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	<title>Recht zu Leben &#8211; kuhrau.de</title>
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		<title>Krieg im Jahr 2026 &#8211; das Verbrechen der Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 18:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img width="1000" height="668" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg" class="wp-image-17717 avia-img-lazy-loading-not-17717 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Erfurt: Weiße große 3D-Buchstaben liegen auf einem roten Sockel; darunter klebt ein Zitat von Mahatma Gandhi über Frieden, Blickfang durch Kontrast von Weiß und Rot" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-705x471.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Krieg im Jahr 2026 - das Verbrechen der Menschen 1"></div>Und wieder herrscht Krieg. Von Lügen und Dummheit der Männer entfacht. Wie auch der 2. Weltkrieg durch die Deutschen. Der Holocaust ist in der Weltgeschichte ein besonders schweres Verbrechen der Deutschen am jüdischen Volk, mit unermesslich …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="668" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg" class="wp-image-17717 avia-img-lazy-loading-not-17717 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Erfurt: Weiße große 3D-Buchstaben liegen auf einem roten Sockel; darunter klebt ein Zitat von Mahatma Gandhi über Frieden, Blickfang durch Kontrast von Weiß und Rot" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/03/Erfurt-20260320-5-705x471.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Krieg im Jahr 2026 - das Verbrechen der Menschen 2"></div><p class="opener">Und wieder herrscht Krieg. Von Lügen und Dummheit der Männer entfacht. Wie auch der 2. Weltkrieg durch die Deutschen.</p>
<p>Der Holocaust ist in der Weltgeschichte ein besonders schweres Verbrechen der Deutschen am jüdischen Volk, mit unermesslich tragischem Ausmaß. Dafür fühle ich mich als Deutscher, der nach der Zeit des 2. Weltkriegs geboren wurde, schuldig. Eine Schuld, die wir weder ablegen noch leugnen können. Eine Schuld, für die es keine Entschuldigung gibt. Schuld, die auch in unsere generationsübergreifenden Veranlagungen eingebunden ist und uns prägt. Und eine Schuld, die uns in unserem heutigen Verständnis für Frieden und Freiheit unbedingt bewusst werden und sein muss.</p>
<p>Wir haben unermessliches Leid ausgelöst und Tod und Schrecken millionenfach verbreitet. Nicht wenige unserer Väter und Mütter haben vielfach als schwerste Verbrecher gehandelt und ihre Taten mit Nichtwissen und Lügen überdeckt. Und wir haben uns über andere Menschen, eine andere Religion gestellt, uns als etwas Besseres, als die Besten überhaupt, über andere Menschen, wie du und ich, erhoben. Hört das nie auf?</p>
<p>Aber gerade in dieser Annahme und den Folgen daraus sind wir fehlgegangen. Es war und ist ein nicht wieder gutzumachender Fehler mit tiefen Wunden für das jüdische Volk und andere betroffene Nationen. Auch die Zeit kann das nicht heilen.</p>
<p>Der 2. Weltkrieg, die Morde in den Konzentrationslagern, die Verfolgung und der Rassenhass und überhaupt waren ein unfassbares Unrecht der Superlative, auf das wir in keiner Weise stolz sein können. Weiß Gott nicht. Auch nicht heute im Jahr 2026 nach Christi Geburt. Vergessen und Verdrängen sind für uns Menschen keine Lösung!</p>
<p>Dennoch dürfen diese Taten und die folgende Leidensgeschichte an mehr als 6 Millionen ermordeten Menschen keine Rechtfertigung sein, für das Leid und den Tod, die heute unter anderen auch von Israel, durch Krieg und Terror im arabischen Raum ausgehen. Für die gegenseitigen Angriffe der Zerstörung. Vergangenes Unrecht ist kein Freibrief der Gegenwart, für Gewalt und Krieg, für das Sterben unschuldiger Frauen, Kinder und Männer, das mit dem Leid der Vergangenheit abgegolten werden soll.</p>
<p>So kommt es mir vor: Wer dem Krieg, der heute auch von Israel geschürt wird, nicht zustimmt, wird als Antisemit abgestempelt. Antisemitismus bezeichnet den Hass, die Feindseligkeit oder Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden, basierend auf Religion, Herkunft oder rassistischen Zuschreibungen. Ich verurteile zutiefst die Verbrechen der Nazis, vom Judenhass getrieben.<span class="Apple-converted-space"> Denn all dieses Denken und diese Taten lassen die Wertschätzung komplett vermissen, die jedes Leben verdient.</span></p>
<p>Und nun greifen seit drei Wochen Israel und die USA zusammen den Iran an. Wieder ein Angriffskrieg, so wie Russland gegen die Ukraine. Aber ich heiße es nicht gut, was Israel und Verbündete an Leid bringen, an Unrecht für die einfachen Menschen, die leiden und sterben. Die Gewalt hört nicht auf.</p>
<p>Bei dem Verbrecher Trump ist noch nicht mal klar, welchen Plan er verfolgt. Sein Antrieb wird verrückte Gier sein. Von den geschichtlichen Hintergründen des jüdischen Volks habe ich wenig Wissen, die Ursachen werden wohl in der langen Geschichte der Verfolgung liegen. Im Namen des Glaubens wird verkündet und wird gekämpft, weil es um das gelobte Land geht und weil Juden und Jüdinnen in der Geschichte keine Anerkennung fanden und vertrieben wurden.</p>
<p>Es wird nie aufhören, insbesondere dann nicht, wenn wir immer und immer wieder die Geschichte als Quelle für unser Handeln vorgeben und aus der Historie nichts lernen. Es ist schlimmer als schlimm, vertrieben und verfolgt worden zu sein. Aber es wird nie enden, wenn wir nicht einen Schlussstrich ziehen und aus der Spirale der Rache und Gewalt aussteigen. Oder anders: Es wird enden mit dem Tod der letzten Menschen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber, und jetzt kommt es: Es geht gar nicht um die Taten der Geschichte, um Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich denke, das wird einfach nur vorgeschoben. Das ist die große Lüge der Geschichte!</p>
<p>Es geht ganz einfach, wie schon immer in der Geschichte, um etwas ganz anderes: um Macht, um Reichtum, der mit der Ausbeutung von Ressourcen – und auch von Menschen –  vervielfacht werden muss.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Den Nazis ging und geht es um Macht. Um das Beherrschen anderer durch eine Elite. Den politischen Machthabern geht es um Besitz, um Macht, und um Ausweitung des Reichtums. Der Anspruch des Verbrechers Trump auf Grönland beispielsweise zeigt das doch überdeutlich und lässt sich nicht so gut tarnen, wie der Angriffskrieg gegen den Iran. Und all die, seien es die Präsidenten, die Diktatoren, die politischen Kräfte oder die wirtschaftlich Superreichen, alle können den Hals nicht voll bekommen und wollen immer und immer mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber keiner wird mit seinem Reichtum noch seiner Macht Unsterblichkeit erlangen.</p>
<p>Dennoch, solange Kriegstreiber wie die Verbrecher Trump, Netanjahu und Putin und wie sie alle heißen, in die Fußstapfen Hitlers treten, kann sich nichts ändern. Und wenn wir die Verbrecher nicht mit allen Mitteln des Völkerrechts anklagen, verurteilen und bestrafen, kann sich nichts ändern. Und auch die Superreichen gehören auf die Anklagebank eines Weltgerichts. Keiner kann im Rahmen der geltenden Gesetze mit lauteren Mitteln seinen Reichtum von Millionen erwerben und vermehren.</p>
<p>Auch die Presse- und Redefreiheit müssen gewahrt und verteidigt werden. Was in den USA passiert, macht mir gigantische Angst!</p>
<p>Besonders betonen möchte ich dabei, dass sich meine Worte weder gegen Juden und Jüdinnen noch gegen Amerikaner und Amerikanerinnen noch gegen russische Bürger oder andere Völker richten. Die wenigsten tragen die Schuld an dem, was Machthaber und die Macht des Geldes zu verantworten haben. Alle in einen Topf zu werfen, führt nur noch mehr zur Spaltung der Menschen. – Aber ist das von Manchen, die egoistisch ihren Vorteil suchen, von den Regierenden der Wirtschaft und Politik vielleicht sogar gewollt?</p>
<p>Die allermeisten Menschen aus allen Regionen der Welt sind liebenswert, egal welcher Herkunft und welchen Glaubens. Aber Spaltung unterscheidet. In der Spaltung verliert sich das Gemeinsame. Und das macht es einfach, im „Weiter so“ im Krieg und Terror gegeneinander.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber gemeinsam, gegen die Dummheit und die Macht des Geldes, mit Fantasie, gewaltlos und mit Liebe, könnte die Menschen in all ihrer Verschiedenheit vereinen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber das entspricht nicht dem Geschäftsmodell der Ausbeutung und des wirtschaftlichen Wachstums im Kapitalismus. Der Unterschied zwischen Völkern aller Welt ist immer ein politischer, kein natürlicher und keiner zwischen den Menschen überhaupt. Der Kolonialismus ist ein klares Beispiel dafür, was wir über Menschen, und die Ausbeutung von anderen Menschen als Sklaven, denken sollten. Und auch warum.</p>
<p>Aber all das wollen wir, insbesondere wir Männer des Patriarchats, nicht wahrhaben, nicht hören. Weil es bedeuten würde, im Gemeinsamen, auch in der wirklichen Emanzipation, zu verzichten, zu teilen, alle anderen Menschen wirklich anzuerkennen und von der eigenen Macht abzugeben.<span class="Apple-converted-space"> Das scheint der Mensch nicht zu können.</span></p>
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		<title>Europa &#8211; Lied von Miss Allie ‧ 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 11:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg" class="wp-image-16552 avia-img-lazy-loading-not-16552 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit gelben Augen." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Europa - Lied von Miss Allie ‧ 2025 3"></div>„Europa“ ist ein Lied der Singer-Songwriterin Miss Allie aus ihrem Album Paradiesvogel (2025). https://www.youtube.com/watch?v=lUgBRORtcrI &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="960" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg" class="wp-image-16552 avia-img-lazy-loading-not-16552 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Graue Katze Karo mit gelben Augen." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1280x960.jpeg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-800x600.jpeg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-400x300.jpeg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-768x576.jpeg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1536x1152.jpeg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-1500x1125.jpeg 1500w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007-705x529.jpeg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0007.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Europa - Lied von Miss Allie ‧ 2025 4"></div><p class="opener">„Europa“ ist ein Lied der Singer-Songwriterin <a title="Miss Allie" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Miss_Allie" target="_blank" rel="noopener">Miss Allie</a> aus ihrem Album <i>Paradiesvogel (2025)</i>.</p>
<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading="lazy" title="Miss Allie • EUROPA (Official Musicvideo)" width="1500" height="844" src="https://www.youtube.com/embed/lUgBRORtcrI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Denn wir wissen, was wir tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 15:47:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Problem und Lösung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="638" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920.jpg" class="wp-image-16472 avia-img-lazy-loading-not-16472 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Ein Puppenspieler mit einer Marionette auf einer gepflasterten Straße in einer Stadt, umgeben von historischen Gebäuden." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-800x510.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-400x255.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-768x490.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-705x450.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Denn wir wissen, was wir tun 5"></div>Wir wissen, was wir machen werden: ein Fest feiern. Denn wieder endet ein Jahr. Der vierte Advent. Weihnachten 2025, ein neues Jahr. Eigentlich eine Zeit der Besinnung, der Besinnlichkeit. Des Gefühls, der Freude. Besonders das christlich geprägte …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="638" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920.jpg" class="wp-image-16472 avia-img-lazy-loading-not-16472 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Ein Puppenspieler mit einer Marionette auf einer gepflasterten Straße in einer Stadt, umgeben von historischen Gebäuden." style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-800x510.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-400x255.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-768x490.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/12/iPhone-20250920-705x450.jpg 705w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Denn wir wissen, was wir tun 6"></div><p class="opener">Wir wissen, was wir machen werden: ein Fest feiern. Denn wieder endet ein Jahr. Der vierte Advent. Weihnachten 2025, ein neues Jahr. Eigentlich eine Zeit der Besinnung, der Besinnlichkeit. Des Gefühls, der Freude. Besonders das christlich geprägte Weihnachten wird aber vom „kommerziellen Geschäfte machen“ überschattet. Mehr noch vereinnahmt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es macht mich etwas wehmütig und traurig: In einer immer mehr und einer ständig greller werdenden Zeit verlieren wir vielleicht so etwas wie ein Zur-Ruhe-Kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber nicht nur diese Feiertage – alles verändert sich. Weihnachten im Bürgertum, im 19. Jahrhundert. Weihnachten in der Nachkriegszeit. Ob im Osten oder im Westen. Nichts bleibt, wie es war. Leben heißt Veränderung. Wenn wir wissen, was wir tun.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Fast jede Nacht und früh am Morgen kommt Karo, unsere Katze, schnurrend ins Bett. So nahe, dass mich ihre Schnurrhaare an der Nase kitzeln. Augenkontakt ist ihr besonders wichtig. Sie weiß genau, was sie will. Viel Platz auf meinem Kopfkissen … Wenn ich bisher nicht ganz wach bin, kommt ihr Pfötchen. Auch Pfotenhalten mag sie in besonderem Maße. Wir sind als Menschen so überheblich und übersehen viel zu oft die Gefühlswelt, die Zärtlichkeit und die Liebe anderer Lebewesen. Neben den Gefühlen von Menschen.</p>
<p>Diese Zeit des Jahresendes ist auch eine Zeit des Rückblicks. Wie es scheint, wird immer deutlicher, wie wir Menschen Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen entgegengehen. Kriege nehmen kein Ende! Wehrdienst in Deutschland ist wieder Thema geworden. Man muss sich doch wehren können. Ist das wirklich so?</p>
<p>Die Spirale der Gewalt hat kein Ende. Das Schubladendenken in Gut und Böse ist nicht überwunden. Ängste greifen um sich. Werden verschärft. Menschen werden zunehmend aggressiver. Gerade auch im Alltag. Die Zündschnur im Kopf wird kürzer. Wann platzt die Bombe?</p>
<p>Wer entmutigt ist und sich aus seiner Situation nicht befreien kann oder will, wird unter Umständen zunehmend aggressiver.</p>
<p>Wenn ich in der Lage, in der ich mich befinde, unzufrieden bin und etwas machen muss, was ich nicht machen will, werde ich immer frustrierter. Wenn ich mich selbst nicht ändern kann, werde ich giftig, um im Extremfall womöglich mit Gewalt weiterzukommen. Die Kraft aufzubringen, die Situationen und vor allem mich zu sehen und zu wandeln – oder besser gesagt mich weiterzuentwickeln – ist schwer, scheinbar kaum möglich. Denn Ängste und das Gefühl, Sicherheit zu verlieren, stehen diesem oftmals im Weg.</p>
<p>Noch schwerer wird das, wenn es der Kontext gar nicht zulässt, das Denken so verfestigt ist, dass es weder links noch rechts noch die unendlichen Facetten wahrnimmt. Oder wenn Süchte einen derart fesseln und lähmen, dass jeglicher Wille, das eigene Selbst empfinden zu wollen, verloren scheint.</p>
<p>Besonders Diktatoren und extreme Parteien wissen das natürlich. Sie nutzen es aus! Mit Populismus und einfachen Feindbildern, die sie gezielt streuen und einsetzen, machen sie sich meine und deine Ängste zunutze. Sie wissen genau, was sie tun. Punkt.</p>
<p>Minderheiten wird die Schuld an der Lage, der Angst, der Sorgen, die wir empfinden, zugewiesen, haben und haben sollen. Denn so kann die Macht perfekt ablenken, von ihren Fehlern, und vor allem von den eigentlichen Zielen der Diktatoren und extremen Vereinigungen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Angst kann nicht selten auch ein Schutz sein. Aber wer Angst hat, wer eine einfach wahrklingende Lüge vorgezeigt bekommt, wer ohnehin innerlich eher bereit ist, aus seiner Furcht heraus sein Leben schützen und verteidigen zu wollen, der ist empfänglich für so logisch hallende Hetze.</p>
<p>Und wer weiß, welche egoistischen Vorteile sich ergeben werden? Welchen Profit man haben wird? Die müssen es doch wissen, die Politiker, die sagen, dass der oder diese Minderheit – weil sie anders ist – Schuld hat. Wie einfach ist es zu glauben.</p>
<p>Wer nicht weiß, nicht hinschauen und annehmen kann, wie bunt das Leben ist, der ist gefährdet und empfänglich.</p>
<p>Wenn aber – und wer weiß schon, wie nahe diese Zeiten sind – demokratische Regierungen in den mächtigsten Nationen abgeschafft sind, der Wahnsinn der Diktatoren die Welt beherrscht und Kriege und der Klimawandel das Weltgeschehen bestimmen, was dann?</p>
<p>Dann herrscht die Willkür, jedes kleine Wort kann den Tod bedeuten. Dann kann man, wenn überhaupt noch, in der totalen Selbstaufgabe überleben. Und so ist es dann wieder so weit, und die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat es gezeigt: Es wird sehr viel unschuldiges Blut vergossen. Ob Mehr- oder Minderheit, ist dann vollkommen irrelevant.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Und wir wissen es. Wir wissen, was wir tun.</h3>
<p>Deswegen ist es mein Wunsch für 2026: Öffnen wir die Augen. Schauen wir hin, blicken wir hinter die Kulissen. Lassen wir uns nicht von unserem eigenen Unvermögen und den Verführbarkeiten der kapitalistischen Diktatorenmacht unser Sein, unser aller „Recht zu leben“, nehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Rufen wir lautstark zum Frieden auf. Und lieben wir. Uns selbst. Und jeden anderen. Egal welcher Minderheit, geschlechtlicher Orientierung, egal auch der Hautfarbe, kulturellen Heimat und religiösen Glauben oder was wir sonst meinen, als Verschiedenheiten zu haben. Kein Mensch wird böse geboren. Jede, jeder ist geprägt von ihrem/seinem Leben. Jeder, jede, ohne Ausnahme, darf geliebt werden.</p>
<p>Denn wen und was ich liebe, werde ich nicht mutwillig zerstören.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und der Extreme, der Scharfmacher? Der Diktator? All das sind keine Dummköpfe. Sie wissen ganz genau, was sie wollen. Warum auch immer, sie sind oftmals gefangen in ihrem Gedankengebilde. Und sie wissen bestimmt, was sie tun: uns verführen. Auch um Mehrheiten zu gewinnen, mit allen Mitteln, um Verhältnisse zu schaffen, in denen es dann keine Mehrheiten mehr benötigt.</p>
<p>Jedes Gespräch, jeder Gedanke, jede Tat ohne Gewalt ist ein Schritt in die Freiheit für das „Recht zu leben“. Wenn wir das durchschauen, haben wir sicher schon einen wichtigen Schritt der Abwehr gemacht, unsere kooperative Freiheitlichkeit nicht zu verlieren. Wir werden nicht jeden Verbrecher erreichen, leider ist es bei vielen einfach zu spät. Das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.</p>
<p>Das ist mein Wunsch für das neue Jahr 2026, mehr noch meine Hoffnung. Wenn es nicht schon zu spät ist. Aber es ist nie zu spät…</p>
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		<title>Denn wir wissen, was wir tun (Update)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 12:36:09 +0000</pubDate>
		<description><![CDATA[Wir wissen, was wir machen werden: ein Fest feiern. Denn wieder endet ein Jahr. Der vierte Advent. Weihnachten 2025, ein neues Jahr. Eigentlich eine Zeit der Besinnung, der Besinnlichkeit. Des Gefühls, der Freude. Besonders das christlich geprägte …]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p class="opener">Wir wissen, was wir machen werden: ein Fest feiern. Denn wieder endet ein Jahr. Der vierte Advent. Weihnachten 2025, ein neues Jahr. Eigentlich eine Zeit der Besinnung, der Besinnlichkeit. Des Gefühls, der Freude. Besonders das christlich geprägte Weihnachten wird aber vom „kommerziellen Geschäfte machen“ überschattet. Mehr noch vereinnahmt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es macht mich etwas wehmütig und traurig: In einer immer mehr und einer ständig greller werdenden Zeit verlieren wir vielleicht so etwas wie ein Zur-Ruhe-Kommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber nicht nur diese Feiertage – alles verändert sich. Weihnachten im Bürgertum, im 19. Jahrhundert. Weihnachten in der Nachkriegszeit. Ob im Osten oder im Westen. Nichts bleibt, wie es war. Leben heißt Veränderung. Wenn wir wissen, was wir tun.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Fast jede Nacht und früh am Morgen kommt Karo, unsere Katze, schnurrend ins Bett. So nahe, dass mich ihre Schnurrhaare an der Nase kitzeln. Augenkontakt ist ihr besonders wichtig. Sie weiß genau, was sie will. Viel Platz auf meinem Kopfkissen … Wenn ich bisher nicht ganz wach bin, kommt ihr Pfötchen. Auch Pfotenhalten mag sie in besonderem Maße. Wir sind als Menschen so überheblich und übersehen viel zu oft die Gefühlswelt, die Zärtlichkeit und die Liebe anderer Lebewesen. Neben den Gefühlen von Menschen.</p>
<p>Diese Zeit des Jahresendes ist auch eine Zeit des Rückblicks. Wie es scheint, wird immer deutlicher, wie wir Menschen Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen entgegengehen. Kriege nehmen kein Ende! Wehrdienst in Deutschland ist wieder Thema geworden. Man muss sich doch wehren können. Ist das wirklich so?</p>
<p>Die Spirale der Gewalt hat kein Ende. Das Schubladendenken in Gut und Böse ist nicht überwunden. Ängste greifen um sich. Werden verschärft. Menschen werden zunehmend aggressiver. Gerade auch im Alltag. Die Zündschnur im Kopf wird kürzer. Wann platzt die Bombe?</p>
<p>Wer entmutigt ist und sich aus seiner Situation nicht befreien kann oder will, wird unter Umständen zunehmend aggressiver.</p>
<p>Wenn ich in der Lage, in der ich mich befinde, unzufrieden bin und etwas machen muss, was ich nicht machen will, werde ich immer frustrierter. Wenn ich mich selbst nicht ändern kann, werde ich giftig, um im Extremfall womöglich mit Gewalt weiterzukommen. Die Kraft aufzubringen, die Situationen und vor allem mich zu sehen und zu wandeln – oder besser gesagt mich weiterzuentwickeln – ist schwer, scheinbar kaum möglich. Denn Ängste und das Gefühl, Sicherheit zu verlieren, stehen diesem oftmals im Weg.</p>
<p>Noch schwerer wird das, wenn es der Kontext gar nicht zulässt, das Denken so verfestigt ist, dass es weder links noch rechts noch die unendlichen Facetten wahrnimmt. Oder wenn Süchte einen derart fesseln und lähmen, dass jeglicher Wille, das eigene Selbst empfinden zu wollen, verloren scheint.</p>
<p>Besonders Diktatoren und extreme Parteien wissen das natürlich. Sie nutzen es aus! Mit Populismus und einfachen Feindbildern, die sie gezielt streuen und einsetzen, machen sie sich meine und deine Ängste zunutze. Sie wissen genau, was sie tun. Punkt.</p>
<p>Minderheiten wird die Schuld an der Lage, der Angst, der Sorgen, die wir empfinden, zugewiesen, haben und haben sollen. Denn so kann die Macht perfekt ablenken, von ihren Fehlern, und vor allem von den eigentlichen Zielen der Diktatoren und extremen Vereinigungen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Angst kann nicht selten auch ein Schutz sein. Aber wer Angst hat, wer eine einfach wahrklingende Lüge vorgezeigt bekommt, wer ohnehin innerlich eher bereit ist, aus seiner Furcht heraus sein Leben schützen und verteidigen zu wollen, der ist empfänglich für so logisch hallende Hetze.</p>
<p>Und wer weiß, welche egoistischen Vorteile sich ergeben werden? Welchen Profit man haben wird? Die müssen es doch wissen, die Politiker, die sagen, dass der oder diese Minderheit – weil sie anders ist – Schuld hat. Wie einfach ist es zu glauben.</p>
<p>Wer nicht weiß, nicht hinschauen und annehmen kann, wie bunt das Leben ist, der ist gefährdet und empfänglich.</p>
<p>Wenn aber – und wer weiß schon, wie nahe diese Zeiten sind – demokratische Regierungen in den mächtigsten Nationen abgeschafft sind, der Wahnsinn der Diktatoren die Welt beherrscht und Kriege und der Klimawandel das Weltgeschehen bestimmen, was dann?</p>
<p>Dann herrscht die Willkür, jedes kleine Wort kann den Tod bedeuten. Dann kann man, wenn überhaupt noch, in der totalen Selbstaufgabe überleben. Und so ist es dann wieder so weit, und die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat es gezeigt: Es wird sehr viel unschuldiges Blut vergossen. Ob Mehr- oder Minderheit, ist dann vollkommen irrelevant.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Und wir wissen es. Wir wissen, was wir tun.</h3>
<p>Deswegen ist es mein Wunsch für 2026: Öffnen wir die Augen. Schauen wir hin, blicken wir hinter die Kulissen. Lassen wir uns nicht von unserem eigenen Unvermögen und den Verführbarkeiten der kapitalistischen Diktatorenmacht unser Sein, unser aller „Recht zu leben“, nehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Rufen wir lautstark zum Frieden auf. Und lieben wir. Uns selbst. Und jeden anderen. Egal welcher Minderheit, geschlechtlicher Orientierung, egal auch der Hautfarbe, kulturellen Heimat und religiösen Glauben oder was wir sonst meinen, als Verschiedenheiten zu haben. Kein Mensch wird böse geboren. Jede, jeder ist geprägt von ihrem/seinem Leben. Jeder, jede, ohne Ausnahme, darf geliebt werden.</p>
<p>Denn wen und was ich liebe, werde ich nicht mutwillig zerstören.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und der Extreme, der Scharfmacher? Der Diktator? All das sind keine Dummköpfe. Sie wissen ganz genau, was sie wollen. Warum auch immer, sie sind oftmals gefangen in ihrem Gedankengebilde. Und sie wissen bestimmt, was sie tun: uns verführen. Auch um Mehrheiten zu gewinnen, mit allen Mitteln, um Verhältnisse zu schaffen, in denen es dann keine Mehrheiten mehr benötigt.</p>
<p>Jedes Gespräch, jeder Gedanke, jede Tat ohne Gewalt ist ein Schritt in die Freiheit für das „Recht zu leben“. Wenn wir das durchschauen, haben wir sicher schon einen wichtigen Schritt der Abwehr gemacht, unsere kooperative Freiheitlichkeit nicht zu verlieren. Wir werden nicht jeden Verbrecher erreichen, leider ist es bei vielen einfach zu spät. Das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.</p>
<p>Das ist mein Wunsch für das neue Jahr 2026, mehr noch meine Hoffnung. Wenn es nicht schon zu spät ist. Aber es ist nie zu spät…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	</item>
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		<title>Jeder gegen jeden – und warum wir einander brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2025 11:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1024" height="680" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1.jpg" class="wp-image-5924 avia-img-lazy-loading-not-5924 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Jeder gegen Jeden - Gemeinsam" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1.jpg 1024w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-400x266.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-200x133.jpg 200w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-300x199.jpg 300w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-768x510.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-705x468.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-58x39.jpg 58w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" title="Jeder gegen jeden – und warum wir einander brauchen 7"></div>Jeder gegen jeden – so scheint es – ist ein Lebensmotto der Menschheit. Ich habe nur eine kleine Ahnung, warum. Vielfältig werden die Gründe sein: an einzelne Schicksale gebunden wie an die allgemein vorherrschenden Meinungen, denen man sich, warum …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1024" height="680" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1.jpg" class="wp-image-5924 avia-img-lazy-loading-not-5924 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Jeder gegen Jeden - Gemeinsam" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1.jpg 1024w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-400x266.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-200x133.jpg 200w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-300x199.jpg 300w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-768x510.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-705x468.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2022/05/foto_2011-08-03_002_20130527_1894669096-1-58x39.jpg 58w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" title="Jeder gegen jeden – und warum wir einander brauchen 8"></div><p class="opener">Jeder gegen jeden – so scheint es – ist ein Lebensmotto der Menschheit. Ich habe nur eine kleine Ahnung, warum. Vielfältig werden die Gründe sein: an einzelne Schicksale gebunden wie an die allgemein vorherrschenden Meinungen, denen man sich, warum auch immer, verbunden fühlt. Vielleicht ist es auch nur bequem, zu denken, dass das, was uns bedrohen könnte, eine Gefahr darstellt und deshalb bekämpft werden muss. Möglicherweise ist es eine Art Urinstinkt des Menschen. Wer weiß.</p>
<p>Und dennoch, ich verstehe es nicht. Denn dieses Denken, dieser Egoismus, gepaart mit der Überheblichkeit des Menschen, sich scheinbar über wirklich alles zu stellen, birgt die absolute Gefahr der Vernichtung – nicht nur der Menschheit. Besonders in unserer Zeit, mit einer technologischen Vollkommenheit auch der Waffensysteme, ist diese Bedrohung weit größer als selbst noch im 20. Jahrhundert und den zwei großen Weltkriegen mit unendlichem Leid, Tod und Zerstörung.</p>
<h2 class="p1">Politik – Macht und Eitelkeit</h2>
<p>Wieder eine „Große Koalition“, die uns in Deutschland regiert. Und wieder passiert es, dass sich einzelne Köpfe im Namen ihrer Partei profilieren wollen. Anstatt einfach nur miteinander zu regieren – für alle Menschen unseres Landes und ohne Klientelpolitik, die nur einzelne Gruppen bevorzugt – zerreiben sich die Parteien im Gegeneinander.</p>
<p>Und auch die Medien machen mit. Alles wird zerpflückt, kommentiert und bewertet. Und wenn es nicht zur scheinbar vorherrschenden Meinung passt, wird es abgestraft und verurteilt. Kaum ist ein Wort gesagt, schon ist es über das Internet, über soziale Medien in der Welt, wird verdreht, aus dem Zusammenhang gerissen oder zur Lüge verschachtelt, um die eigene Meinung als Wahrheit stärker wirken zu lassen. Gerade weil die Welt der Informationstechnologie so wahnsinnig schnell ist und sich Nachrichten in kürzester Zeit verbreiten, ist jeder Pups in null Komma nichts in aller Munde. Mehr informieren anstatt kommentieren und beurteilen wäre bestimmt besser.</p>
<p>Die Menschen sind damit überfordert. Auch unsere Politiker. So ist es leichter, sich beispielsweise von Lobbyisten beeinflussen zu lassen und hauptsächlich den einem selbst nahestehenden Gruppen den Vorzug zu geben. Denn das verspricht den besten persönlichen Profit. Das streichelt das eigene Selbstwertgefühl und füllt den Geldbeutel.</p>
<h2 class="p1">Wo bleibt das „Gemeinsam“?</h2>
<p>Genau das vermitteln die ehemals großen Volksparteien. Wir Menschen spüren kein „Gemeinsam“. Wir fühlen uns kaum gesehen und vertreten. Parallel werden die Probleme, die Bedrohungen, immer furchtbarer. Oftmals noch extra geschürt, greift der Funke der Angst und Sorgen um sich. Seien es die Kriege, die Klimakatastrophe, das Aussterben der Natur – all das ist für die meisten Menschen einerseits eine Quelle der Sorge, andererseits kaum konkret fassbar. Keine politische Kraft vermittelt ein Gefühl für ein gemeinsames „Wir schaffen das“. Im Gegenteil: Wir werfen jetzt sogar unserer ehemaligen Bundeskanzlerin vor, dass sie dieses Gefühl im Zuge der wachsenden Flüchtlingsströme vermitteln wollte.</p>
<p>Und was passiert, wenn immer mehr Menschen sich abgehängt fühlen, wenn sie unzufrieden mit der vorherrschenden Politik sind? Die wenigsten werden weiterhin Parteien wählen, die primär von leeren Versprechungen und persönlichen Vorteilen getragen werden. Was und wie sollen wir Wähler unseren Politikern noch glauben?</p>
<p class="p1">Wir fühlen uns kaum gesehen und vertreten. Wenn ich das Gefühl habe, dass mich jemand sehr unfair behandelt, kann mich das unter Umständen auf die Palme bringen. Und genau das spüren immer mehr Menschen – und sie wenden sich ab.</p>
<h2 class="p1">Geschichte vergessen – Fehler wiederholt</h2>
<p>Wir hatten es schon: hohe Erwerbslosigkeit, die Folgen des Ersten Weltkriegs, die Inflation, die Kaiserzeit – und die Fehler der noch jungen Demokratie bereiteten den Nazis den Weg. Und davor verschließen wir wieder die Augen. Jedes zersplitterte Handeln, jedes egoistische Gehabe führt dazu, dass die „Alternative“ gewählt wird.</p>
<p>Dummerweise – und das wird wohlweislich so lange wie möglich verschwiegen – hat die „Alternative“ ganz andere Ziele als den Erhalt der demokratischen Gesellschaft zum Wohl aller, wirklich aller Menschen. Kaum einer hätte es geglaubt, aber nichts anderes passiert gerade in den USA. Und so geht es nur um die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen durch wenige, was diese wenigen noch reicher und mächtiger macht. Vollkommen egal, was es die Menschheit und die Natur kostet.</p>
<p>Das ist die Zündschnur, die brennt. Und was machen wir Menschen? Wir machen mit. Jeder gegen jeden. Und bist du nicht dafür, so bist du automatisch dagegen – und böse.</p>
<h2>Sprache und Polarisierung</h2>
<p>Auch das Thema Gendern: Die einen wollen es durchsetzen, weil Sprache das Bewusstsein spiegelt. Andere wollen es verbieten, weil sie eher konventionelle oder auch konservative Vorstellungen vom Miteinander haben. Alle haben etwas recht. Sprache verändert sich über die Zeit – das kann weder erzwungen noch verboten werden. Wer es radikal in die eine oder andere Richtung treiben will, setzt sich über die Mehrheit hinweg. Das kann nicht gut gehen, glaube ich.</p>
<p>Aber man muss doch mit der Faust auf den Tisch hauen, um etwas begreiflich zu machen. Ja, bestimmt gibt es Fälle, da wirkt nur das – aber Gewalt war noch nie eine Lösung.</p>
<h2 class="p1">Die Angst vor dem Neuen</h2>
<p>Du fühlst dich bedroht von den Menschen, die Zuflucht suchen. Was wird aus der Heimat, was wird mir genommen? Wer einfach nur diese Angst hat, wieso auch immer, ist deswegen doch kein schlechter Mensch. Wahrscheinlich hat er schlechte Erfahrungen gemacht oder kennt es vom Hörensagen. Egal. Und natürlich kann es bedrohlich sein, wenn mehr und mehr Menschen in unser Land kommen. Denn mit jedem Menschen verändert sich auch unsere Kultur. Und manchen macht diese ungewisse Veränderung Angst. Zudem führt es uns vor Augen, wie brenzlig für andere die Situation ist, wie groß ihre Not. Das ist bestimmt nicht immer leicht, so etwas zu sehen.</p>
<p>Ich kann diese Sichtweise zwar nicht nachvollziehen. Ich denke: Wir Menschen sind jeder für sich einzig und wertvoll, also muss jedem geholfen werden. Ganz einfach. Und wenn wir wollen, schaffen wir das. Das heißt nicht, dass wir Verbrechen nicht bestrafen. Aber – und das ist wesentlich – unabhängig von der Herkunft eines Menschen.</p>
<p>Da haben wir zwei Einstellungen. Und bestimmt noch viele Variationen. Für mich heißt das: Ich akzeptiere und anerkenne all diese unterschiedlichen Gedankengänge. Es ist nichts eindeutig. Es gibt nie nur eine Wahrheit. Je nach Blickwinkel und Erfahrungshorizont gibt es immer mehrere Seiten. Und das ist gut so, denn es macht das Potenzial der Menschen aus: die unendlich vielfältige kreative Kraft – und nicht nur des Menschen, sondern der ganzen Natur.</p>
<p>Das ist nicht das Problem. Dass jeder Mensch individuell ist, mit Stärken und Schwächen. Jeder ist anders. Das Problem ist, dass wir daraus ein „Jeder gegen jeden“ machen.</p>
<h2 class="p1">Geld, Gier und Verantwortungslosigkeit</h2>
<p>Rüstungsausgaben werden als Sondervermögen bezeichnet. Was hat Ausgabe mit Vermögen zu tun, außer dass wir das Vermögen haben, auszugeben? Kosten für gescheiterte Projekte wie die Autobahnmaut steigen ins Unermessliche. Verantwortlich fühlt sich kein Politiker.</p>
<p>Sozialausgaben sollen gekürzt werden, an den Ärmsten gespart. Aber es gibt doch so viele, die dem Staat auf der Tasche liegen und ihn betrügen. Alles wird in einen Topf geworfen, obwohl es kaum etwas miteinander zu tun hat. Natürlich wird es immer Menschen geben, die das System für sich ausnutzen – egal welcher Herkunft. Daran kann man arbeiten, aber das heißt nicht, Ursachen und Wirkung zu vermischen.</p>
<p>Und welcher Zündstoff liegt darin, weiter bei den Armen zu sparen, und damit auch ihre Unzufriedenheit zu befeuern? Ist das am Ende sogar gewollt, um die Spaltung voranzutreiben? Und warum beteiligen sich die Menschen, die mehr als genug haben, nicht auch verhältnismäßig stärker an den sozialen Kosten? Doch nur, weil darin kein wirkliches Interesse an Gerechtigkeit besteht?</p>
<h2 class="p1">Missionieren, Moralisieren, Ausgrenzen</h2>
<p>Wir lassen das andere nicht zu. Wir wollen missionieren, wir grenzen andere aus.</p>
<p>Der militante Veganer, der es bestimmt gut meint, der aber nicht anerkennt, dass es Menschen gibt, denen tierische Produkte einfach gut schmecken. Natürlich gibt es viele, die zu selten über die Folgen etwa der Massentierhaltung nachdenken, und nicht wenige, die finanziell von der Lebensmittelindustrie abhängig sind. Von den Folgen für Umwelt und Klima durch unsere Art zu leben, ganz zu schweigen. Das kapitalistische System hat seine brisanten Folgen.</p>
<p>Aber dennoch: Es ist das von Menschenhand erdachte System, die Gesellschaft, in der wir leben. Wahrscheinlich auch eine Ursache für den Untergang. Und wir müssen zeigen, was wir anders machen können. Unbedingt! Aber jeder Mensch – auch der, der das nicht begreifen kann oder will – ist dennoch ein Mensch wie du und ich und muss als solcher anerkannt werden.</p>
<h2 class="p1">Digitale Lautstärke – Netiquette verloren</h2>
<p>In den Anfängen des Usenet entstand der Begriff Netiquette. Der Begriff, eine Kombination aus „Internet“ und „Etikette“, beschrieb ursprünglich Verhaltensempfehlungen und steht heute für Regeln für eine respektvolle und angemessene Kommunikation im digitalen Raum. Gerät das in Vergessenheit?</p>
<p>Heute ist das Kommentieren von sehr vielem und allem Möglichen eine Lieblingsbeschäftigung vieler Surfer im Internet. Jeder kann Kommentare abgeben, das ist für einen Austausch untereinander wesentlich. Nicht selten geschieht das aber auch, ohne wirklich auf die Inhalte einzugehen. Einfach „nur“ klugscheißen ist dabei sogar noch eher harmlos. Im Vordergrund stehen plötzlich das Provozieren, das Hetzen und das Propagieren der eigenen Meinung. Wenn es zudem um politische Aussagen geht, ist die Androhung von Gewalt, die Bedrohung von Leib und Seele, so manchem nicht fern. Der Ton ist aggressiv und provozierend, das Thema, um das es wirklich geht, wird nebensächlich. In der Annahme der Anonymität traut man sich sogar Umgangsformen, die in Beziehungen mit Freunden und Bekannten einen rasant in die Isolation führen könnten.</p>
<p>Meinungsfreiheit hört nicht dort auf, wo sie nicht mehr nur die eigene Meinung wiedergibt. Da muss man sehr genau hinschauen! Aber sie endet dort, wo unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Lügen und Unwahrheiten verbreitet werden. Jeder darf seine Meinung sagen, uneingeschränkt. Das gilt für alle gleichermaßen.</p>
<p>Wie sind nun aber Meinung und Lügen zu unterscheiden? Genau das ist die Krux. Da jeder Mensch seine ganz persönliche Wahrheit haben kann und darf, sind die Grenzen fließend.</p>
<p>Den Kopf einschalten und den Umgang mit Internet und Medien lernen, ist die Herausforderung. Und sich darauf besinnen, dass auch im Netz bestimmte Umgangsformen des Miteinanders nicht außer Kraft gesetzt sind und Respekt und Achtung des anderen unbedingt dazugehören.</p>
<p>Mit Polarisieren, mit immer nur einem Gegeneinander, erreichen wir nur eines: die Spaltung der Gesellschaft.</p>
<h2 class="p1">In der Spirale der Gewalt</h2>
<p>Der Krieg gegen die Ukraine. Der Krieg zwischen Israel und Palästina. Worum geht es da wirklich? Viele Experten, noch mehr Meinungen. Ich habe keine Ahnung. Am Ende aber geht es den Kriegstreibern darum, ihre Macht auszubauen, an Ressourcen und Rohstoffe zu gelangen, diese auszubeuten und am Wiederaufbau zu verdienen.</p>
<p>Und auch diese Kriege machen Angst. Auch mir. Und es geht doch nicht, dass ein Volk wie die Ukraine angegriffen und unterworfen werden soll. Natürlich haben sie jedes Recht, sich zu wehren.</p>
<p>Und dennoch bin ich gegen Krieg, gegen Aufrüstung, auch hier in Deutschland. Wie in einer endlosen Spirale der Gewalt „jeder gegen jeden“ gibt es kein Ende – außer wenn wir alles vernichtet haben: das Leben.</p>
<p>Wann werden wir endlich unser Denken grundlegend ändern und anfangen, Nein zu sagen? Nicht mehr mitzumachen. Und das gemeinsam, Hand in Hand.</p>
<p>Wenn meine Liebste und ich unseren Spaziergang machen, gehen wir eigentlich immer die Runde in eine Richtung. Mal umgekehrt, in die andere Richtung zu laufen, eröffnet neue Perspektiven. Vielleicht sollten wir Menschen einfach mal die Richtung wechseln und anders denken: Statt Gewalt und Aggressivität, Liebe und Frieden in den Vordergrund stellen.</p>
<h2 class="p1">Glück statt Wachstum und Gier</h2>
<p>So heißt es, die Lügen aufzudecken, die wir sekündlich hören. Die unser Denken vernebeln, uns beeinflussen und untertan machen. Wir müssen aufhören, an das unermessliche Wachstum zu glauben und daran, dass im finanziellen Reichtum, im Konsumieren, das Wohl des Menschen liegt. Das Glück heißt ganz anders: leben können als Geschenk der Natur, in der Natur und in der bunten, ideenreichen Welt. Denn sobald ich gestorben bin, bekomme ich von allem, dem Leben, absolut gar nichts mehr mit – wenn ich nicht an ein Leben nach dem Tod glaube.</p>
<p>Etwa der Sozialismus. Man kann zu ihm stehen, wie man will – den Gedanken dahinter finde ich überlegenswert. Doch die Idee ist misslungen, weil die Staatsmacht sie, wie in der Deutschen Demokratischen Republik, unter anderem mit Gewalt, Repressalien und der Verfolgung Andersdenkender umzusetzen versuchte. Das Ideal ist an der Realität gescheitert – auch an der Unfähigkeit des Menschen, an seinem Handeln, das meistens nur auf den eigenen Vorteil ausgerichtet ist.</p>
<p>Ich glaube, wir müssen begreifen, dass kein einzelner Mensch die Weisheit hat, die Wahrheit allein zu kennen. Alles ist mannigfaltig und verschieden – und darin liegt die Kraft: im solidarischen Miteinander, im Sich-Ergänzen.</p>
<p>Wir erreichen das aber nicht, wenn wir uns weiterhin gegenseitig angreifen und vernichten. Wir schüren damit nur weiter den Untergang. Denn vielleicht hat gerade der Mensch, von dem behauptet wird, er sei mein Feind, genau in seinem Wissen etwas, was mir helfen könnte.</p>
<p>Unbenommen gibt es auch Schlechtes bei den anderen, aber das macht uns um keinen Deut besser.</p>
<h2>Der Zweck heiligt nicht die Mittel</h2>
<p>Veränderung kann ich nicht erreichen, wenn ich mit extremen Mitteln versuche, meine Wahrheit umzusetzen. Weder linke noch rechte Extremisten erreichen mehr als Angst und daraus wachsenden Widerstand. Nein: Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Jede Unterdrückung wird sich entladen, neue Unterdrückung, neue Rache und neue Gewalt werden folgen.</p>
<p>Jedes Gespräch, jedes Miteinander – auch über Gegensätze hinaus – jedes Anerkennen des anderen kann meiner Ansicht nach nur der Schlüssel sein, den wir finden müssen. Miteinander reden. Immer und immer wieder. Miteinander fühlen, mitfühlen. An teilhaben und voneinander erfahren wollen. Zuhören, ohne es besser zu wissen. Zärtlich, liebevoll miteinander sein. Neugierig aufeinander sein. Gemeinsam lachen und weinen. Traurig sein, schwach und schweigend.</p>
<h2 class="p1">Das alte Dilemma – Gewalt mit Gewalt?</h2>
<p>Ich kann gut verstehen, dass manche keine Waffen in die Hand nehmen, keine Munition herstellen wollen. Dass sie nicht ihre Kinder opfern wollen im Gegeneinander. Ich hoffe und wünsche, dass es mehr werden, die sich einer Friedensbewegung anschließen. Frieden ohne Gewalt.</p>
<p>Aber wenn einer bedroht wird? Ja, wie gesagt: Ich verstehe, dass es schwer ist, das hinzunehmen. Denn es scheint die Angreifenden noch stärker zu machen. Das ist das Dilemma der Menschheit.</p>
<p>Der Gedanke ist nicht neu: Es ist Krieg, und keiner geht hin. Was würde passieren, wenn der Angreifende weniger Mitmacher fände, weil es immer mehr werden, die Nein sagen und danach handeln? Die ihr Glück in etwas anderem sehen als im materiellen Wohlstand, den sie sich, wie Raubritter des Mittelalters, mit allen Mitteln nehmen.</p>
<h2>Die Gedanken bleiben frei</h2>
<p>Ich denke: Egal welche Richtung – Denken muss frei sein und frei bleiben. Denn genau in der Vielfalt liegt der Wert, nicht in einer bestimmten Richtung. Das anzuerkennen, müssen wir lernen – trotz aller überzeugenden Argumente, die unser Handeln treiben. Wir alle denken subjektiv. Zusammen ist es ein Ganzes. Vielleicht gewinnt es dann etwas an Objektivität.</p>
<p>Aber was aus diesem freien Denken entsteht, da müssen wir genau hinschauen. Was bedeutet es? Nutzt es jemand nur für den eigenen Vorteil? Oder werden moralische Werte beachtet und entwickelt? Was ich nicht will, dass man mir antut – an Schmerz und Leid, an Gewalt und Schlechtem –, darf ich auch nicht anderen antun. Die Grenze meiner Freiheit ist immer und ohne Einschränkung dort, wo die Freiheit des anderen verletzt wird.</p>
<h2>Nicht gegeneinander – miteinander</h2>
<p>Leben heißt Veränderung. Nichts, kein Kind bleibt, was es war. Das kann bestimmt auch Angst machen, ist aber genauso eine Quelle der Hoffnung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir dürfen nicht im Gegeneinander verharren, wir benötigen ein Miteinander – und das scheint mir (m)eine dem menschlichen Wesen entgegenstehende utopische Träumerei – so kann aus dem „Jeder gegen jeden“ ein gemeinsames Miteinander werden.</p>
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		<title>Ein kleines Licht der Hoffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 10:25:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="855" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1280x855.jpg" class="wp-image-14948 avia-img-lazy-loading-not-14948 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Stadtspaziergang Friedrichshain Kreuzberg" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1280x855.jpg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1536x1026.jpg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-644x430.jpg 644w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-944x630.jpg 944w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-705x471.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-58x39.jpg 58w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Ein kleines Licht der Hoffnung 9"></div>Es macht etwas, ein bisschen Hoffnung: Ein Papst mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde gewählt. Ein Gegengewicht zum US-Präsidenten. Der mächtigste Mann der Kirche. Der Pontifex maximus wird vielleicht politischer, allerdings ist er kein …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1280" height="855" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1280x855.jpg" class="wp-image-14948 avia-img-lazy-loading-not-14948 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Stadtspaziergang Friedrichshain Kreuzberg" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1280x855.jpg 1280w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-800x534.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-400x267.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-768x513.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-1536x1026.jpg 1536w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-644x430.jpg 644w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-944x630.jpg 944w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-705x471.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046-58x39.jpg 58w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/05/NIKON-Z-5_20250502_105046.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" title="Ein kleines Licht der Hoffnung 10"></div><p class="opener">Es macht etwas, ein bisschen Hoffnung: Ein Papst mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde gewählt. Ein Gegengewicht zum US-Präsidenten. Der mächtigste Mann der Kirche. Der Pontifex maximus wird vielleicht politischer, allerdings ist er kein Politiker. Wir sollten keine allzu große Hoffnung haben. Und auch unsere Erwartungen zügeln.</p>
<p>Dennoch zeigt es sich in einem anderen Licht, dass es auch andere Werte in unserer Gesellschaft gibt als etwa die eines amerikanischen Präsidenten, eines russischen Diktators oder einer türkischen oder chinesischen Regierung. Dass es Menschen gibt, die sich nach etwas anderem sehnen als dem, was mit uns die weltweit mächtigsten Machthaber anrichten.</p>
<p>Es ist oft einfacher, sich anzupassen, aus großer Angst. Und immer zu hoffen, ach, es wird doch möglicherweise nicht so schlimm. Und was wird mein Gewinn sein? Vielleicht wird es morgen besser. Selbst mit dem Tod vor Augen kann sich immer auch das Blatt wenden.</p>
<h3>Die Hoffnung stirbt zuletzt</h3>
<p>Wie oft lähmt uns unsere Bangigkeit, gepaart mit dieser Hoffnung? Und wir ändern nichts. Es ist doch auch viel unkomplizierter, einfach so weiterzumachen. Es ist leichter, den anderen die Schuld zu geben. Und es ist bequemer, von der Politik zu fordern, dass diese etwas ändern muss, als von der Industrie. Hauptsache, ich bin nicht persönlich betroffen und kann weitermachen wie bisher.</p>
<p>Auch ist es hilfreich, auf die Kraft der Religion zu hoffen, die einem den Halt gibt für das Leben. Und diesen Wunsch zu hegen, ist nie falsch. Das möchte ich betonen.</p>
<p>Dennoch müssen wir stets bei uns selbst anfangen. Denn die Menschen in Politik und Wirtschaft haben alle ihre eigenen persönlichen Vorstellungen. So wie ich. Und nur wenn sie genauso wie meine Wenigkeit ihre Einstellung wandeln, kann sich etwas ändern.</p>
<p>Was soll sich korrigieren, wenn bislang nicht mal ich selbst mich ändere? Gerade auch in Hinblick auf den globalen Klimawandel, die Erwärmung der Erde. Wenn ich weiterhin nicht beginne, mein Konsumverhalten anzupassen.</p>
<p>Wenn ich selbst kein Vorbild bin und einfach nur erwarte, dass unsere Politiker alles für uns erledigen, was soll dann passieren? Die Wirtschaft soll blühen, und wir alle benötigen Arbeitsplätze. Wachstum ist das Wichtigste. Mit diesen Werten scheint jede tiefgreifende Veränderung außerhalb der Wirtschaftlichkeit eine Unmöglichkeit. Denn wenn wir Menschen, jeder Einzelne von uns, nicht bereit sind, unser Denken zu ändern, kann sich nichts ändern.</p>
<p>Überdies, wenn sich das nicht in unseren Gehirnzellen festigt, dass es um weit mehr geht, um das Recht zu leben. Um die Existenz der Erde. Nicht nur für wenige Individuen, sondern für das Ganze auf dieser Welt.</p>
<p>Andererseits ist die Politik auch gefordert, die Rahmenbedingungen anzupassen. Dies kann aber nur geschehen, wenn wir entsprechend fordern, wählen und dazu persönlich bereit sind. Und nicht gleich losschreien, wenn wir leibhaftig betroffen sein könnten.</p>
<p>Wir Menschen können genauer gesagt nicht alles, werden dies auch nie können, auch wenn wir es glauben wollen. Wir können keinen fruchtbaren Boden erschaffen, mit all seinen biologischen Zusammenhängen, so wie es die Natur in ihrem Zusammenspiel von Insekten, Tieren und Pflanzen schöpfen kann. Egal, welche Mengen an Dünger und „Pflanzenschutzmitteln“ wir in den Boden geben.</p>
<h3>Vergessen</h3>
<p>Denn schon morgen wird es vergessen sein: wie es sich anfühlt, wenn Bienen summen und Schmetterlinge tanzen. Der Einzelne muss sich dieses Wissen bewahren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen ist, werden in ein paar Dekaden die Menschen nur noch aus den Geschichtsbüchern erahnen. Weil sie nicht mehr erfahren haben, wie sich die Vielfalt anfühlt. Wie der Apfel aus dem Garten schmeckt, die Kirschen frisch gepflückt vom Baum, das Sauerteigbrot, gebacken in der Backstube nach alten, überlieferten Rezepten. Wir werden vergessen, wenn unsereins nur noch die chemisch auf Haltbarkeit und Einheitsgeschmack ausgerichteten Produkte einer Massenindustrie kennt.</p>
<p>Im Nichtwissen verschwinden, wie die Sommer in vergangenen Zeiten waren, wie sich Schnee anfühlt. All dies wird verloren gehen, weil wir Menschen es nicht mehr hautnah erfahren werden. Und eines Tages werden wir es weiterhin nicht einmal mehr vermissen, weil es nur noch in den Geschichtsbüchern steht. Oma, erzähle mir von früher, werden unsere Enkel immer seltener fragen.</p>
<p>Wir werden vergessen, weil wir, jeder persönlich, verschlafen hinzuschauen, was heute noch ist und was wir jeder Einzelne tun könnte, tun müsste, um das, was zudem ist, zu bewahren, zu retten. Um zu retten, was noch zu retten ist.</p>
<p>Wenn ich das von anderen fordere, wird sich nichts ändern, weil ich mich selbst nicht ändere und damit kein Beispiel bin, das andere motiviert, mitzumachen.</p>
<p>Ach ja, das ist so schön gesagt. Aber ich selbst kann es nicht besser. So vieles schmeckt einfach so gut, warum soll ich auf Eier, auf Käse, gelegentlich mal auf Fleisch, auf tierische Produkte verzichten?</p>
<p>Und was kann ich damit als Einzelner schon ausrichten? So glauben wir doch. Was ändert sich, wenn nur ich mich ändere? Das bringt rein gar nichts. Die tierische Massenproduktion wird weitergehen. Das wirtschaftliche Denken, der Kapitalismus doch auch. Nichts macht es aus, nur weil ich es anders mache.</p>
<p>Das ist die Falle: Ich kann kein Fünkchen wirklich verändern in meinem Leben, weil es scheint, dass die Wirkung fehlt. Und mit dieser einfachen „Entschuldigung“ wird sich in der Gesellschaft kaum etwas revolutionieren können, weil mit der Hoffnung alleine sich gar nichts wandeln kann.</p>
<p>Wir, jeder Einzelne, egal welchen Alters, müssen unser Verhalten ändern. In der Hoffnung, immer mehr zu werden.</p>
<p>Wir müssen unsere Einstellung ändern, wie wir die Welt sehen. Wie wir sie akzeptieren. Weniger das Geld auf dem Konto, sondern mehr die Vielfalt der Natur, muss uns bereichern.</p>
<p>Unsereins müssen wieder lernen, die Welt nicht mit den menschlichen Händen zu formen, sondern ihr wieder den Raum zu geben, den sie benötigt, damit sie sich in ihrer Vielfalt entwickeln kann.</p>
<h3>Ergebnis: Klimakatastrophe</h3>
<p>Es ist meiner Ansicht nach der größte Fehler der Menschheit, sich die Natur untertan zu machen. Mit dem Resultat der von Menschenhand verursachten Klimakatastrophe.</p>
<p>Der Rassismus gegen bestimmte Menschengruppen ist „nur“ die Spitze des Eisbergs, wir leben einen Rassismus gegen die Tier- und Pflanzenwelt. Wir denken in unserem kleinen Hirnkasten ausschließlich an uns. Und erheben uns über alles.</p>
<p>Kinder einer Großstadt wissen immer seltener, dass das Getreide auf dem Feld die Lebensgrundlage ist und was es bedeutet, wenn Wasser nicht aus der Leitung kommt. Ansätze wie eine Kreislaufwirtschaft oder eine Permakultur werden von der Masse der Menschen verlacht. Es ist zu aufwendig, das Wachstum der Wirtschaft kann nicht garantiert werden, und wie soll so die Weltbevölkerung ernährt werden? Zweifel sind schnell gesät.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vegetarische oder vegane Ernährung wird verpönt, auch ganz ohne Fleisch, das ist doch ungesund. Unbestritten kann es zu Mangelerscheinungen im menschlichen Organismus kommen. Und hochindustriell hergestellte Fleischersatzprodukte sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Meiner Ansicht nach geht es weniger darum, etwas gar nicht zu machen, sondern viel mehr darum, wie wir es tun. Und dass wir uns der Folgen bewusst werden, bevor es zu spät ist.</p>
<p>Mehr und mehr geht das Wissen verloren, so wie ich das, was ich nicht übe, verliere. Wenn ich die Aufmerksamkeit gegenüber dem anderen verliere, das andere, wenn ich meine Verantwortung für das Leben verliere. Aber das eine funktioniert nicht ohne das andere.</p>
<p>Man darf sich vom Alltag nicht einlullen lassen. Immer wieder aufmerksam zu bleiben für den Partner, die Umgebung und sich selbst, ist eine Herausforderung. Auch wenn die Routine, der Alltag oder Ablenkung oft dazu führen, die Wahrnehmung zu stören. Und vor allem ist ein jeder oftmals versucht, den Weg des geringsten Widerstands einzuschlagen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn nicht jeder Mensch bei sich anfängt, wird das in der Gesellschaft nicht sichtbar. Wenn die Allgemeinheit, die Politik, nicht die Voraussetzungen ändert und schafft, dann kann sich der Einzelne kaum ändern.</p>
<p>Der Hund beißt sich in den Schwanz.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wie soll ich ohne Auto die Strecke über 20 Kilometer Land zur Arbeit kommen, ohne Alternativen? Noch weniger wird sich ändern können, wenn wir nicht aufhören, nur an den eigenen persönlichen Vorteil zu denken. Wenn wir nicht erkennen, dass es sich um weit mehr als um uns selbst dreht. Und dass mein Dasein nur ein klitzekleiner Teil ist, aber dennoch auch ein immens wichtiger, im Zusammenspiel mit dem Ganzen.</p>
<p>Aber vermutlich kann die Menschheit nicht aus ihrer Haut. Weil sie über Jahrhunderte Generationen das Denken in den Genen gespeichert hat. Oder auch in den kollektiven Erfahrungen der Ahnen. Wo auch immer.</p>
<p>Wir, jeder Einzelne, müssen also umdenken, damit sich die Masse ändert. Die Summe des Einzelnen. Für das Recht zu leben. Für eine wirkliche und ausschließliche Gleichberechtigung, nicht nur zwischen den menschlichen Geschlechtern, sondern zwischen allen Lebewesen der Natur.</p>
<p>Kein Geschöpf ist weniger, ist mehr als ich. Das gilt es zu denken. Danach heißt es, zu leben. Dafür gilt es, die Verantwortung zu übernehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dabei benötigen wir Institutionen, die uns Menschen bei dieser Sinnhaftigkeit unterstützen. Hier sehe ich die Aufgaben der Zukunft, gerade auch für die Kirchen. Denn alleine fühle ich mich zu klein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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		<title>Alles „Neue“ kommt aus Amerika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2025 15:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht zu Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme unserer Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12.jpg" class="wp-image-14134 avia-img-lazy-loading-not-14134 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Amerika" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-573x430.jpg 573w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-840x630.jpg 840w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-705x529.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-58x44.jpg 58w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Alles „Neue“ kommt aus Amerika 11"></div>Alles „Neue“ kommt aus Amerika, haben so manche nicht erst in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ziemlich oft gedacht. Und sich gewundert, was da über den Ozean zu uns nach Europa schwappt. Fast Food von McDonald’s, Windows 3.1, Rock …]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><img fetchpriority="high" width="1000" height="750" src="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12.jpg" class="wp-image-14134 avia-img-lazy-loading-not-14134 attachment-large size-large wp-post-image" alt="Amerika" style="margin-bottom: 15px;" decoding="async" srcset="https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12.jpg 1000w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-800x600.jpg 800w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-400x300.jpg 400w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-768x576.jpg 768w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-573x430.jpg 573w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-840x630.jpg 840w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-705x529.jpg 705w, https://kuhrau.de/wp-content/uploads/2025/02/TBA_07043_2018_11_12-58x44.jpg 58w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" title="Alles „Neue“ kommt aus Amerika 12"></div><p class="opener">Alles „Neue“ kommt aus Amerika, haben so manche nicht erst in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ziemlich oft gedacht. Und sich gewundert, was da über den Ozean zu uns nach Europa schwappt. Fast Food von McDonald’s, Windows 3.1, Rock ’n’ Roll und so weiter, und so fort. Und jetzt der Faschismus.</p>
<p style="text-align: left;">Der rechte Nazismus, der nun auch in den USA immer massiver wird, ist aber gar nicht neu. Und wir Deutschen sind da wohl schwer zu überbieten. Auch wenn sich andere Nationen redlich Mühe geben, sind die Fußstapfen des Deutschen Reichs, an den Millionen Todesopfern gemessen, doch immens.</p>
<p>Die US-republikanischen Machthaber, ich mag sie gar nicht mehr Politiker nennen, sind in ihrer Zielrichtung sehr, sehr deutlich. Wie sie sich dieser Tage in München nicht scheuen, sich mit einer Gönnerschaft für die AfD in den deutschen Wahlkampf einzumischen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Warum? Was es bedeutet, zeigt doch gerade erst die Trump-Regierung: Tausende unliebsame Menschen werden entlassen, Zölle werden erhoben, Mitgliedschaften in internationalen Vereinigungen werden aufgekündigt, das Rechtssystem wird ausgehöhlt. Die Rechten schaffen den demokratischen Rechtsstaat ab. Ja, schauen wir nach Amerika, dann können wir erkennen, was da, nicht erst in den nächsten Jahrzehnten, sondern bald auf uns zukommen könnte.</p>
<p>Im letzten Jahrhundert, im „Kalten Krieg“, hatten wir in Deutschland besonders Angst, zwischen den unterschiedlichen Kräften aus Russland und den USA zerdrückt zu werden. Die Intentionen der beiden großen Staaten waren sehr unterschiedlich. Die „Vereinigten Staaten von Amerika“ hatten ein großes Interesse daran, uns Menschen in Europa zu schützen, um auch dadurch ihre eigenen globalen Vorhaben durchzusetzen. Konkurrierende Aufrüstung und die Angst vor einer atomaren Auseinandersetzung prägten das damalige Zeitalter.</p>
<p>Die Machthaber der USA beabsichtigen weiterhin, ihre weltweiten Absichten durchzuboxen. Aber wie es scheint, sind sie damit dem Bestreben der russischen Machthaber, und mehr noch dem Wie, sehr viel näher gekommen. Europa befindet sich jetzt nicht mehr in der Zange von den Zielen und<span class="Apple-converted-space"> </span>Plänen agierender Supermächte, sondern in der von mafiösen, wirtschaftlich libertären, oligarchischen und faschistoiden Regierungen.</p>
<blockquote><p>»Mafiös ist sie, weil die Akteure bereit sind, illegal zu handeln – siehe den Sturm auf das Capitol und die Verurteilungen Trumps. Wirtschaftlich libertär beziehungsweise neoliberal ist sie, da dies den Interessen von Musk dient, dessen Geld Trump den Wahlsieg verdankt, sowie Trumps eigenen Geschäftsinteressen.</p>
<p>Neoliberalismus in seiner extremsten Form.</p>
<p>Oligarchisch ist sie, weil sie nur den Interessen weniger Wohlhabender dient, die sich ungehindert auf Kosten der breiten Masse bereichern. Und faschistoid ist sie, weil die Demokratie durch eine starke Führungspersönlichkeit ersetzt werden soll.« Zitat von Prof. Dr. Thomas Rixen, 3.2.2025 auf Deutschlandfunk Kultur.</p></blockquote>
<p>Das ist es, was uns erwartet, wenn wir weiterhin glauben, dass uns eine Regierung mit einer rechten populistischen Partei, wie der AfD, die Probleme unserer Zeit lösen könnte. Keiner soll später sagen: Ach, das habe ich nicht gewusst. Wenige haben geglaubt, dass die Ukraine durch Putin von einem russischen Krieg überrollt werden könnte. Wie viele Deutsche wollten nach dem Ende des Naziregimes von nichts gewusst haben?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn wir die Worte, die von fast allen Medien und von bald allen Politikern, die meinen, etwas sagen zu haben, im Zusammenhang mit Flüchtlingen in den Fokus genommen werden, durchschauen, dass dies die tiefen Ursachen, wenn überhaupt.</p>
<p>In meinen Augen gibt es kein Migrationsproblem, das wir haben. Wenn zunehmend Menschen, egal welcher Herkunft, zu Gewalt greifen, ist es keine Problematik einer bestimmten Menschengruppe, sondern ein Sachverhalt, dass wir Menschen so oft nicht gewaltfrei agieren können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es ist eine Binsenweisheit, dass Menschen erkranken können, und/oder möglicherweise verblendet von sie prägenden äußeren Einflüssen. Je mehr die Menschen sich verunsichert fühlen, umso mehr steigt auch die Bereitschaft, sich mit Gewalt vermeintliches Recht zu verschaffen. Das gilt, für alle Menschen, egal welcher Nationalität. Auch die rechte Propaganda, die sich mehr und mehr über Regeln der Welt, der Gesellschaft hinwegsetzt, fördert diese Gewaltsamkeit.</p>
<p>Migranten sind schuldig, wird so lange behauptet, bis die Mehrheit es glaubt. Menschen, die warum auch immer aus ihrer Heimat vertrieben werden, haben doch selbst Schuld. Aber die Sicht auf die Frage ist falsch. Nicht die Vertriebenen, die Opfer sind die Ursache. Sondern die Mechanismen, die dazu führen, dass Menschen zu Migranten werden. Seien es die Folgen von Krieg, Hunger, wirtschaftlicher Not oder die Auswirkungen der Klimakatastrophe. Das sind die wirklichen Fragen, die wir und unsere demokratisch gewählten Parteien angehen müssen. Das Schließen von Grenzen beliebiger Art und kein Vermögen der Superreichen werden diese Probleme lösen! Aber was schreibe ich, das wollen die doch gar nicht.</p>
<p>Die Abschaffung von Regeln, von Vereinbarungen und Gesetzen, der gemeinsamen Institutionen, die dafür einstehen, dass Grundrechte gelten und eingehalten werden, ist nur im Sinne der Macht, der wenigen vermögenden Menschen, die damit ihre Position glauben zu stärken. Aber all dies, auch die offensichtliche Einmischung der US-amerikanischen Regierung, sponsert am Ende nur eins: mehr Gewalt gegen jeden. Gegen jeden, der seine Stimme erhebt. Gegen das Unrecht, die Lüge. Und auch gegen die zum Sündenbock gemachten Zuwanderer.</p>
<p>Eine Partei empfehlen, die auf ihren Wahlplakaten plakatiert, dass sie Freiheit fordert. Was für eine Lüge! Denn es geht ihr nicht um die Freiheit des Denkens, der freien Meinungsäußerung, der Gleichberechtigung zwischen Menschen und den Geschlechtern, der Natur. Sondern alleine, um die „Freiheit“ wieder salonfähig zu machen, um gewählt zu werden und die eigene Macht weiter zu festigen.</p>
<p>Rechte Parteien wie die AfD meinen, wer sie wählt, wählt die Freiheit, die Meinungsfreiheit. Wer das annimmt, fällt auf eine Unwahrheit herein. So glaube ich. Denn es liegt nicht im Interesse der rechten Politik, die Freiheit wirklich allen Menschen zuzugestehen. Eben auch allen Personen mit Migrationshintergrund, auch den andersdenkenden Menschen. Allen Frauen. Auch den Schwachen. Den Armen. Den Verblendeten und Kranken. Denen, die nicht arbeiten können. Den Kindern und den Alten. Egal, wo sie geboren sind.</p>
<p>Gewalt sorgt für Anarchie. Dass der Stärkere immer stärker wird und alle, und alles andere, ausbeutet, auf Kosten aller. In diesem Spiel wird es am bitteren Ende nur Verlierer geben. Und Menschen, die durch ihr Erleben wie ihre Vertreibung, Flucht und Verfolgung traumatisiert sein werden, wenn sie etwas überleben. Die mit ihren Erlebnissen in überfüllten Lagern kaum persönliche Anerkennung erfahren. Was soll da wie anders sein, als dass sich all das und wer weiß, was noch alles auf die Psyche legt und in seelischen Erkrankungen manifestiert? Und so manchmal auch in Aggressivität entlädt. Die sind doch selbst schuld, ist leicht gesagt.</p>
<p>Wer dieses Leiden nicht erlebt hat, weiß oftmals nicht, was es bedeuten kann. Wollen wir wirklich, dass das Recht des Stärkeren regiert? Dass wir ausselektieren und nur die besten bleiben? Wer wird entscheiden, wer dazugehört? Wer die Auserwählten sind? Der beste (bewusst gendere ich hier nicht)?</p>
<p>Natürlich braucht es auch die Starken, die so manches schwankende Schiff vor den Felsen aus der Brandung ziehen. Aber es braucht auch die vermeintlich Schwachen, die mit ihrem Mitgefühl und ihrem Verständnis, Kraft spenden. Die mit ihrer Vorsicht behutsam agieren. Nichts schließt das andere aus.</p>
<p>Die fast blinde Frau sieht nur Schatten. Keine Farben. Keine Weite. Keine Buntheit der Natur. Dafür sind andere Sinne viel empfindsamer, ausgeprägter. Ihr Gespür für Stimmungen und Gefühle. Ihr Geruchssinn, ihr Gehör. Sie nimmt Welten wahr, von denen Sehende vielleicht bisher nicht einmal träumen. Keiner kann wirklich objektiv entscheiden, was besser ist und was schlechter.</p>
<p>Auch die Reichen können mit ihrem Reichtum, und ihrem Augenlicht, nur aus ihrem eigenen Erleben, ihren Werten, ihre Position finden. Aber nicht den Reichtum sehen, die Freiheit, die vielleicht die Blinde erlebt. Und somit die Fähigkeit, beispielsweise in ihrer Art und Weise anderen Menschen möglichst ohne Vorurteil offen zu begegnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch wenn wir es oftmals meinen, ein Urteil zu fällen, eine Meinung zu haben. Wenn nicht demokratische Gesetze des respektvollen und verantwortungsbewussten Miteinanders die Richtschnur sind, ist der Willkür und dem Egoismus Tür und Tor weit offen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir haben es verlernt, so scheint es, nicht nur zu sehen, sondern durch die Ausprägung aller Sinne offen zu sein für die Vielfalt des Lebens. Denn, kein Mensch ist von Geburt an ein böser Mensch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="section-article-head-area-title"><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/donald-trump-elon-musk-usa-neoliberalismus-100.html" target="_blank" rel="noopener">Der Neoliberalismus schlägt zurück</a></p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl/vance-afd-100.html" target="_blank" rel="noopener">Vance wirbt für Zusammenarbeit mit der AfD</a></p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/vance-sicherheitskonferenz-102.html" target="_blank" rel="noopener">Vance macht Europa schwere Vorwürfe.</a></p>
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