während meiner einmalig faszinierenden Reise durch Washington State erleben durfte. Schluchten, wie beispielsweise der Grand Canyon und Wüsten, wie die Mojave National Preserve. Der Pazifische Ozean im Osten und der Atlantik im Westen. Eis und Schnee im Norden. Gastfreundliche Menschen überall. Ein Land mit sehr vielen Freiheiten und Möglichkeiten. Unermesslich scheinende Distanzen, geprägt von den indigenen Völkern und Einwandern und Einwanderinnen aus allen Erdteilen. Die Staaten, mit ihrer wechselhaften Geschichte voller Wagemut und Inspiration.
Eine Nation, mit einer die ganze Welt inspirierenden Kultur. Zeitungen, wie die Times. Musik und Tanz, wie Rock ’n’ Roll. Das große Kino, made in Hollywood. Beispielsweise wie der Kultfilm „Harold and Maude“ aus dem Jahr 1971, mit Filmmusik von Cat Stevens. Wunderbare Großstädte von New York bis Seattle mit weltbekannten Wolkenkratzern, par exemple dem Empire State Building mit 102 Etagen, erbaut von 1930 bis 1931.
Ohne die amerikanische Erfindung der Glühbirne 1878 säße die Welt im Dunkeln. Und nun naht dennoch das dunkle Zeitalter.
Denn da ist ein Mann – ab sofort boykottiere ich seine Namensnennung – der zog 2025 als Präsident zum zweiten Mal in das „Weiße Haus“. Und richtet wahrscheinlich nicht nur das ganze Land zugrunde.
Der sich einbildet, andere Länder, wie Kanada oder Grönland, in die Vereinigte Staaten von Amerika einzuverleiben, alleine um dadurch maximiert fossile Rohstoffe ausbeuten zu können.
Mit seiner antiquierten Wirtschaftspolitik, der Abwendung von globalen Vernetzungen und Abhängigkeiten. Der Erklärung des Handelskriegs gegen die ganze Welt. Der Abschaffung des Rechtsstaats. Mit seinen radikalen Kürzungen und der Veranlassung von Entlassungen von Menschen in allen Positionen, die nicht nach seiner Nase tanzen. Insbesondere auch der Massenentlassungen von tausenden Behördenmitarbeitern, die der US-Gesundheitsminister auf die Straße setzte.
Mit seinen Behinderungen der Wissenschaft, dem verbieten der unabhängigen Forschung und einer bunten Medienlandschaft. Selbst die Geschichtsschreibung soll nach seinen Gutdünken umgeschrieben werden. Meinungsfreiheit war gestern. Nicht zuletzt auch mit seiner Realitätsverweigerung des Klimawandels.
Und auch mit seinen Erpressungen und dem unter Druck setzen, zum Beispiel der demokratisch regierten Bundesstaaten. Wer nicht für mich ist, der bekommt kein Geld.
Toxischer Männlichkeit driftet auf absolut gefährliche Gipfel. Und alles mit seinen ungezählten, unendlichen Lügen. Auch mit seinem rechtsradikalen Denken und Handeln. Seiner Attitüde, Ungleichheit und Diskriminierung zu erlauben, ohne jedem Gerechtigkeitsempfinden als gut und vorteilhaft für sein Land zu erklären. Was für ein negatives Vorbild ist dieser Mann für andere Staaten dieser Welt!
Dabei scheut er sich keineswegs, verurteilte Verbrecher zu rehabilitieren. Mit einer Unterschrift hat er 1500 Begnadigungen von Straftätern erlassen, die an dem Sturm auf das Kapitol, am Ende seiner ersten Amtszeit, beteiligt waren.
Mehr als ungenügend ist sein absolut unprofessioneller Führungsstil, was sich unter anderem darin zeigt, ebendas Staatsgeheimnisse über Messanger von Regierungsmitgliedern verraten werden.
Einer, der die absolute Gleichschaltung anstrebt. Und alles das kratzt nur an der Oberfläche.
Wir erleben wieder einen, vielleicht noch brandgefährlicheren Führer eines mächtigen Staates, der unfähig ist, das gesamte Land als eine Einheit in eine gemeinsame Zukunft zu führen, sondern alleine seine eigenen Interessen verfolgt: der mächtigste Mann aller Ewigkeit zu werden. Koste es, was es wolle.
Und das Ganze besonders auf Kosten der in Amerika seit Jahrhunderten währenden vorbildlichen und stabilen Demokratie. Die den Rassismus mit der 44. Präsidentschaft von Barack Obama überwunden zu haben schien. Und die sich nun auf der aller schnellsten Talfahrt befindet, hin zu einer neuen autokratischen Großmacht.
So ein toller Staat wie Nordamerika hat das nicht verdient, noch weniger wir Menschen dieser Erde überhaupt.
Ich hoffe inständig, dass die Menschen in der USA ihren Präsidenten so bald wie möglich als Verbrecher erkennen, seine Untaten offenlegen, seinen Lügen keinen Glauben mehr schenken und ihn verhaften und verurteilen.
Einen Präsidenten zu schassen haben die Amis doch auch bei anderen Staatsoberhäuptern gefluppt.
Was bleibt ist vielleicht mein letzter Hoffnungsschimmer. Für das tolle Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Link: Das wahre Gesicht
Erstellt am 05.04.2025, letzte Änderung am 05.04.2025 von Michael