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	<title>Krieg &#8211; kuhrau.de</title>
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	<description>Blog Tatendurstig auf kuhrau.de</description>
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	<title>Krieg &#8211; kuhrau.de</title>
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		<title>Traurig sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:35:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="664" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1.jpg" class="wp-image-18015 avia-img-lazy-loading-not-18015 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Traurig sein - Eine verwitterte Skulptur mit Kapuze steht zwischen schneebedeckten Ästen und trägt dicke Schneeschichten." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-800x531.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-400x266.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-768x510.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-705x468.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Traurig sein 1"></div>Traurig sein – das zu sein, ist kein Wunder in dieser Welt. Ein mittlerweile jahrelanger Angriffskrieg durch Russland gegen die Ukraine. Angriffe der USA zusammen mit Saudi-Arabien und Israel gegen den Iran …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="664" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1.jpg" class="wp-image-18015 avia-img-lazy-loading-not-18015 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Traurig sein - Eine verwitterte Skulptur mit Kapuze steht zwischen schneebedeckten Ästen und trägt dicke Schneeschichten." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-800x531.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-400x266.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-768x510.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20100101-1-705x468.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Traurig sein 2"></div><p class="p3" class="opener">Traurig sein – das zu sein, ist kein Wunder in dieser Welt. Ein mittlerweile jahrelanger Angriffskrieg durch Russland gegen die Ukraine. Angriffe der USA zusammen mit Saudi-Arabien und Israel gegen den Iran …</p>
<p class="p3">In meinen Augen ist das nur falsch und macht mir Angst. Große Angst. Dabei rückt die Gesellschaft nicht nur hier in Deutschland mehr und mehr nach rechts. Setzt damit die Demokratie aufs Spiel. Unsere Freiheit. Ist das uns wirklich so egal?</p>
<p class="p3">Auch wenn alle demokratisch legitimierten Parteien einfach nur eine schlechte Politik machen und nicht wirklich die Menschen sehen, wäre eine autokratische Regierung absolut keine Verbesserung. Ist euch das wirklich klar, ihr, die ihr uns heute regiert? Und ist es euch bewusst, euch vielen Menschen, die ihr den Parteien der Regierung nicht mehr vertraut, die ihr nicht mehr wollt? Warum auch, sie machen keine wirklich gute Politik für uns Menschen! Sparvorhaben treffen die, die ohnehin kaum etwas haben. Feindbilder und Gegeneinander werden geschürt, anstatt den Zusammenhalt und die Solidarität zu fördern. Und die allermeisten Klimaziele sind zu Luftschlössern geworden.</p>
<p class="p3">Die Politik der letzten Jahrzehnte, die ohne Weitblick beispielsweise nicht in die Infrastruktur des Landes investiert hat, fällt uns auf die Füße. Kaputtgespart, bis nichts mehr geht.</p>
<p class="p3">Und nun soll es eine Politik der Rechten richten? Die CDU/CSU übertrifft in einem vorauseilenden Gehorsam die Vorstellungen der AfD, anstatt eigene wie christliche Akzente zu setzen. Und ohne wirklich echte und ehrliche Verantwortung zu übernehmen für die Politik der letzten Jahrzehnte.</p>
<h3>Wir sind das, was wir denken</h3>
<p class="p3">Aber sie sehen wahrscheinlich gar nicht die eigenen Fehler ihrer Politik! Wie auch, wenn es vor allem um den egoistischen Machterhalt geht und um wachsende Gewinne für die Wirtschaft?</p>
<p class="p3">Alle Volksparteien bekommen jetzt die Quittung – und auch eine Annäherung an faschistische Programme wird es nicht verhindern, dass die Menschen das Original wählen.</p>
<p class="p3">Warum übersehen wir so konsequent die Gefahren, die von anerkannt rechtsextrem eingestuften Menschen und einer Partei ausgeht? Und damit einhergehend die Bedrohung unserer Freiheit durch den Faschismus?</p>
<blockquote><p><span data-subtree="aimfl,mfl" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">„Faschismus ist eine extreme, rechte politische Ideologie und Diktaturform</span>, die durch Ultranationalismus, einen starken Führer und die Ablehnung von Demokratie geprägt ist.“</p>
<p><a style="font-size: 16px;" href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320277/faschismus/" target="_blank" rel="noopener">https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320277/faschismus/</a></p></blockquote>
<p>Hören wir  endlich auf, alle Sinne zu verschließen. Wenn der faschistische Präsident der USA die Forschung zum Klimawandel verbietet, Forschungsgrundlagen zerstören lässt und verhindert, dass Ergebnisse weiterhin veröffentlicht werden, ist das ein alarmierendes Signal, was uns erwartet. Nicht hinschauen, nicht hinhören und nichts sagen löst keine Probleme. Unwissenheit macht uns zu willenlosen Marionetten.</p>
<p>Aber anders kann es auch nicht funktionieren: dass die Masse der Menschen hinnimmt, dass die Industrie fossile Ressourcen der Erde bis zum allerletzten Tropfen ausbeutet.</p>
<p>Dagegen werden die möglichen Chancen der KI für die Wirtschaft gefeiert. Mitarbeiter beispielsweise bei Amazon werden entlassen, auch weil sie die künstliche Intelligenz nicht ausreichend genutzt haben. Wahrheit und Fälschung werden mit KI nicht mehr unterscheidbar. Was sollen wir da noch glauben?</p>
<p>Was haben wir von einer florierenden Wirtschaft, wenn die zivilisierte Welt weltweit in Schutt und Asche liegt? Die wenigen mit ihren Milliarden werden auch nicht überleben. Auch nicht, wenn sie sich einfrieren lassen.</p>
<p>Ist uns im Jetzt die Zukunft so egal? Nazis in Deutschland war es ja vollkommen gleich, dass mehr als sechs Millionen Menschen vergast und ermordet wurden. Wurden zu Mördern.</p>
<p>Von damals bis heute: Nicht wenige Menschen sind bereit, sich von ihren Arbeitgebern ausbeuten zu lassen. Und wenn sie es nicht machen, gibt es andere, die das zulassen. Mit manchmal zu wenig Verantwortung für den eigenen Körper und die Seele, mit kaum einem Gefühl für sich selbst und den Wert des Lebens an sich.</p>
<p>Andere sehnen sich nach einem starken Mann, haben sogar Mitleid mit dem obersten Faschisten der USA. Ich kann das nicht begreifen.</p>
<p class="p1">Wir Menschen sind auf Sicherheit bedacht. Das ist uns menschlichen Wesen wesentlich. Materielle Absicherung ist uns oft sehr wichtig. Unbekanntes verunsichert uns nicht selten. Je enger unser Blickfeld ist, desto leichter finden wir Sicherheit in klaren, abgegrenzten Strukturen. Die Vielfalt des Lebens birgt auch oftmals Unsicherheit in sich. Was wird morgen sein? Können wir Kraft schöpfen, in den Fragezeichen?</p>
<p class="p1">Auch die politische Zukunft und die Klimakatastrophe sorgen kaum für Zuversicht. Da ist es schwer, das Selbstvertrauen in sich zu finden, dass wir auf dem Weg sind, und sich dabei die Schritte in die Zukunft aus den Schritten entfalten, die wir hinter uns haben.</p>
<p>Das sind einige Ursachen dafür, warum Faschismus funktionieren kann.</p>
<p>Wir sind unser Glückes Schmied. Wenn wir nicht endlich begreifen, wie zunehmend wichtig es ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken, ist alles zu spät. Wir sind das, was wir denken.</p>
<h3>Keine Besserung in Sicht</h3>
<p class="p3">Mit einer rechten Regierung wird es uns in der Gesamtheit nicht besser gehen. Ausgewiesene Menschen werden nicht mehr die Arbeit machen, die wir nicht selbst übernehmen wollen. Weil sie nicht mehr bei uns leben werden. Die Unzufriedenheit und Unfreiheit werden wachsen. Der Wohlstand wird sinken, und damit die Gefahr, dass die Machthaber mit Gewalt, mit kriegerischen Mitteln sich holen werden, was sie meinen zu benötigen. In die Rüstungsindustrie zu investieren, ist doch heute schon vorrangig. Krieg: Nichts anderes passiert doch gerade durch die USA, durch Russland – öffnen wir doch endlich die Augen, wir Menschen.</p>
<p class="p3">Oder ist es das, was bestimmte Menschen mit der Macht der Politik und des Überreichtums wollen? Oder wir Menschen überhaupt?</p>
<p class="p3">Aber selbst die oben skizzierten Punkte sind nichts gegen das Klimaproblem, das wir Menschen als Teufel geschaffen haben. Die extreme Hitze ist nur eine Wirkung, deren Folgen wir, und unsere nachfolgenden Generationen nicht nur für eine kurze Epoche an den Hacken haben werden. Das Wetter wird extremer, die Folgen wie Waldbrände, Überschwemmungen, steigende Meeresspiegel, Erosion und so weiter schüren unumkehrbar die Klimaveränderungen wie Öl im Feuer. Und das global: egal, wo wir hinschauen. Überlebensnotwendige Lebensmittel werden knapper, einfach weil das ökologische System, die Natur, nicht mehr funktionieren wird. Wer soll die Pflanzen bestäuben, wenn die Insekten ausgestorben sind?</p>
<p>Dass unsere Industrie mit chemischen Substanzen, deren Folgen in den allermeisten Fällen nicht untersucht sind, die landwirtschaftlichen Böden verseucht, um Nahrungsmittel zu produzieren, ist dauerhaft keine Lösung.</p>
<p class="p3">Wann endlich geht ein elementarer Ruck durch die Gesellschaft, steigen die Grünen auf die Barrikaden? Zusammen mit den Linken, den Christen, den anderen Religionen? Auch mit den Konservativen, die doch als Ziel den Erhalt, den Bestand unseres Lebens haben sollten. Und den Arbeitern. Gemeinsam mit der Jugend, den Fridays-for-Future-Aktivisten. Mit den Wissenschaftlern, den Klimaexperten, den Bauern und Ökologen. Hand in Hand mit den Friedenskämpfern und den Menschen, die Leib und Leben riskieren, um Flüchtlingen auf dem Weg in die Freiheit zu helfen.</p>
<p class="p3">Und mit den Frauen an einer Spitze. Und allen, die in den vergangenen Jahren für Gleichberechtigung einstanden: den Queeren, Lesben und Schwulen und allen dazwischen. Zusammen mit allen anderen Initiativen, die für das Leben einstehen.</p>
<p class="p3">Wann erkennen wir, dass Faschismus nur Zerstörung, am Ende allen Lebens, bedeuten und beschleunigen wird, der die Folgen unseres egozentrischen Kapitalistenlebens wie Zuckerwatte aussehen lassen wird?</p>
<p class="p3">Welche (Umwelt-)Probleme werden denn „nur“ gesehen, wenn der Präsident der USA der Idee verfällt, wegen der Luftverschmutzung durch die Waldbrände in Kanada die Steuern gegen Kanada zu erhöhen? Außer dass es darum geht, das Staatsvermögen zu mehren, um Krieg im Nahen Osten zu führen und später Grönland überfallen zu können.</p>
<p class="p3">Welche Probleme werden gelöst, wenn wir Menschen, die auf der Flucht sein müssen, für unsere hauseigenen und vorgelogenen Schwierigkeiten die Schuld in die Schuhe schieben? Schaltet nur kurz den Verstand ein: Es ist doch keiner freiwillig auf der Flucht, und mitnichten sind Asylsuchende für unsere Misere verantwortlich. Und keiner von den vielen Menschen ausländischer Herkunft, die bei und mit uns arbeiten, Steuern zahlen und leben.</p>
<p class="p3">Es ist einfach nur einfacher, immer und immer wieder Sündenböcke an die Wand zu stellen und zu erschießen. Wann bist du dran oder ich? Und außer, dass wir Menschen uns so dezimieren, löst es kein Problem der Menschheit wirklich.</p>
<p class="p3">Oder ist es einfach nur so? Ist das von der Natur so gewollt? Um es dann in ein paar Millionen Jahren besser zu machen? Das wäre dann fast tröstlich, bei all dem Menschenmist.</p>
<p class="p3">Aber ich bin mehr oder weniger vom Thema abgeschweift. All das oben Beschriebene ist eine Quelle einer tiefen Traurigkeit in mir. Eine weitere ist das persönliche Erleben, mich alleine zu fühlen in dieser Welt. Als Kind und junger Mensch fühlte ich mich schon alleingelassen. Mit meinen Gedanken und Gefühlen. Aber auch zusammen mit meiner Partnerin, der Liebe, die uns verbindet, sind wir alleine. In einer Welt, in der es kocht, die vor dem Überkochen steht.</p>
<p class="p3">Und mit dem Unvermögen, zu verstehen, warum die Welt so aus den Fugen geraten ist.</p>
<p class="p3">Alleine, mit der Angst, die Gefahren wie eine Dampfwalze auf uns zurollen zu sehen und hilflos zu sein.</p>
<h3>Traug sein</h3>
<p class="p3">Es ist zum Heulen. Denn die Klimakatastrophe fällt nicht vom Himmel. Schon 1975 gab es Veröffentlichungen, auch in den öffentlich zugänglichen  Medien, dass sich die globale Temperatur exponentiell erhöhen wird. Ein Vergleich der Situation mit den damaligen Studien zeigt, dass der Worst Case eingetreten ist.</p>
<p>Und ich gehöre sehr wahrscheinlich zu einer der letzten Generationen, die im Wahnsinn der Gewinnmaximierung und des wirtschaftlichen Wachstums den Untergang der natürlichen und zivilisierten Welt verursacht hat.</p>
<p class="p3">Aber Traurigkeit ist auch gut. Trauern, mit der Trauer umgehen heißt, zu lernen, auch alles Traurige als einen Teil unseres Lebens anzuerkennen. Wir können das, was war, nicht mehr ändern, auch kein Lebensende. Nichts. Aber wir können lernen, es als Teil, der unser Leben verändert hat, anzuerkennen, um damit weiterzuleben und vielleicht auch, um darin wieder etwas neue Kraft zu finden. Es darf und soll nichts vergessen oder verdrängt werden.</p>
<p class="p3">Die Ursachen unserer Trauer wälzen alles um, lassen uns in Abgründe blicken, stellen das Leben auf den Kopf und rauben uns die Zukunft. Dennoch, auch sie gehören zum Leben. Und wir haben immer eine Chance, es „besser“ zu machen, auf unserem Weg. Bis zum letzten Atemzug.</p>
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	<item>
		<title>Traurig sein (Update)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 10:51:41 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Traurig sein – das zu sein, ist kein Wunder in dieser Welt. Ein mittlerweile jahrelanger Angriffskrieg durch Russland gegen die Ukraine. Angriffe der USA zusammen mit Saudi-Arabien und Israel gegen den Iran …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="p3" class="opener">Traurig sein – das zu sein, ist kein Wunder in dieser Welt. Ein mittlerweile jahrelanger Angriffskrieg durch Russland gegen die Ukraine. Angriffe der USA zusammen mit Saudi-Arabien und Israel gegen den Iran …</p>
<p class="p3">In meinen Augen ist das nur falsch und macht mir Angst. Große Angst. Dabei rückt die Gesellschaft nicht nur hier in Deutschland mehr und mehr nach rechts. Setzt damit die Demokratie aufs Spiel. Unsere Freiheit. Ist das uns wirklich so egal?</p>
<p class="p3">Auch wenn alle demokratisch legitimierten Parteien einfach nur eine schlechte Politik machen und nicht wirklich die Menschen sehen, wäre eine autokratische Regierung absolut keine Verbesserung. Ist euch das wirklich klar, ihr, die ihr uns heute regiert? Und ist es euch bewusst, euch vielen Menschen, die ihr den Parteien der Regierung nicht mehr vertraut, die ihr nicht mehr wollt? Warum auch, sie machen keine wirklich gute Politik für uns Menschen! Sparvorhaben treffen die, die ohnehin kaum etwas haben. Feindbilder und Gegeneinander werden geschürt, anstatt den Zusammenhalt und die Solidarität zu fördern. Und die allermeisten Klimaziele sind zu Luftschlössern geworden.</p>
<p class="p3">Die Politik der letzten Jahrzehnte, die ohne Weitblick beispielsweise nicht in die Infrastruktur des Landes investiert hat, fällt uns auf die Füße. Kaputtgespart, bis nichts mehr geht.</p>
<p class="p3">Und nun soll es eine Politik der Rechten richten? Die CDU/CSU übertrifft in einem vorauseilenden Gehorsam die Vorstellungen der AfD, anstatt eigene wie christliche Akzente zu setzen. Und ohne wirklich echte und ehrliche Verantwortung zu übernehmen für die Politik der letzten Jahrzehnte.</p>
<h3>Wir sind das, was wir denken</h3>
<p class="p3">Aber sie sehen wahrscheinlich gar nicht die eigenen Fehler ihrer Politik! Wie auch, wenn es vor allem um den egoistischen Machterhalt geht und um wachsende Gewinne für die Wirtschaft?</p>
<p class="p3">Alle Volksparteien bekommen jetzt die Quittung – und auch eine Annäherung an faschistische Programme wird es nicht verhindern, dass die Menschen das Original wählen.</p>
<p class="p3">Warum übersehen wir so konsequent die Gefahren, die von anerkannt rechtsextrem eingestuften Menschen und einer Partei ausgeht? Und damit einhergehend die Bedrohung unserer Freiheit durch den Faschismus?</p>
<blockquote><p><span data-subtree="aimfl,mfl" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">„Faschismus ist eine extreme, rechte politische Ideologie und Diktaturform</span>, die durch Ultranationalismus, einen starken Führer und die Ablehnung von Demokratie geprägt ist.“</p>
<p><a style="font-size: 16px;" href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320277/faschismus/" target="_blank" rel="noopener">https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/320277/faschismus/</a></p></blockquote>
<p>Hören wir  endlich auf, alle Sinne zu verschließen. Wenn der faschistische Präsident der USA die Forschung zum Klimawandel verbietet, Forschungsgrundlagen zerstören lässt und verhindert, dass Ergebnisse weiterhin veröffentlicht werden, ist das ein alarmierendes Signal, was uns erwartet. Nicht hinschauen, nicht hinhören und nichts sagen löst keine Probleme. Unwissenheit macht uns zu willenlosen Marionetten.</p>
<p>Aber anders kann es auch nicht funktionieren: dass die Masse der Menschen hinnimmt, dass die Industrie fossile Ressourcen der Erde bis zum allerletzten Tropfen ausbeutet.</p>
<p>Dagegen werden die möglichen Chancen der KI für die Wirtschaft gefeiert. Mitarbeiter beispielsweise bei Amazon werden entlassen, auch weil sie die künstliche Intelligenz nicht ausreichend genutzt haben. Wahrheit und Fälschung werden mit KI nicht mehr unterscheidbar. Was sollen wir da noch glauben?</p>
<p>Was haben wir von einer florierenden Wirtschaft, wenn die zivilisierte Welt weltweit in Schutt und Asche liegt? Die wenigen mit ihren Milliarden werden auch nicht überleben. Auch nicht, wenn sie sich einfrieren lassen.</p>
<p>Ist uns im Jetzt die Zukunft so egal? Nazis in Deutschland war es ja vollkommen gleich, dass mehr als sechs Millionen Menschen vergast und ermordet wurden. Wurden zu Mördern.</p>
<p>Von damals bis heute: Nicht wenige Menschen sind bereit, sich von ihren Arbeitgebern ausbeuten zu lassen. Und wenn sie es nicht machen, gibt es andere, die das zulassen. Mit manchmal zu wenig Verantwortung für den eigenen Körper und die Seele, mit kaum einem Gefühl für sich selbst und den Wert des Lebens an sich.</p>
<p>Andere sehnen sich nach einem starken Mann, haben sogar Mitleid mit dem obersten Faschisten der USA. Ich kann das nicht begreifen.</p>
<p class="p1">Wir Menschen sind auf Sicherheit bedacht. Das ist uns menschlichen Wesen wesentlich. Materielle Absicherung ist uns oft sehr wichtig. Unbekanntes verunsichert uns nicht selten. Je enger unser Blickfeld ist, desto leichter finden wir Sicherheit in klaren, abgegrenzten Strukturen. Die Vielfalt des Lebens birgt auch oftmals Unsicherheit in sich. Was wird morgen sein? Können wir Kraft schöpfen, in den Fragezeichen?</p>
<p class="p1">Auch die politische Zukunft und die Klimakatastrophe sorgen kaum für Zuversicht. Da ist es schwer, das Selbstvertrauen in sich zu finden, dass wir auf dem Weg sind, und sich dabei die Schritte in die Zukunft aus den Schritten entfalten, die wir hinter uns haben.</p>
<p>Das sind einige Ursachen dafür, warum Faschismus funktionieren kann.</p>
<p>Wir sind unser Glückes Schmied. Wenn wir nicht endlich begreifen, wie zunehmend wichtig es ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken, ist alles zu spät. Wir sind das, was wir denken.</p>
<h3>Keine Besserung in Sicht</h3>
<p class="p3">Mit einer rechten Regierung wird es uns in der Gesamtheit nicht besser gehen. Ausgewiesene Menschen werden nicht mehr die Arbeit machen, die wir nicht selbst übernehmen wollen. Weil sie nicht mehr bei uns leben werden. Die Unzufriedenheit und Unfreiheit werden wachsen. Der Wohlstand wird sinken, und damit die Gefahr, dass die Machthaber mit Gewalt, mit kriegerischen Mitteln sich holen werden, was sie meinen zu benötigen. In die Rüstungsindustrie zu investieren, ist doch heute schon vorrangig. Krieg: Nichts anderes passiert doch gerade durch die USA, durch Russland – öffnen wir doch endlich die Augen, wir Menschen.</p>
<p class="p3">Oder ist es das, was bestimmte Menschen mit der Macht der Politik und des Überreichtums wollen? Oder wir Menschen überhaupt?</p>
<p class="p3">Aber selbst die oben skizzierten Punkte sind nichts gegen das Klimaproblem, das wir Menschen als Teufel geschaffen haben. Die extreme Hitze ist nur eine Wirkung, deren Folgen wir, und unsere nachfolgenden Generationen nicht nur für eine kurze Epoche an den Hacken haben werden. Das Wetter wird extremer, die Folgen wie Waldbrände, Überschwemmungen, steigende Meeresspiegel, Erosion und so weiter schüren unumkehrbar die Klimaveränderungen wie Öl im Feuer. Und das global: egal, wo wir hinschauen. Überlebensnotwendige Lebensmittel werden knapper, einfach weil das ökologische System, die Natur, nicht mehr funktionieren wird. Wer soll die Pflanzen bestäuben, wenn die Insekten ausgestorben sind?</p>
<p>Dass unsere Industrie mit chemischen Substanzen, deren Folgen in den allermeisten Fällen nicht untersucht sind, die landwirtschaftlichen Böden verseucht, um Nahrungsmittel zu produzieren, ist dauerhaft keine Lösung.</p>
<p class="p3">Wann endlich geht ein elementarer Ruck durch die Gesellschaft, steigen die Grünen auf die Barrikaden? Zusammen mit den Linken, den Christen, den anderen Religionen? Auch mit den Konservativen, die doch als Ziel den Erhalt, den Bestand unseres Lebens haben sollten. Und den Arbeitern. Gemeinsam mit der Jugend, den Fridays-for-Future-Aktivisten. Mit den Wissenschaftlern, den Klimaexperten, den Bauern und Ökologen. Hand in Hand mit den Friedenskämpfern und den Menschen, die Leib und Leben riskieren, um Flüchtlingen auf dem Weg in die Freiheit zu helfen.</p>
<p class="p3">Und mit den Frauen an einer Spitze. Und allen, die in den vergangenen Jahren für Gleichberechtigung einstanden: den Queeren, Lesben und Schwulen und allen dazwischen. Zusammen mit allen anderen Initiativen, die für das Leben einstehen.</p>
<p class="p3">Wann erkennen wir, dass Faschismus nur Zerstörung, am Ende allen Lebens, bedeuten und beschleunigen wird, der die Folgen unseres egozentrischen Kapitalistenlebens wie Zuckerwatte aussehen lassen wird?</p>
<p class="p3">Welche (Umwelt-)Probleme werden denn „nur“ gesehen, wenn der Präsident der USA der Idee verfällt, wegen der Luftverschmutzung durch die Waldbrände in Kanada die Steuern gegen Kanada zu erhöhen? Außer dass es darum geht, das Staatsvermögen zu mehren, um Krieg im Nahen Osten zu führen und später Grönland überfallen zu können.</p>
<p class="p3">Welche Probleme werden gelöst, wenn wir Menschen, die auf der Flucht sein müssen, für unsere hauseigenen und vorgelogenen Schwierigkeiten die Schuld in die Schuhe schieben? Schaltet nur kurz den Verstand ein: Es ist doch keiner freiwillig auf der Flucht, und mitnichten sind Asylsuchende für unsere Misere verantwortlich. Und keiner von den vielen Menschen ausländischer Herkunft, die bei und mit uns arbeiten, Steuern zahlen und leben.</p>
<p class="p3">Es ist einfach nur einfacher, immer und immer wieder Sündenböcke an die Wand zu stellen und zu erschießen. Wann bist du dran oder ich? Und außer, dass wir Menschen uns so dezimieren, löst es kein Problem der Menschheit wirklich.</p>
<p class="p3">Oder ist es einfach nur so? Ist das von der Natur so gewollt? Um es dann in ein paar Millionen Jahren besser zu machen? Das wäre dann fast tröstlich, bei all dem Menschenmist.</p>
<p class="p3">Aber ich bin mehr oder weniger vom Thema abgeschweift. All das oben Beschriebene ist eine Quelle einer tiefen Traurigkeit in mir. Eine weitere ist das persönliche Erleben, mich alleine zu fühlen in dieser Welt. Als Kind und junger Mensch fühlte ich mich schon alleingelassen. Mit meinen Gedanken und Gefühlen. Aber auch zusammen mit meiner Partnerin, der Liebe, die uns verbindet, sind wir alleine. In einer Welt, in der es kocht, die vor dem Überkochen steht.</p>
<p class="p3">Und mit dem Unvermögen, zu verstehen, warum die Welt so aus den Fugen geraten ist.</p>
<p class="p3">Alleine, mit der Angst, die Gefahren wie eine Dampfwalze auf uns zurollen zu sehen und hilflos zu sein.</p>
<h3>Traug sein</h3>
<p class="p3">Es ist zum Heulen. Denn die Klimakatastrophe fällt nicht vom Himmel. Schon 1975 gab es Veröffentlichungen, auch in den öffentlich zugänglichen  Medien, dass sich die globale Temperatur exponentiell erhöhen wird. Ein Vergleich der Situation mit den damaligen Studien zeigt, dass der Worst Case eingetreten ist.</p>
<p>Und ich gehöre sehr wahrscheinlich zu einer der letzten Generationen, die im Wahnsinn der Gewinnmaximierung und des wirtschaftlichen Wachstums den Untergang der natürlichen und zivilisierten Welt verursacht hat.</p>
<p class="p3">Aber Traurigkeit ist auch gut. Trauern, mit der Trauer umgehen heißt, zu lernen, auch alles Traurige als einen Teil unseres Lebens anzuerkennen. Wir können das, was war, nicht mehr ändern, auch kein Lebensende. Nichts. Aber wir können lernen, es als Teil, der unser Leben verändert hat, anzuerkennen, um damit weiterzuleben und vielleicht auch, um darin wieder etwas neue Kraft zu finden. Es darf und soll nichts vergessen oder verdrängt werden.</p>
<p class="p3">Die Ursachen unserer Trauer wälzen alles um, lassen uns in Abgründe blicken, stellen das Leben auf den Kopf und rauben uns die Zukunft. Dennoch, auch sie gehören zum Leben. Und wir haben immer eine Chance, es „besser“ zu machen, auf unserem Weg. Bis zum letzten Atemzug.</p>
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		<title>Wir leben in einer Welt voller Narren</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/wir-leben-in-einer-welt-voller-narren/</link>
					<comments>https://kuhrau.de/gedanken/wir-leben-in-einer-welt-voller-narren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 14:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1.jpg" class="wp-image-17995 avia-img-lazy-loading-not-17995 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Unser grauer Kater Socke liegt zwischen Kissen unter einer grünen Decke auf dem Sofa und blickt ruhig nach vorn." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Wir leben in einer Welt voller Narren 3"></div>Unsere Welt ist eine Welt voller Narren. Wir sind die Narren. Aber wenn es nur das wäre, wäre es vielleicht noch lustig. Bloß ist es schlimmer. Es wird immer mehr zu einer Welt voller Verrückter – eine Welt voller Närrinnen wäre bestimmt weniger verrückt. Und die Verrückten sind nicht auch nur in Anführungszeichen verrückt, sondern was sie tun, ist sehr, sehr bedrohlich. Es fängt doch bei so vielen von uns an. Ein Bekannter besitzt ein Feriendomizil auf Mallorca. Und selbst engste Familienmitglieder sollen 100 € für eine Nacht hinlegen. Von nichts kommt nichts. Und es hört bei den weltweit mächtigsten Menschen nicht auf. Ich mach’ dann mal Krieg. Sehr unüberlegt bricht ein großmächtiger Präsident einen Krieg vom Zaun gegen einen …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1.jpg" class="wp-image-17995 avia-img-lazy-loading-not-17995 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Unser grauer Kater Socke liegt zwischen Kissen unter einer grünen Decke auf dem Sofa und blickt ruhig nach vorn." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/07/Foto-20260508-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Wir leben in einer Welt voller Narren 4"></div><p class="opener">Unsere Welt ist eine Welt voller Narren. Wir sind die Narren. Aber wenn es nur das wäre, wäre es vielleicht noch lustig. Bloß ist es schlimmer. Es wird immer mehr zu einer Welt voller Verrückter – eine Welt voller Närrinnen wäre bestimmt weniger verrückt. Und die Verrückten sind nicht auch nur in Anführungszeichen verrückt, sondern was sie tun, ist sehr, sehr bedrohlich.</p>
<p>Es fängt doch bei so vielen von uns an. Ein Bekannter besitzt ein Feriendomizil auf Mallorca. Und selbst engste Familienmitglieder sollen 100 € für eine Nacht hinlegen. Von nichts kommt nichts.</p>
<p>Und es hört bei den weltweit mächtigsten Menschen nicht auf. Ich mach’ dann mal Krieg. Sehr unüberlegt bricht ein großmächtiger Präsident einen Krieg vom Zaun gegen einen Staat, den er zum Feind erklärt hat, weil er an nuklearen Waffensystemen arbeiten könnte. Und um eine eventuelle Bedrohung im Keim zu ersticken. Und natürlich, und das ist der Hauptgrund, sich den Zugriff auf Rohstoffe zu sichern.</p>
<p>Dabei übersieht er, dass der Gegner mit seiner Möglichkeit, eine weltweit wichtige Handelsstraße zu blockieren, nicht zu unterwerfen ist. Sich wehren kann und sich wehren wird. Und angreifen wird. Die Preise für Rohstoffe, wie die Bomben im Land des Gegners, explodieren. Staaten, die nicht in den Gesang des Angriffskriegs einstimmen, werden gleichfalls, wenn auch zunächst „nur“ verbal, angegriffen. Wer nicht mitmacht, so verrückt es auch ist, wird zum Widersacher erklärt. Weniger dumm und weniger schwarz oder weiß geht nicht. In einer Welt voller Narren.</p>
<p>Dazu  die wenigen Überreichen. Die mit ihren Konzernen mehr als genug verdienen. Es sind eigentlich nur sehr wenige, aber sie haben, sie nehmen sich alle Möglichkeiten, die Welt zu beherrschen. Sie haben mehr als viele finanzielle Ressourcen, Milliarden oder sogar Billionen Dollar. Das ist nicht nur für den Verstand eines Narren unvorstellbar. Selbst der Drache Smaug, aus Tolkiens Fantasie vom Hobbit, hatte in seiner Höhle weniger Gold gehamstert. Smaug besaß den gesamten legendären Schatz des Berges Erebor. In Finanz-Rankings wurde sein Vermögen auf etwa 54 bis 73,2 Milliarden Dollar geschätzt.</p>
<p>Einher mit diesem Reichtum der super wenigen Superreichen geht aber eine im gleichen Maße abnehmende empathische Fähigkeit für andere: Menschen sind mehr als egal. Hinzu kommt, dass diese Empathielosigkeit zum Nonplusultra erhoben wird.</p>
<p>Das Erlangen der eigenen Unsterblichkeit scheint über allem zu stehen. Noch in tausenden Jahren soll der eigene Name genannt werden, verbunden mit den wunderbaren Erfindungen und Taten. Die Kraft der Überheblichkeit zusammen mit unermesslichen finanziellen Möglichkeiten ist die Quelle des Wahnsinns in der Welt der Narren.</p>
<p>Dabei wird jedes Mitgefühl untergeordnet, sogar eliminiert. Soll die Erde doch unbewohnbar werden für Lebewesen, für Tiere und Menschen. Das ist so unwichtig, Hauptsache, eine elitäre Elite überlebt in einer künstlichen Welt auf dem Mars oder sonstwo.</p>
<p>Die Überheblichkeit dieser Macht kennt keine Grenzen. Und auch die Entfernung von dem ursprünglichen, ureigenen Ursprung des Lebens, was biologisch im Laufe der Evolution entstanden ist, könnte kaum größer sein. Selbst die natürliche Vereinigung zwischen den Geschlechtern zur Zeugung wird unnötig. So überlässt der Übermensch das Leben nicht weiter der Natur,  der über Millionen Jahre entwickelten ökologischen Vielfalt. Sondern künstliche Geburt, Selektion nach Genen: Die Auswahl, was bestimmte „Wissenschaftler“ für überlebenswert und somit korrekt erachten und erklären, wird für die Politiker und Überreichen zum allumfassenden Kriterium in der Welt der Narren.</p>
<p>Die Überreichen, die Mächtigen, machen sich zum Gott. Erheben sich über alles andere, über alles Leben. Und nicht nur die Götter um Zeus, Hera und Orpheus wundern sich.</p>
<p>Das Schlimmste ist die verschobene Wahrnehmung: Die Mächtigen der Welt setzen sich über alles hinweg: abgehoben und unfähig, ohne die so vielen menschengemachten Probleme zu erkennen und ihr Vermögen für weit sinnvollere Dinge einzusetzen, als für die Besiedlung des Weltraums. Und auch, dass überhaupt nur ein Bruchteil der Lebewesen in den Genuss dieser künstlichen Galaxie kommen würde. Sie können sich alles kaufen, scheinen sie zu glauben, übertrieben viel Geld, und das Leben geht weiter, egal wo, egal wie und egal für wen, für wenige der Elite, nach uns die Sintflut.</p>
<p>Hinterlassen bleibt eine im wahrsten Sinne verbrannte Erde, eine Welt, die unbewohnbar geworden ist, in der ungebändigte Naturgewalten und extreme Klimaveränderungen die Zivilisation zerstören. Und die Welt der Narren in der Vergessenheit verschwinden lassen. Wo nichts mehr besteht, existiert auch keine Erinnerung.</p>
<p>Kein Narr bleibt und singt noch Lieder von der Liebe, der Schönheit des Lebens miteinander, dem Leid und der Freude … und  von den Überreichen auf dem Weg zum Mars &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>41 Grad erwartet, ein neuer Rekord der Hitzewelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 10:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1.jpg" class="wp-image-17988 avia-img-lazy-loading-not-17988 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Unsere hellgraue Katze karo kauert im dichten Gartenlaub und blickt halb verborgen zwischen grünen Blättern und Zweigen im warmen Sonnenlicht hervor." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="41 Grad erwartet, ein neuer Rekord der Hitzewelle 5"></div>Mehr als 41 Grad sind gar nicht gut, und von Rekorden zu sprechen, ist eine sehr  verschobene Sicht auf die Klimakatastrophe, in der wir Menschen uns befinden. Und die wir Menschen verursacht haben. Ein Rekord klingt so positiv, wieder einen Pokal in einem Wettbewerb gewonnen. Aber das ist absolut der falsche Blick auf das aktuelle Wetter und seine Folgen. Schönes Wetter ist das nicht, ganz und gar nicht. Und auch das Argument, dass es auch früher schon heiße Sommer gab, ist Augenwischerei. Früher gab es ab 25 Grad im Schatten in der Schule hitzefrei. Vielleicht wurden es auch mal 30 Grad und darüber. Das sind mehr als 10 Grad weniger als jetzt. Und zudem war das Wetter weit mehr lokal unterschiedlich …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1.jpg" class="wp-image-17988 avia-img-lazy-loading-not-17988 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Unsere hellgraue Katze karo kauert im dichten Gartenlaub und blickt halb verborgen zwischen grünen Blättern und Zweigen im warmen Sonnenlicht hervor." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/Foto-20260527-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="41 Grad erwartet, ein neuer Rekord der Hitzewelle 6"></div><p class="p2" class="opener">Mehr als 41 Grad sind gar nicht gut, und von Rekorden zu sprechen, ist eine sehr  verschobene Sicht auf die Klimakatastrophe, in der wir Menschen uns befinden. Und die wir Menschen verursacht haben. Ein Rekord klingt so positiv, wieder einen Pokal in einem Wettbewerb gewonnen. Aber das ist absolut der falsche Blick auf das aktuelle Wetter und seine Folgen. Schönes Wetter ist das nicht, ganz und gar nicht.</p>
<p class="p2">Und auch das Argument, dass es auch früher schon heiße Sommer gab, ist Augenwischerei. Früher gab es ab 25 Grad im Schatten in der Schule hitzefrei. Vielleicht wurden es auch mal 30 Grad und darüber. Das sind mehr als 10 Grad weniger als jetzt. Und zudem war das Wetter weit mehr lokal unterschiedlich und wechselhafter. Das ist komplett anders als die Hitzekatastrophe Ende Juni 2026.</p>
<p class="p2">Auf eine Hitzekatastrophe sind wir nicht vorbereitet. Solange wir es als Rekord deklarieren, verharmlosen wir es gewaltig. Denn ein Ende dieser klimatischen Veränderungen ist bei weitem nicht in Sicht. Im Gegenteil, es ist zu erwarten, dass es schlimmer und extremer wird, in allen Richtungen der klimatischen Phänomene und zunehmender Naturkatastrophen. Die Natur lässt sich nicht austrixen.</p>
<p class="p2">Und das wird Folgen haben. Energie wird teurer. Lebensmittel knapper und teurer. Das Gesundheitssystem wird kollabieren. Naturkatastrophen werden gewaltiger und sich häufen. Dass all das dem Überleben der Menschen und der Natur nicht gerade förderlich sein wird, sollte langsam aber sicher uns allen klar werden.</p>
<p class="p2">Aber das ist nicht das einzige Problem unserer Zeit. Kriege um Ressourcen hören nicht auf. Zudem wird die Angst geschürt, dass andere Staaten unsere Macht bedrohen, weil sie uns beispielsweise mit nuklearen Waffen angreifen könnten. Und uns überhaupt feindlich gesinnt sind, wir uns also unbedingt verteidigen müssen können.</p>
<p class="p2">Hinzukommt ein Versagen der Politik, die, wie es wirkt, nur noch eigene Interessen umsetzt, um den persönlichen Vorteil und Machterhalt. Und die immer mehr nach rechts rückt. Auch um für die katastrophalen Ergebnisse der Politik der letzten Jahrzehnte einen Sündenbock zu suchen und an die Wand zu stellen. Hauptsache, das Schäfchen ist im Trockenen und Großkonzerne können noch Gewinne scheffeln.</p>
<p class="p2">Denn wie auch die klimatischen Bedingungen immer extremer werden, so werden es auch die gesellschaftlichen Entwicklungen. Die wenigen Reichen vervielfachen ihren Reichtum, während die Armen immer mehr und ärmer werden.</p>
<p class="p2">Nicht erst seit Corona sind die Nachrichten jeden Morgen bedrohlicher als noch im letzten Jahrhundert. Vielleicht ist somit die Stimmung der Menschen vergleichbar wie vor dem 2. Weltkrieg, nach den Folgen der Weltwirtschaftskrise und Inflation. Und wie ein Schaf mit verbundenen Augen scheint die Menschheit verwirrt und kopflos. Wer weiß, sich die Katastrophe auszumalen, ist auch keine Lösung. Denn dann können wir gleich pessimistisch denken und aufgeben.</p>
<p class="p2">Was sich aber leider auch abzeichnet, ist, dass wir scheinbar immer weniger empathisch werden. Diese Entwicklung wird gerade von einigen Supersuperreichen und mächtigen Herrschern bevorzugt. Mit Empathie für andere Menschen und Lebewesen lässt sich das eigene Vermögen auch nicht vermehren. Das würde doch ein Bewusstsein für die Auswirkungen auf die Umwelt voraussetzen. Und einen Krieg zu führen, voller Mitgefühl mit dem anderen, ist ebenfalls undenkbar. Denn mit genügend finanziellen Mitteln hat der Vermögende keine Probleme, sein Umfeld so zu gestalten, dass es von den Folgen beispielsweise durch die Klimakatastrophe wenig merkt. Er kann sich einfach alles leisten. Was schert ihn da schon das Schicksal der breiten Masse!</p>
<p class="p2">Noch ein Blick auf die Ursachen dieser Misere: Ich denke, das größte Problem ist, dass wir Menschen a) den Überblick über die Folgen unseres Handelns verloren haben. Wie anders ist es zu erklären, dass Stuttgart 21, der Bau eines Bahnhofs, um weitere Milliarden teurer wird? Und das ist nur ein kleines Beispiel. Und b) dass wir verlernen, für unsere Taten wirklich Verantwortung zu übernehmen. Denn wie anders ist es zu erklären, dass uns aktuell Politiker regieren, die vor ein paar Jahren in der Coronazeit Millionen versenkt haben?</p>
<p class="p2">Gerade unsere Politiker übernehmen keine Verantwortung und sind damit ein schlechtes Vorbild, das in der Gesellschaft ein sehr ungutes und ungesundes Bild vermittelt. Da soll dann die Mehrheit nicht auf die Idee verfallen, in einer rechten Partei Besserung zu hoffen. Und sich wegen a) unzureichend über die Folgen einer rechten Diktatur klar werden.</p>
<p class="p2">Und so häufen sich die Probleme und wachsen uns über den Kopf. Trotzdem können wir, wenn wir uns die Ursachen und Schwierigkeiten ansehen, auch lernen, es besser zu machen.</p>
<p class="p2">Wir können endlich ernsthaft anfangen, die Ursachen der Klimakatastrophe anzugehen, und / um die weitere Umweltzerstörung zu stoppen. Der globale Stopp von Massentierhaltung und Abholzung wären nur zwei wesentliche Schritte.</p>
<p class="p2">Aber alles wird verpuffen, wenn wir nicht in unserer grundlegenden Haltung begreifen, wie wesentlich es ist, empathisch zu handeln und wirklich Verantwortung zu übernehmen, verantwortlich zu handeln.</p>
<p class="p2">Wir haben uns selbst als Menschen den gesamten Scheiß eingehandelt. Eine Kopf-in-den-Sand-Strategie ist ein Brandbeschleuniger der Katastrophe. Also, lasst es uns wenigstens versuchen, aus der Vergangenheit zu lernen. Lasst uns allen mit Liebe begegnen, voller Mitgefühl, um in einem solidarischen Gemeinsamen mögliche Wege zu suchen.</p>
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			</item>
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		<title>Denn sie wissen nicht, was sie tun?</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 13:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1280x960.jpg" class="wp-image-17978 avia-img-lazy-loading-not-17978 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Eine graue Langhaarkatze blickt aus dem Fenster, während unscharfe pinke Blüten draußen den Hintergrund farbig auflockern." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1280x960.jpg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1536x1152.jpg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1500x1125.jpg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-705x529.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Denn sie wissen nicht, was sie tun? 7"></div>Denn sie wissen nicht, was sie tun, wäre doch wohlmöglich beruhigend, wenn es so wäre. Weil, was wir nicht wissen, nicht abschätzen können, uns auch nicht als Fehleinschätzung vorgehalten werden kann. Wir wussten es einfach nicht besser. Aber es übersteigt meine Vorstellungskraft, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass so viele Menschen nicht wissen, was sie tun und welche Konsequenzen es haben wird. Das war auch schon nach dem Zweiten Weltkrieg so: Sehr viele Menschen meinten etwa, nicht zu wissen, dass es Konzentrationslager gab, in denen Millionen Menschen, Juden, Sinti und Roma, und politisch Andersdenkende ermordet wurden. Die schreiende, schreckliche Ungerechtigkeit wurde billigend in Kauf genommen, von den allermeisten Menschen. Der Widerstand wurde gnadenlos verfolgt, die Richter eines Unrechtsstaates …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1280x960.jpg" class="wp-image-17978 avia-img-lazy-loading-not-17978 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Eine graue Langhaarkatze blickt aus dem Fenster, während unscharfe pinke Blüten draußen den Hintergrund farbig auflockern." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1280x960.jpg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1536x1152.jpg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-1500x1125.jpg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2-705x529.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_0005-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Denn sie wissen nicht, was sie tun? 8"></div><p class="opener">Denn sie wissen nicht, was sie tun, wäre doch wohlmöglich beruhigend, wenn es so wäre. Weil, was wir nicht wissen, nicht abschätzen können, uns auch nicht als Fehleinschätzung vorgehalten werden kann. Wir wussten es einfach nicht besser. Aber es übersteigt meine Vorstellungskraft, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass so viele Menschen nicht wissen, was sie tun und welche Konsequenzen es haben wird.</p>
<p>Das war auch schon nach dem Zweiten Weltkrieg so: Sehr viele Menschen meinten etwa, nicht zu wissen, dass es Konzentrationslager gab, in denen Millionen Menschen, Juden, Sinti und Roma, und politisch Andersdenkende ermordet wurden. Die schreiende, schreckliche Ungerechtigkeit wurde billigend in Kauf genommen, von den allermeisten Menschen. Der Widerstand wurde gnadenlos verfolgt, die Richter eines Unrechtsstaates erließen die Todesstrafe, die innerhalb weniger Tage vollzogen wurde.</p>
<p>Natürlich war die Möglichkeit der Informationsverbreitung durch Medien ohne Internet damals weitaus langsamer als heutzutage, aber ich kann es mir nicht vorstellen, dass die Verbrechen der Nazis für die meisten im Dunkeln blieben. Es ist nun mal immer einfacher, nicht genau hinzuschauen, etwas nicht wissen und wahrnehmen zu wollen. Aber ich war damals nicht dabei, ich sehe das aus meiner subjektiven heutigen Perspektive.</p>
<p>Was ich aber heute sehe, sprengt echt meine Vorstellungskraft. Politiker unserer ehemaligen Volksparteien machen eine Politik zum Verzweifeln und Weglaufen. Nie war es deutlicher, wie die politisch Agierenden ihre persönlichen Interessen verfolgen. Wie sie den Lobbyisten hörig sind, weil sie selbst als Interessenvertreter die wirtschaftlichen Belange der Großkonzerne vertreten.</p>
<p>Die Zeit des Kaputtsparens&nbsp;früherer Regierungen&nbsp;durch fehlende Investitionen in die Infrastruktur des Landes rächt sich jetzt. Und natürlich werden die Mittel knapp, wo ein Investitionsstau jetzt immer deutlicher wird. Jeder vernünftig Denkende weiß das aber. Wenn es keinen klugen und vorausschauenden Etat gibt, werden die Löcher immer größer.</p>
<p>Aber das geht doch noch, führt eines Tages zur Katastrophe. Parallel wurden und werden die Reichen immer reicher. Auch etwas, was wir nicht erst seit heute wissen. Die Kluft wird immer größer. Obwohl Einkommen mit einer Steuer belegt werden, werden kleinere Einkommen im Vergleich zu größeren stärker besteuert. Und Vermögen wird kaum besteuert, aus Angst, dass Unternehmen abwandern könnten. Wer viel hat, wird immer reicher, wer wenig hat, immer ärmer. Aber die mehr haben, die Vermögenden, regieren uns, und ihr letztes Interesse ist es, daran etwas zu ändern. Davon sollen sie nichts wissen?</p>
<p>Vorschläge und Vorhaben, bei Sozialleistungen zu sparen, im Gesundheitswesen, und in der Bildung, treffen die sozial Schwachen weit stärker. Aber den vermögenden Menschen ist das gleich, denn sie sind nicht betroffen. Selbst für eine Erpressung, die Diäten der Abgeordneten nicht zu erhöhen, wenn Kürzungen durchgewinkt werden, sind sich unsere Politiker nicht zu schade.</p>
<p>Das alles verstärkt mehr und mehr die Unzufriedenheit mit unseren Politikern, jede Regierung übertrifft auf der Unbeliebtheitsskala die Regierung davor. Und davon wollen unsere Parteien nichts wissen? Also die AfD weiß das bestimmt, sie braucht wenig zu tun, braucht nur abzuwarten, und zu provozieren, und kann sich die Hände reiben.</p>
<p>Aber auch alle anderen großen Parteien wissen es, denn sonst wäre die Politik eine andere. So laufen wir mit offenen Augen in unser Unglück.</p>
<p>Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Situation vergleichbar. Politisch war Deutschland geschwächt vom verlorenen Ersten Weltkrieg. Zwischen Weltwirtschaftskrise und Inflation und dem radikalen Kommunismus durch Stalin, dem Stalinismus, wurde die&nbsp;junge demokratische Ordnung der Weimarer Republik zerrieben. Die Nazis, angeführt von dem verurteilten Verbrecher Hitler, nutzten das aus, verbreiteten Lügen, stürzten die Demokratie und ergriffen die Macht. Schluss war es mit der Mitbestimmung und Freiheit, außer man machte mit, um zu profitieren.</p>
<p>Und natürlich musste ein Feindbild her. Millionen Juden wurden enteignet, verfolgt und umgebracht. Geschäfte wechselten den Besitzer, Nachbarn wurden mit einem „Judenstern“ gekennzeichnet, und gedemütigt, bis sie aus dem Leben verschwanden. Die wenigsten wurden durch mutige Menschen gerettet, die das Unrecht nicht hinnehmen konnten. Und auch viele von ihnen im Widerstand wurden denunziert, wurden verfolgt und nicht selten mit dem Tod bestraft.</p>
<p>Es herrschte ein System der Angst, des Misstrauens, der Strafe für alle, die sich gegen das Regime stellten. Das war die Gruppe des Feindes.</p>
<p>Reine, echte deutsche Männer und Frauen sollten über alle anderen herrschen, sich verbreiten und die Welt als Sieger regieren. Der Zweite Weltkrieg, der Angriff auf Polen, hatte dies als Ziel.</p>
<p>Gott sei Dank war der Gegenwind stärker. Die Demokratie in Amerika, in Frankreich und in England und die geschlagenen, aber nicht besiegten Mächte in Russland sorgten dafür, dass die deutschen Nazis den Krieg verloren. In der Nachkriegszeit wurden die schwersten Verbrecher verfolgt, angeklagt und verurteilt. Der verlorene Krieg war der Anfang der Bundesrepublik Deutschland, der Demokratie in einem kapitalistischen Sozialstaat, sowie des Versuchs, eine deutsche demokratische Republik im sozialistischen Sinn zu schaffen.</p>
<p>Wieso sehen wir uns nicht all das an, sehen wir nicht all das Gute, was sich daraus entwickeln konnte? Das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit im Westen, der wachsende Wohlstand des Mittelstandes, die menschliche Solidarität im Osten. Aber wie auch immer, alle politischen Systeme scheitern zwangsläufig an den Menschen. Der Kapitalismus an den wenigen Überreichen?</p>
<p>Der Sozialismus, weil er eine Mauer benötigte, um die Menschen einzusperren, der sich selbst belog, um nach außen besser dazustehen, etwas darzustellen. Und der Andersdenkende und die Opposition bekämpfte und bestrafte, der ungerecht war und viele Menschen verfolgte. Wer nicht dafür war, war der Feind. Und der Sozialismus scheiterte, weil es zu viele Menschen gab, die sich persönlich bereicherten, die das System für ihre eigenen Interessen ausnutzten und ihre Macht genossen. Die Gesellschaft zerfiel, verlor das Vertrauen zu einer Staatsform der Verlogenheit.</p>
<p>Glücklicherweise endete die Zeit der DDR ohne einen Krieg. Leider wurde aber kaum ein Blick darauf geworfen, was alles an guten Ansätzen in Nullkommanichts aufgegeben wurde, ohne genau hinzuschauen und sich Zeit zu lassen. Der Kapitalismus war schnell und gnadenlos, die Versprechungen nach blühenden Landschaften reizvoll und hoffnungsvoll. Das Wirtschaftswunder blieb aber aus. Wirtschaftliches Wachstum hat eine Grenze und kann nicht endlos zunehmen. Das ist einfach unlogisch, auch wenn es so gerne verbreitet und geglaubt wird.</p>
<p>Dabei zeigen kapitalistische Systeme eine große Kreativität bei der Entwicklung neuer Konzepte zur Geldgewinnung. Das ist ihre Absicht und ihr Ziel, dass nur wenige, die Macht besitzen, Milliarden verdienen.</p>
<p>Unser heutiges System in Deutschland, aber auch in anderen ehemals demokratischen Nationen, rudert in diese Richtung: den Reichtum weniger zu vervielfachen. Die Überreichen besitzen ein Vermögen, das jegliche Vorstellung sprengt. Und ja, sie jedenfalls wissen genau, was sie tun.</p>
<p>Sie, die Wirtschaftsbosse, die von ihnen gekauften Medien, die Politiker wissen, wie Menschen denken und funktionieren. Sie wissen, dass es Feindbilder benötigt. Die Ausländer seien schuld, weil sie uns die Arbeit wegnehmen. Und unsere Frauen vergewaltigen. Schutzsuchende tragen die Schuld, denn sie kosten uns nur Geld und gefährden unsere deutsche Kultur. Kinder, Jugendliche, und behinderte Menschen verursachen Ausgaben, hier kann man doch kürzen. Das verkaufen uns unsere Politiker.</p>
<p>Und sie wissen, dass sie damit die Unzufriedenheit schüren, Menschen gegeneinander ausspielen, die sozial Schwachen gegen die noch ärmeren. Sie meinen ernsthaft, indem sie die Themen der Rechten aufgreifen und vorgreifen, ihre eigene Macht zu behalten! Nicht mehr die Macht einer demokratischen Gesellschaft, nein, sondern ihre persönliche Macht. Die des weißen Mannes. Die Macht der Diktatur, der Unfreiheit, des Lebens auf Kosten der Menschheit, auf Kosten der Natur, des ökologischen globalen Gleichgewichts. Für eine Elite der Verbrecher an der Menschheit.</p>
<p>Dafür braucht es Ressourcen, also Eroberungen und Krieg. Krieg funktioniert aber nur, wenn die Gesellschaft auseinanderdriftet, Extremismus sich ausbildet, Feindbilder verstärkt werden und es um die Verteidigung was auch immer, des Vaterlandes geht. Also denunzieren wir einander und schaffen Gruppen, die verantwortlich sein sollen. Das ist doch so einfach.</p>
<p>Der Ausländer, der Drogenabhängige, der psychisch Kranke, der eines anderen Glaubens. Das funktioniert, auch der verlorene Zweite Weltkrieg hat das bewiesen. Denn das rechte Gedankengut, die vielen Mitläufer, das nationale Denken waren nicht besiegt. Es versteckt sich, und jetzt erstarkt es zunehmend im Versagen der großen Parteien. Im gewollten Versagen, so bin ich mehr und mehr geneigt zu glauben.</p>
<p>Wieso anders ist es zu erklären, dass unsere Politiker Feindbilder schüren? Menschen gegeneinander ausspielen. Beispielsweise wird überlegt, alle psychisch erkrankten Menschen undifferenziert zu registrieren, nur weil von ihnen eine Gefahr ausgehen könnte. Gleichzeitig aber wird die Behandlung durch Psychologinnen und Psychologen erschwert, indem die Kostensätze erhöht und Stellen abgebaut werden sollen. Das Gesundheitssystem muss sparen. Anstatt zu helfen, zu heilen und vorzusorgen, wird stigmatisiert, wird wiedermal eine schuldige Gruppe gefunden, an die Wand gestellt und geopfert.</p>
<p>Warum sonst werden Mittel für viele wichtige NGOs gekürzt, für Nichtregierungsorganisationen, denen so die Möglichkeit genommen wird, sich für gesellschaftliche, humanitäre und ökologische Themen einzusetzen?</p>
<p>Darum, Menschen wirklich zu helfen, zu fördern in all ihrer Verschiedenheit, geht es nicht. Zu begreifen, dass alles in der Natur einmalig und wertvoll ist, auch alle Menschen, wird ausgeblendet. Denn damit lässt sich zu wenig Geld zuverdienen.</p>
<p>Vermögen verdienen geht nur, wenn man sehr viel vom gleichen oder ähnlichen, möglichst kostengünstig produziert und möglichst teuer verkauft. Das ökologische biologische System Natur und das vom Menschen geschaffene kapitalistische System können nicht gegensätzlich sein.</p>
<p>Was vor ein paar hundert Jahren etwa die seltensten Edelmetalle wie Gold und Diamanten bei „Goldgräbern“ waren, die viel Reichtum versprachen, ist es heute die künstliche Intelligenz, mit der die Großkonzerne noch höhere Gewinne generieren wollen. Entsprechend Rechenzentren entstehen, der Energiebedarf explodiert. Denn mit jeder Frage, die der KI gestellt wird, werden mehr Einnahmen erwirtschaftet. Wo soll das hinführen?</p>
<p>Dabei hat die Masse der Menschen von diesen Gewinnen der IT-Industrie nichts außer einer nach Wahrscheinlichkeit berechneten Antwort auf eine Frage. Die Gewinne fließen nicht demokratisch verteilt in einen Sozialstaat, sondern in die Taschen derer, die mehr als genug haben. Mir kann keiner sagen, dass das nicht gewusst wird, nicht gewollt ist. Oder bin ich so dumm, mir das einzubilden?</p>
<p>Aber ich möchte nicht pessimistisch enden. Nein. Ich möchte optimistisch bleiben und in die Zukunft blicken. Es gibt Staaten wie Finnland, in denen die Menschen glücklich sind. Eben auch, weil viel für den sozialen Staat investiert wird, weil Reichtum nicht allein wenigen, sondern mehr in die Breite verteilt wird. Es gibt kommunale Städte in Deutschland, wo die Politik wirklich und sichtbar Ziele und Vorhaben umsetzt, die den meisten zugutekommen und die uns Menschen sieht.</p>
<p>Kein Blatt gibt es zweimal. Kein Wolkenbild wird sich genauso wiederholen. Alles ist einmalig. Aber einiges ist ähnlich. Und alles lebt im Gemeinsamen, in der Symbiose bis hin im Gegensatz, in der Verschiedenheit. Es wird immer Unterschiede geben, weil nichts Natürliches zweimal existiert. Alles benötigt auch seinen Raum für die Entfaltung und das Vergehen. Aber im Gemeinsamen wird es leichter. Im Vertrauten zueinander, in der Liebe. Mit dieser Sicht gäbe es mit Sicherheit weniger Grund für Hass und Krieg.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keiner sagt Halt &#8211; Michael&#8217;s Gedanken zu Ostern 2026</title>
		<link>https://kuhrau.de/gedanken/keiner-sagt-halt-michaels-gedanken-zu-ostern-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 15:45:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Problem und Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1.jpg" class="wp-image-17818 avia-img-lazy-loading-not-17818 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Blaues Keramikvase mit grünem Zweigeschmuck, hängende rote Ostereier, Kerzenhalter und eine kleine Bunny-Figur im Hintergrund – Kuhrau.de" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Keiner sagt Halt - Michael&#039;s Gedanken zu Ostern 2026 9"></div>Ostern 2026, und die Welt wird immer verrückter. Krieg, Gewalt, Aggression zwischen Menschen, Ausbeutung und Gier, die wachsende Kluft zwischen wenigen Superreichen und vielen armen Menschen, sind nur einige Schlagwörter der Zeit. Und keiner  sagt …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1.jpg" class="wp-image-17818 avia-img-lazy-loading-not-17818 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Blaues Keramikvase mit grünem Zweigeschmuck, hängende rote Ostereier, Kerzenhalter und eine kleine Bunny-Figur im Hintergrund – Kuhrau.de" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/04/Foto-20260406-1-705x529.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Keiner sagt Halt - Michael&#039;s Gedanken zu Ostern 2026 10"></div><p class="opener">Ostern 2026, und die Welt wird immer verrückter. Krieg, Gewalt, Aggression zwischen Menschen, Ausbeutung und Gier, die wachsende Kluft zwischen wenigen Superreichen und vielen armen Menschen, sind nur einige Schlagwörter der Zeit. Und keiner<sup>1</sup>  sagt Halt.</p>
<p>Kein<sup>1</sup> Politiker begreift, dass es kein Weiter-so geben darf. Niemand<sup>1</sup> sagt Halt zu der geschürten Ausländerfeindlichkeit. Sondern tritt ein für die vielen Menschen ausländischer Herkunft, die bei und mit uns leben, die für uns die Arbeit machen, für uns arbeiten, und ohne die wir in unserem Wohlstand kaum zurechtkommen würden.</p>
<p>Die Umweltkatastrophe, die Kriege und andere Gründe sind Ursachen dafür, dass wir zukünftig immer mehr Menschen, Männer, Frauen und Kinder in unserem Land willkommen heißen werden müssen. Auf der Flucht, die Heimat verloren, auch weil wir seit Jahrhunderten unseren Wohlstand auf deren Kosten erlangen. Niemand<sup>1</sup> sagt, das war und ist ungerecht. Keiner<sup>1</sup> sagt: Wir schaffen das, wir geben euch ein Zuhause.</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> hinterfragt die Behauptung, dass Menschen mit Migrationshintergrund einen hohen Anteil an Gewalt ausüben, und beleuchtet eventuelle Gründe im wahren Licht. Keiner<sup>1</sup> sieht hinter diese Vorurteile und deckt die Unwahrheit auf, die in diesen Worten steht.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> prangert überhaupt die ungezählten Unwahrheiten an. Wie einfach ist es doch, die Presse als Lügenpresse abzustempeln, anstatt hinzuschauen, welcher Bock gerade wieder zum Gärtner gemacht wird. Nicht auf die Fakten, die Tatsachen zu sehen, sondern den Überbringer anzugreifen – das spricht Medienmacher nicht frei, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.</p>
<p>Und niemand<sup>1</sup> sagt Halt, wenn der Bundeskanzler die Verbrechen von deutschen Männern gegenüber Frauen relativiert und im gleichen Atemzug die Verbrechen von Ausländern und Ausländerinnen übertreibt. Keiner<sup>1</sup> hört auf die mutigen Frauen, die diese Lügen aufdecken.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Halt, wenn die CDU und unser Kanzler mehr und mehr nach rechts rücken. Mit dem Rücken an der Wand, getrieben von der AfD, so scheint es. Oder zeigt die Christlich Soziale Union ihr wahres Gesicht?</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> bemerkt, wie unsere Volksparteien alle samt ihre Wähler und Wählerinnen verlieren, ihr Klientel. Weder vertritt die FDP eine wirklich liberale Anschauung noch die CDU/CSU eine christliche. Arbeiter und Arbeiterinnen fühlen sich kaum mehr von der SPD vertreten und die Grünen verlieren mit ihren Themen die Alternative. Jeder<sup>1</sup>, so wirkt es, vertritt nur noch sich selbst und sein egoistisches Machtverständnis und will dabei der Beste, die Beste sein.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu geplanten Kürzungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Denn keiner<sup>1</sup> der Politiker und deren Berater ist betroffen und kann wirklich nachvollziehen, wie es ist, unter dem Existenzlimit zu leben. Oder ist das alles gewollt? Denn wer in Angst lebt, ist ein leichtes Werkzeug der Macht. Wer nicht viel weiß oder wissen soll, ist einfacher zu manipulieren.</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> hört auf, sich von Lobbyisten beeinflussen zu lassen. Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu der Raserei auf deutschen Autobahnen. Es ist doch das deutsche Privileg, schnell zu fahren. Keiner<sup>1</sup> außer ein paar Grünen sieht das Einsparpotenzial bei einem Tempolimit. Und was soll das bitte wirklich mit Freiheit zu tun haben? Ich verstehe das nicht, denn Freiheit heißt, leben zu können, zu dürfen, ohne Angst haben zu müssen. Vor aggressiven Rasern habe ich aber Angst.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Stopp, dass wir weiter die Umwelt zerstören, denn auch ein Tempolimit könnte ein kleiner Schritt sein, etwas für die Umwelt und Natur zu tun.</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> widerspricht, wenn es aus Bayern heißt, weniger auf Wind- und Sonnenenergie zu setzen, und dafür Atomkraftwerke zu bauen, die uns ein Vielfaches kosten, als Energie aus erneuerbaren Quellen. Keiner<sup>1</sup> sagt Nein zu Atommüll, dessen Entsorgung absolut ungeklärt ist und die Natur auf tausende Jahre verstrahlen wird.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu den Kriegen, den Angriffskriegen gegen die Ukraine und den Iran.  Niemand<sup>1</sup> sagt Stopp, dass wir als Menschen unsere Konflikte zu oft und immer wieder und wieder mit Waffen lösen. Der mächtigste Verbrecherpräsident der USA hetzt die Welt in eine Angst vor dem 3. Weltkrieg und keiner<sup>1</sup> sagt Halt.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Stopp zu den Lügen und Drohungen und der Erpressung Europas, ja der Welt, durch Trump und seine Gefolgschaft. Und keiner<sup>1</sup> erkennt, dass uns eine Verbrüderung mit einem Aggressor zu Mittätern macht.</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> sagt, dass Aufrüstung langfristig nicht der richtige Weg sein kann, auch wenn die Bedrohungen durch andere übermächtig scheinen. Wann zieht die Vernunft ein und verdrängt die Gier?</p>
<p>Niemand<sup>1</sup> sagt Halt zu den wachsenden Vermögen, zu den Oligopolisten, zu den wenigen, supergroßen Konzernen, die einen Markt mit vielen Nachfragern dominieren. Sagt Nein zu der Wirtschaftsmacht, und der Profitgier, die die Reichsten immer reicher macht und die Ärmsten immer ärmer. Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu den Milliarden, die die Reichen in ihrer Gier scheffeln. Im Gegenteil: Gesetze und Verordnungen sorgen dafür, dass sie noch mehr verdienen können. Und was kümmert ein steigender Spritpreis schon einen<sup>1</sup> Politiker in seinem Dienstwagen?</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu der wachsenden Ungerechtigkeit, die nur die Kluft vertiefen kann zwischen den Gesellschaftsschichten. Und dass auch deswegen zu viele Menschen in ihrem Unmut als Wähler in die Arme der AfD getrieben werden. Keiner<sup>1</sup> sieht die Gefahr, dass wir unsere Demokratie zu Grabe tragen und unsere Freiheit, zu denken und zu reden. Und dass unsere wechselnden Regierungen mindestens seit Jahrzehnten viel zu wenig wirklich für die Menschen regieren, alle Menschen, die in unserem Land leben. Die Ungerechtigkeit, die wir Menschen empfinden, wenn die Eliten begünstigt werden und es kaum angemessene Abgaben für die Multimilliardäre gibt, um zum Gemeinwohl beizutragen, schreit zum Himmel. Und wird dennoch viel zu wenig von unseren Regierungen der Vergangenheit und der Jetztzeit wahrgenommen. Denn mit Geld kann man alles kaufen, niemand<sup>1</sup> sagt, dass wir das ändern müssen.</p>
<p>Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu den Männern: dem Patriarchat, von dem all das ausgeht. Keiner<sup>1</sup> sagt Halt zu den Frauen, die wie diese Männer handeln. Niemand<sup>1</sup> erkennt und sagt, dass nicht nur sie Marionetten des Geldes sind und wir dem entgegentreten müssen.</p>
<p>Ich sage: Gebt endlich auf, ihr Männer! Hört auf zu lügen, hört auf, die Umwelt zu zerstören und Krieg zu führen, und hört auf, dem Diktat des Geldes der Multikonzerne zu folgen. Ich meine: Männer, weint um eure Schuld, und werdet endlich zu fühlenden und mitfühlenden Menschen. Gebt eure Macht auf und versetzt euch endlich in die Lage, Menschen wirklich zu hören und zu verstehen. So weh das auch tun wird – für die Macht des Machismus –, es wird nichts sein, gegen das Ende der Menschheit durch Krieg und Umweltzerstörung.</p>
<h3>Männlichkeit ist das Problem.</h3>
<p>Baut eine neue Welt des Lebens, zusammen mit Frauen, gemeinsam mit Kindern, zusammen mit allen, die dafür bereit sind. Macht euch nicht größer als andere. Steigt hinab von dem Podest der Männlichkeit. Gebt ab und teilt.</p>
<p>Frauen, erkennt, dass ihr aus den Fußstapfen dieser Männer tretet und eure Wahrhaftigkeit als weibliche Geschöpfe so für viele Männer fremd scheinen. Die Gleichberechtigung steckt noch in den Kinderschuhen. Denn wir alle sind mehr als unser biologisches Geschlecht, und haben weibliche und männliche Anteile in uns. Aber besonders Männer haben Angst, und fühlen sich in ihrer Sicherheit bedroht, wenn sie das zugeben würden. Warum sonst werden etwa gleichgeschlechtliche Beziehungen oder queere Menschen in vielen Gesellschaftsschichten nicht anerkannt?</p>
<p>Nein. Wir können nicht alle Verbrecher zu Gutmenschen machen, aber jeder hat eine Chance, sein Denken und Handeln zu ändern, für ein solidarisches Gemeinsam und Miteinander und für das Wahrnehmen der anderen, für ein Leben ohne Gewalt.</p>
<p>Aber wir sollen glauben, dass Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum unser Ziel sind. Und dass wenige Männer die Macht über die Welt haben dürfen. Nie wieder darf ein Mensch wie Hitler an die Macht kommen, aber wie es scheint, wiederholt sich die Geschichte.</p>
<p>Papst Leo XIV. beklagt in der  Ostermesse auf dem Petersplatz 2026:</p>
<blockquote><p>Der Tod finde sich in der Gewalt, in den Wunden der Welt, „in dem Schmerzensschrei, der von überall her aufsteigt &#8211; angesichts der Unterdrückung der Schwächsten, angesichts der Profitgier, die die Ressourcen der Erde plündert, angesichts der Gewalt des Krieges, der tötet und zerstört.“</p></blockquote>
<p>Quelle: <a title="Papst Leo XIV. richtet Friedensappell an die Welt" href="https://www.evangelisch.de/inhalte/254363/05-04-2026/papst-leo-xiv-richtet-friedensappell-die-welt" target="_blank" rel="noopener">Papst Leo XIV. richtet Friedensappell an die Welt</a></p>
<p>Die sich gegen das Böse stellen und es hinterfragen, gegen die Macht des Geldes: Über all und zu allen Zeiten gab und gibt es Menschen, die nicht „Keiner“ sind. Es gab schon immer Menschen, die das System hinterfragen. Eine Familie der konsequenten Haltungen. Persönlichkeiten sind beispielhaft: Mahatma Gandhi und Martin Luther Jr., beide stehen für gewaltfreien politischen Protest. Martin Luther, Jan Hus und Dietrich Bonhoeffer haben religiöse und moralisch begründete Reformen angestoßen. Nelson Mandela, Václav Havel und Lech Wałęsa stehen für den gewaltlosen, zivilen Widerstand. Aus der Antike und der politischen Philosophie denke ich an Marcus Tullius Cicero und Sokrates.</p>
<p>Einflussreiche Menschen, manchmal auch einfache Menschen. Allerdings gibt es viel weniger weibliche Persönlichkeiten wie Rosa Parks, Aung San Suu Kyi und Sophie Scholl, die Beachtung finden.</p>
<p>Wie aber allein Filme, Literatur und Bühnen der nicht allzu lange vergangenen Zeiten belegen, es war den Menschen nie egal, wie die Haltung in der Gesellschaft der jeweiligen Zeit war und was geschah. Und auch nicht in der Jugend, wie jüngst Fridays for Future deutlich zeigt. Auch das hat sich nicht verändert.</p>
<p>Ich, alter Träumer, träume von einer Bewegung: <a href="https://recht-zu-leben.de" target="_blank" rel="noopener">Recht zu leben</a>. Aufstehen und es anders machen. Vielfach im Kleinen. In einem unaufgeregten Leben. Mit Lachen und Weinen in einer ehrlichen Haut. Mit Sorgen und mit Mut. Zärtlich, liebend, solidarisch und gemeinsam. Und unbedingt gewaltfrei. Bestimmt gibt es mehr von uns, als wir glauben sollen. Ganz bestimmt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><sup>1</sup>Ausnahmen bestätigen die Regel.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krieg im Jahr 2026 &#8211; das Verbrechen der Menschen</title>
		<link>https://kuhrau.de/recht-zu-leben/krieg-im-jahr-2026-das-verbrechen-der-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 18:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Lügenkonjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="668" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg" class="wp-image-17717 avia-img-lazy-loading-not-17717 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Erfurt: Weiße große 3D-Buchstaben liegen auf einem roten Sockel; darunter klebt ein Zitat von Mahatma Gandhi über Frieden, Blickfang durch Kontrast von Weiß und Rot" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-705x471.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Krieg im Jahr 2026 - das Verbrechen der Menschen 11"></div>Und wieder herrscht Krieg. Von Lügen und Dummheit der Männer entfacht. Wie auch der 2. Weltkrieg durch die Deutschen. Der Holocaust ist in der Weltgeschichte ein besonders schweres Verbrechen der Deutschen am jüdischen Volk, mit unermesslich …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img width="1000" height="668" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg" class="wp-image-17717 avia-img-lazy-loading-not-17717 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Erfurt: Weiße große 3D-Buchstaben liegen auf einem roten Sockel; darunter klebt ein Zitat von Mahatma Gandhi über Frieden, Blickfang durch Kontrast von Weiß und Rot" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-705x471.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Krieg im Jahr 2026 - das Verbrechen der Menschen 12"></div><p class="opener">Und wieder herrscht Krieg. Von Lügen und Dummheit der Männer entfacht. Wie auch der 2. Weltkrieg durch die Deutschen.</p>
<p>Der Holocaust ist in der Weltgeschichte ein besonders schweres Verbrechen der Deutschen am jüdischen Volk, mit unermesslich tragischem Ausmaß. Dafür fühle ich mich als Deutscher, der nach der Zeit des 2. Weltkriegs geboren wurde, schuldig. Eine Schuld, die wir weder ablegen noch leugnen können. Eine Schuld, für die es keine Entschuldigung gibt. Schuld, die auch in unsere generationsübergreifenden Veranlagungen eingebunden ist und uns prägt. Und eine Schuld, die uns in unserem heutigen Verständnis für Frieden und Freiheit unbedingt bewusst werden und sein muss.</p>
<p>Wir haben unermessliches Leid ausgelöst und Tod und Schrecken millionenfach verbreitet. Nicht wenige unserer Väter und Mütter haben vielfach als schwerste Verbrecher gehandelt und ihre Taten mit Nichtwissen und Lügen überdeckt. Und wir haben uns über andere Menschen, eine andere Religion gestellt, uns als etwas Besseres, als die Besten überhaupt, über andere Menschen, wie du und ich, erhoben. Hört das nie auf?</p>
<p>Aber gerade in dieser Annahme und den Folgen daraus sind wir fehlgegangen. Es war und ist ein nicht wieder gutzumachender Fehler mit tiefen Wunden für das jüdische Volk und andere betroffene Nationen. Auch die Zeit kann das nicht heilen.</p>
<p>Der 2. Weltkrieg, die Morde in den Konzentrationslagern, die Verfolgung und der Rassenhass und überhaupt waren ein unfassbares Unrecht der Superlative, auf das wir in keiner Weise stolz sein können. Weiß Gott nicht. Auch nicht heute im Jahr 2026 nach Christi Geburt. Vergessen und Verdrängen sind für uns Menschen keine Lösung!</p>
<p>Dennoch dürfen diese Taten und die folgende Leidensgeschichte an mehr als 6 Millionen ermordeten Menschen keine Rechtfertigung sein, für das Leid und den Tod, die heute unter anderen auch von Israel, durch Krieg und Terror im arabischen Raum ausgehen. Für die gegenseitigen Angriffe der Zerstörung. Vergangenes Unrecht ist kein Freibrief der Gegenwart, für Gewalt und Krieg, für das Sterben unschuldiger Frauen, Kinder und Männer, das mit dem Leid der Vergangenheit abgegolten werden soll.</p>
<p>So kommt es mir vor: Wer dem Krieg, der heute auch von Israel geschürt wird, nicht zustimmt, wird als Antisemit abgestempelt. Antisemitismus bezeichnet den Hass, die Feindseligkeit oder Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden, basierend auf Religion, Herkunft oder rassistischen Zuschreibungen. Ich verurteile zutiefst die Verbrechen der Nazis, vom Judenhass getrieben.<span class="Apple-converted-space"> Denn all dieses Denken und diese Taten lassen die Wertschätzung komplett vermissen, die jedes Leben verdient.</span></p>
<p>Und nun greifen seit drei Wochen Israel und die USA zusammen den Iran an. Wieder ein Angriffskrieg, so wie Russland gegen die Ukraine. Aber ich heiße es nicht gut, was Israel und Verbündete an Leid bringen, an Unrecht für die einfachen Menschen, die leiden und sterben. Die Gewalt hört nicht auf.</p>
<p>Bei dem Verbrecher Trump ist noch nicht mal klar, welchen Plan er verfolgt. Sein Antrieb wird verrückte Gier sein. Von den geschichtlichen Hintergründen des jüdischen Volks habe ich wenig Wissen, die Ursachen werden wohl in der langen Geschichte der Verfolgung liegen. Im Namen des Glaubens wird verkündet und wird gekämpft, weil es um das gelobte Land geht und weil Juden und Jüdinnen in der Geschichte keine Anerkennung fanden und vertrieben wurden.</p>
<p>Es wird nie aufhören, insbesondere dann nicht, wenn wir immer und immer wieder die Geschichte als Quelle für unser Handeln vorgeben und aus der Historie nichts lernen. Es ist schlimmer als schlimm, vertrieben und verfolgt worden zu sein. Aber es wird nie enden, wenn wir nicht einen Schlussstrich ziehen und aus der Spirale der Rache und Gewalt aussteigen. Oder anders: Es wird enden mit dem Tod der letzten Menschen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber, und jetzt kommt es: Es geht gar nicht um die Taten der Geschichte, um Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich denke, das wird einfach nur vorgeschoben. Das ist die große Lüge der Geschichte!</p>
<p>Es geht ganz einfach, wie schon immer in der Geschichte, um etwas ganz anderes: um Macht, um Reichtum, der mit der Ausbeutung von Ressourcen – und auch von Menschen –  vervielfacht werden muss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Den Nazis ging und geht es um Macht. Um das Beherrschen anderer durch eine Elite. Den politischen Machthabern geht es um Besitz, um Macht, und um Ausweitung des Reichtums. Der Anspruch des Verbrechers Trump auf Grönland beispielsweise zeigt das doch überdeutlich und lässt sich nicht so gut tarnen, wie der Angriffskrieg gegen den Iran. Und all die, seien es die Präsidenten, die Diktatoren, die politischen Kräfte oder die wirtschaftlich Superreichen, alle können den Hals nicht voll bekommen und wollen immer und immer mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber keiner wird mit seinem Reichtum noch seiner Macht Unsterblichkeit erlangen.</p>
<p>Dennoch, solange Kriegstreiber wie die Verbrecher Trump, Netanjahu und Putin und wie sie alle heißen, in die Fußstapfen Hitlers treten, kann sich nichts ändern. Und wenn wir die Verbrecher nicht mit allen Mitteln des Völkerrechts anklagen, verurteilen und bestrafen, kann sich nichts ändern. Und auch die Superreichen gehören auf die Anklagebank eines Weltgerichts. Keiner kann im Rahmen der geltenden Gesetze mit lauteren Mitteln seinen Reichtum von Millionen erwerben und vermehren.</p>
<p>Auch die Presse- und Redefreiheit müssen gewahrt und verteidigt werden. Was in den USA passiert, macht mir gigantische Angst!</p>
<p>Besonders betonen möchte ich dabei, dass sich meine Worte weder gegen Juden und Jüdinnen noch gegen Amerikaner und Amerikanerinnen noch gegen russische Bürger oder andere Völker richten. Die wenigsten tragen die Schuld an dem, was Machthaber und die Macht des Geldes zu verantworten haben. Alle in einen Topf zu werfen, führt nur noch mehr zur Spaltung der Menschen. – Aber ist das von Manchen, die egoistisch ihren Vorteil suchen, von den Regierenden der Wirtschaft und Politik vielleicht sogar gewollt?</p>
<p>Die allermeisten Menschen aus allen Regionen der Welt sind liebenswert, egal welcher Herkunft und welchen Glaubens. Aber Spaltung unterscheidet. In der Spaltung verliert sich das Gemeinsame. Und das macht es einfach, im „Weiter so“ im Krieg und Terror gegeneinander.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber gemeinsam, gegen die Dummheit und die Macht des Geldes, mit Fantasie, gewaltlos und mit Liebe, könnte die Menschen in all ihrer Verschiedenheit vereinen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber das entspricht nicht dem Geschäftsmodell der Ausbeutung und des wirtschaftlichen Wachstums im Kapitalismus. Der Unterschied zwischen Völkern aller Welt ist immer ein politischer, kein natürlicher und keiner zwischen den Menschen überhaupt. Der Kolonialismus ist ein klares Beispiel dafür, was wir über Menschen, und die Ausbeutung von anderen Menschen als Sklaven, denken sollten. Und auch warum.</p>
<p>Aber all das wollen wir, insbesondere wir Männer des Patriarchats, nicht wahrhaben, nicht hören. Weil es bedeuten würde, im Gemeinsamen, auch in der wirklichen Emanzipation, zu verzichten, zu teilen, alle anderen Menschen wirklich anzuerkennen und von der eigenen Macht abzugeben.<span class="Apple-converted-space"> Das scheint der Mensch nicht zu können.</span></p>
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